Drachenelfe - Fantasie und Wirklichkeit

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Nandalee
Gast an Emerelles Tafel
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Drachenelfe - Fantasie und Wirklichkeit

Beitrag von Nandalee » Sa 21. Mär 2020, 20:34

Gefühlte Jahrhunderte habe ich nun das Geschehen um meine Tochter Emerelle beobachtet.
Ein Eingreifen meinerseits wäre so oft nötig gewesen. Doch die Alben gaben mir nicht diese Möglichkeit . Als Götter hatten sie Devantar und Himmelsschlangen geschaffen, beides gottähnliche Wesen mit Macht über Menschen und Albenkinder. Dann aber haben sie sich zurückgezogen und den Geschehnissen ihren Lauf gelassen. Warum auch immer . Meinen Teil der Geschichte kennt ihr ja . Intrigen unter den Himmelsschlangen brandmarkten mich zu unrecht als Verräterin und rebellische Drachenelfe.
Ich nahm den Kampf an, obwohl klar war, dass es meinen Untergang bedeutete. Und so kam es auch. Mein Weg ins Mondlicht war vorgezeichnet und schien unausweichlich. Doch die Alben hatten den Himmelsschlangen nicht nur ihre Unsterblichkeit genommen, sondern hatten wohl auch ein anderes Ende für mich vorgesehen. Und so griffen sie ein letztes Mal in das Geschehen ein und entrissen mich den Fängen der Drachen. Meine Zeit in dieser Welt war vorbei, und ich fand mich wieder auf des Sängers blauen Stern. Welche Pläne die Alben mit mir haben bleibt mir verborgen. Hoch überm Firmament schwebten wir durch Zeit und Raum von einer Galaxie in die andere. In der Welt der Albenkinder und der Menschen verging so ein Jahrtausend nach dem anderen. Ich weiß nicht, ob es Strafe oder eine Vergünstigung der Alben für mich war, zusehen zu dürfen, wie ein Krieg dort dem nächsten folgte. Eine schwere Zeit für meine Tochter als Königin. Aber auch für die Menschen aus dem Fjordland, deren Schicksal mit dem der Albenkinder eng verknüpft war. Die (vorerst) letzte Schlacht ist nun geschlagen und die Welt der Menschen von der Albenmark auf immer getrennt, indem Emerelle alle Albensterne zustört hat. Die Tjuredritter hatten zwar gesiegt, aber der Weg ins Albenland war ihnen verwehrt. Die überlebenden Fjordländer bekommen einen Landstrich in der Albenmark für sich . Vorerst sind alle Schlachten geschlagen und ich bin gespannt was die Zukunft bringen wird. Erfreulich - Gishild und Luc sind wieder vereint. Weniger Glück hatte Emerelle. Ihre große Liebe zu Ollowain wurde nicht erwidert. Außerdem war dessen Zeit um, - er ging ins Mondlicht zu seiner großen Liebe Lyndwyn.
Bleibt die Frage, was die Alben mir in mein weiteres Schicksalsbuch geschrieben haben. Kurz wurde mir der Blick in ferne Zukunften gewährt. Den Ordensrittern folgen Kreuzritter, Glaubenskriege und Hass prägen das Bild. Die Gier der Menschen hat keine Grenzen. Die Schöpfer der Welten sahen alles und ließen es gewähren. Ob sie die totale Zerstörung ihrer Werke jedoch zulassen werden möchte ich bezweifeln. Ich fühle, dass da noch große Aufgaben auf mich warten könnten. Das liegt aber in der Hand des obersten aller Alben namens Hennen.
Mein jetziges Problem: Alle Elfen-Bücher sind gelesen. Was lese ich in der Zeit, bis die Alben mich erneut in ihre Dienste nehmen? Wer gibt mir eine Empfehlung? ( Der Maßstab sind die Elfenbücher von Hennen. )
Liuwa Alwereda
(Frieden für den Freund)
- Nandalee

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