2. interaktive Geschichte.

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Ollowain1994
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Ollowain1994 » Mo 9. Nov 2009, 20:49

Gerwyn konnte förmlich spüren wie Luthienne und Sithoras der Weg zu Sunniva und Aelfric schwer fiel. Er würde so gerne wissen was sie nun dachten. Bei Sinthoras war das jedoch nicht so schwer. Ihm sah man leicht an das er von dem Plan ,nicht gegen die beiden zu kämpfen ,nicht fiel hielt. Man konnte es spüren das er kämpfen wollte. Und als sie dann vor den beiden standen war Sinthoras Einstellung nicht verflogen. Nein, es sah so aus als ob er,egal was kommen würde, aufjedenfall kämpfen würde. Dies beunruhigte Gerwyn etwas, aber die Tatsache das sie sich gegenüber standen und nichts passierte,machte Gerwyn glücklich. Sie griffen sich nicht nicht an und Gerwyn traute der Stille nicht. Er musste das Gespräch einleiten."So... Aelfric, Sunniva.... könntet ihr den beiden unsere Lage schildern?"
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Di 10. Nov 2009, 20:17

Endlich setzte sich Sinthoras, Luthienne und Gerwyn in Bewegung. Auf den ersten Blick schien es als habe Gerwyn es geschafft Sinthoras zu überzeugen. Doch an der Art und Weise wie er auf Aelfric und Zyria zu kam, konnte man leicht erkennen das er keineswegs überzeugt war. Da Aelfric nicht einschätzen konnte was Sinthoras vorhatte, machte er sich auf alles gefasst.
Nach dem Gerwyn ihn aufgefordert hatte nocheinmal die lage zu erläutern ergriff Aelfric das Wort.
„Sithoras, Luthienne hört gut zu. Ich weis von Gerwyn das ihr dem Drachen begegnet seit und dieser gab euch den Auftrag mich zu suchen und zu ihm zubringen. Doch ihr müsst wissen der Drache selbst dient nur als Gefäß für die eigentliche Bedrohung, dem Nichts. Ich denke ich muss keinem von euch in Erinnerung rufen welchen Schrecken das Nichts das letzte mal verbreitet hat. Daher müssen wir so schnell wie möglich handeln. Es wird von Tag zu Tag stärker und es wird nicht mehr lange dauern bis es sich gegen die Lichtwesen erhebt und die Welt in ihren Untergang führt. Außerdem haben wir noch Leilana, irgendwo zwichen den Fronten stehen. Sie selbst ist ein Dämon, wie sich herausgestellt hat und sie hegt einen tiefen Groll gegen Emerelle. Es steht also noch aus auf welcher Seite sie kämpfen wird. Ich bitte euch daher mit uns zukommen um ein Heer aufzustellen das wir gegen den Drachen führen können und gegen Leilana, wenn es sein muss.“
Aelfric beobachtete Sinthoras genau. Er stand da und schwieg. Es war ihm anzusehen das er auf einen Kampf auswar. Obwohl Aelfric hoffte es würde nicht zu einem Kampf kommen, machte er sich denn noch bereit einem Angriff auszuweichen. Sollte Sinthoras es doch versuchen, Aelfric hatte sich verändert seit ihrer letzten Begegnung und es würde gewiss keine leichter Kampf werden, für keinen von beiden.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Di 10. Nov 2009, 20:41

Nordraum stand angelehnt an einem Baumstamm und wartete ab. Man konnte die Anspannung der vorkommenden Wesen wahrlich in der Luft riechen. Ein leichtes Grinsen umzog seine Mundwinkel, dies könnte noch interessant werden. Er war den Neuankömmlingen bis hier hin gefolgt und beobachtete nun das zusammentreffen seiner Gefährten. Er konnte spüren wie dieser Sinthoras immer nervöser wurde und bald anfangen würde mit seinem Schwert umher zu fuchteltn. Wieder musste er grinsen, natürlich konnte auch er die Macht des Schwertes spüren, aber so außergewöhnlich schien sie ihm auch wieder nicht zu sein. Metall mit ein wenig Simsalabim, dies konnte heutzutage jeder gewöhnlicher Magier vollbringen. Nein, dies machte ihm sicherlich keine Angst. Etwas anderes jedoch schien ihn schon seine Blicke zu erlangen. Dieser Vampir , noch nie hatte er einen kämpfen gesehen und so hoffte Nordraum ,der recht gelangweilt war, auf diesen Kampf. Was er machen würde, nun dumm aus der Wäsche schauen und schön an seinem Platz stehen bleiben. Sollten sich doch diese Idioten die Köpfe einschlagen, er war nicht Leilana. (Es schmerzte so sehr, auch nur ihren Namen zu denken.) Nein, er würde sich nicht einmischen, nur auf viel Blut hoffen.

Gerwyn entschärfte jedoch die Situation als er den Vampir zu m sprechen aufforderte. Dieser labberte irgendetwas von dem Nichts und einem Dämon der seine Seite noch nicht gewählt habe. Doch Nordraum konnte sich nicht darauf konzentrieren. Diese junge Frau neben dem Krieger, sie zog ihn fast magisch an. Diese Gesicht, diese Augen… er war nicht als Mann an der Frau interessiert sondern als das Tier was tief in ihm drin lebte. Er konnte förmlich spüren wie sich sein Wasser im Mund zusammenfand, wie sich seine Muskeln spannten und langsam anfingen zu zucken. Er wollte sie, wollte sie jagen, über die Steppe fetzen. Der bloße Gedanke daran, schreckte ihn zurück. Nur gemeinsam, mit ihr, mit Leilana, hatte er jemals die Jagt seines Lebens erlebt. Egal wie sehr er sich sträubte so konnte er sie doch nicht vergessen und der Schmerz in seiner Brust wurde einfach zu groß. Dieses dumme Kind erinnerte sie, in all ihrer Jugend einfach an die Dämonin, die nicht weit von ihr ihre Armee zum Aufmarsch antrieb und gegen die Mauern Emerelles anging. Wieder durchzuckte es ihn, wie konnte man nur damit leben, mit diesem Schmerz, sosehr begehrte er sie doch… Wieder schaute Nordraum zu der jungen Frau und zuckte zusammen, er konnte nicht mehr inne halten, musste sie jagen, musste ihr frisches Blut im Maul spüren, das Gezappel ihres Körpers bei seinem Totes biss, musste sie jagen, musste sie töten um ihn zu besiegen, diesen Schmerz, diesen unglaublichen Schmerz…
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Mi 11. Nov 2009, 17:26

Sinthoras hörte dem Vampier zu. Wenn es stimmte, was er sagte, dan hatten sie warscheinlich größere Probleme als einen Drachen! Sinthoras hatte Geschichten über das Nichts gehört! Stets waren das nur Schauergeschichten, die man sich an einem Lagerfeuer erzählte. Doch wenn es das Nichts wirklich gab, und Sinthoras wusste nicht mal wie es überhaupt aussah oder genau war, so wäre sein Streit mit Aelfric nebensächlich! Und Leilana sollte ein Dämon sein? der Elf erinnerte sich noch gut an die Auseinandersetzungen mit ihr. Sie war ihm schon immer seltsam vorgekommen.
Der Schwertmeister dachte an den Schwur, den er dem Drachen geleistet hatte. Konnte er es wagen, ihn zu brechen? Wäre das sein Untergang? Als Sinthoras über dies nachdachte kam ihm eine Idee! Er wandte sich mit hasserfülltem Blick Aelfric zu.
"Vampier Aelfric! Ich habe dich wochenlang gesucht und deinesgleichen gejagt und getötet, in der Hoffnung, dass du es bist. Du kannst dir nicht vorstellen wie groß mein Verlangen nach einem Kampf ist. Ich habe mich entschieden, deine Geschichte über das Nichts vorerst zu glauben, doch das ändert nichts daran, dass ich dem Drachen einen Schwur geleistet habe, den ich nicht brechen kann! Es spielt keine Rolle, ob ich deine Geschichte glaube oder nicht - der Kampf muss hier und jetzt ausgetragen werden."
Sinthoras bemühte sich, dies alles so gefühlslos wie möglich zu sagen, damit der Vampier nicht seine wahren Hintergründe erfuhr! Er hatte dem Drachen einen Schwur geleistet und der Kampf musste wirklich ausgetragen werden. Doch Grimbolder hatte nicht gesagt, was passierte, wenn Sinthoras scheitern sollte, und Aelfric ihn besiegen würde. Warscheinlich hatte dieses Monster gedacht, dass der Vampier Sinthoras in diesem Fall umbringen würde. Er würde jetzt gegen Aelfric kämpfen - und verlieren. Er würde es nicht einfach machen, doch irgendwann würde ihm ein Fehler unterlaufen, der seinem Gegner zum Sieg verhalf.
Er legte die Hand auf sein Schwert - auf das Nichtmagische. Schließlich wollte er ihn jetzt nicht mehr umbringen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Mi 11. Nov 2009, 18:01

Sie brauchte Aelfric nicht zu warnen, dass er auf Sinthoras Acht geben sollte, er hatte es schon selbst bemerkt. In Sinthoras seinem Gesicht konnte jeder erkennen was er empfand und das als Elf, die eigentlich ihre Gefühle verbergen konnten. In ihm spiegelte sich Verachtung und alter Zorn wieder. Trotz seines Unwillens kam er zu ihnen, aber scheinbar nicht um Frieden zu schließen. Luthiennes Ausdruck war ähnlich Entschlossen, wie der von Sinthoras. Sie hoffte, dass er kein Narr war und erkennen würde welche Gefahren bald auf sie zukommen würden und welche Auswirkung es haben könnte. Er musste Verstehen, dass dieser Kampf nicht allein zu gewinnen war. Aelfric erklärte alles und verschwieg nichts von dem was auf sie zukommen wird. Zyria sah beide aufmerksam an und bemerkte wie sich ihre Gesichtszüge bei Aelfrics Worten veränderten. Beide wirkten nachdenklich, vielleicht beunruhigt. Dennoch spiegelte sich in ihren Augen Zweifel und Misstrauen wieder. Scheinbar blieb die alte Fehde bestehen. Seit der Todesfeier, die gleichzeitig eine Willkommensfeier war, wurde klar, wer welchen Weg gewählt hatte. Wege, die sich geringfügig geändert haben und Wege, die bald wieder aufeinandertreffen würden. Nur ein Bündnis zwischen Lichtwesen und Schattenwesen würden diesen bevorstehenden Krieg bewältigen können. Ob Ihre Worte etwas daran geändert hätten? Sicher nicht.

Aber nicht nur Luthienne und Sinthoras behielt sie im Auge. Nordraum war verborgen hinter einem Baum. Seine Gesichtszüge waren im Schatten des Waldes versteckt und dennoch entging ihr nicht, dass er verspannt war und kurz aufzuckte. Zum ersten Mal spürte sie Nordraums Anwesenheit. Zyria schloss ihre Augen und bemerkte wie er erneut zu zucken schien. Es war der Bann, der Nordraum an sie fesselte, und sein Gefühlsausbruch für sie so deutlich wurde. Sein versteckter Blick wurde für einen Moment deutlich – Gier und die Augen starr auf eine Person gerichtet. Erneut spürte sie seinen zuckenden Körper und Zyria öffnete ihre Augen – nur wenige Herzschläge waren vergangen – und Aelfric hatte seine Ausführung beendet. Jetzt erkannte sie, dass Nordraums Blick auf Luthienne gerichtet war. Warum sie? Aber Luthienne schien nicht einmal zu bemerken, dass noch eine andere Person hier im Verborgenen zu lauern schien. Selbst Sinthoras war so sehr auf Aelfric fixiert, dass er Wohl alle Vorsicht walten ließ. Wie töricht das doch war nicht darauf zu achten.

Zyria würde auf Nordraum acht geben. Er durfte jetzt keine Dummheit begehen. Sie wollte nicht dass es zu einem Kampf kommen würde, aber sie glaubte, dass es dennoch dazu kommen würde. Sinthoras und Luthiennes Wut auf Aelfric haben sie Blind werden lassen, für das was die Wirklichkeit betrifft. Wenn der Zweikampf beginnen würde, würde Aelfric schon alleine mit Sinthoras zu Recht kommen, denn er hatte es schon einmal geschafft. Die Frage war nur, welche Rolle Luthienne spielte. War sie eine Beobachterin oder würde sie kämpfen? Sicherlich würde sie nicht nur mit zusehen, das würde Zyria auch nicht tun. Und auf Welcher Seite würde sich Gerwyn schlagen? All das würde sich innerhalb weniger Sekunden offenbaren.

Ihr entging nicht, dass sich hinter Sinthoras hasserfüllten Blick etwas trügerisches steckte, bevor er endlich das Wort ergriff und zu Aelfric sprach. Es war, als wäre sie gar nicht anwesend, so sehr versteifte er sich auf ihn. Und dann folgte das, was kommen musste. Er griff zum Schwert. Es überraschte sie, dass er ein anderes Schwert zog. Das andere strahlte eine dunkle Magie aus, dass viel Mächtiger erschien. Warum wählte er ein normales Schwert in diesem Kampf? Sie kannte ihn nur als jemanden der immer siegen wollte und mit Siegessicherheit glänzte. Jetzt nach seinen Worten wirkte er zwar Kampfbereit aber schwach. Ob Aelfrics Worte doch ein Funken Vernunft geweckt hatten? Wie es auch kommen möge, sicherlich würde er dieses Schwert zu einem späteren Zeitpunkt ziehen, denn bei ihm muss man mit allem rechnen.

Jetzt würde sie sich auf Luthienne konzentrieren und Nordraum schien es auch nicht mehr abwarten zu können.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Do 12. Nov 2009, 16:51

Obwohl es für einen Moment so schien als würde Sinthoras über Aelfrics Worte nachdenken, zog er doch sein Schwert und gab ihm zu verstehen das dieser Kampf hier und jetzt ausgetragen werden musste. Aelfric zog sein Schwert und machte sich bereit, gleich würde der Kampf beginnen.
Sinthoras und Aelfric standen sich gegenüber und warteten auf den richtigen Moment den Gegner zu attackieren. Die Luft knisterte vor Anspannung als Aelfric sich blitzartig in Bewegung setzte und zum Angriff ausholte und kurz darauf prallten die Schwerter der Beiden aufeinander und ein harter Kampf entbrannte. Sinthoras parrierte Aelfrics angriffen genauso gut wie es auch Sinthoras tat. Keiner der Beiden war stärker als der andere.
Sinthoras war in den letzten Jahren besser geworden. Im vergleich zu damals in dem Elfenlager war er um vieles besser geworden. Wenn Aelfric daran zurück dachte mit welcher Leichtigkeit er ihn damals besiegen konnte. Es war kein vergleich zu heute. Sinthoras hatte die Zeit wirklich genutzt und war jetzt ein ernst zu nehmender Gegner. Doch Aelfric würde nicht verlieren. Er konnte stundenlang kämpfen ohne müde zu werden und selbst wenn dies passieren sollte so würde er nur etwas Blut in seiner nähe brauchen um wieder zu Kräften zu kommen, dass waren Vorteile die nur ein Vampir kannte. Solang sein Gegner ihm nicht weit überlegen war konnte er Aelfric nicht besiegen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Do 12. Nov 2009, 17:14

Der Kampf entbrannte ohne weitere Worte! Schon beim ersten Aufprall spürte Sinthoras, das hier zwei Gegner aufeinander trafen, die einander völlig ebenbürtig waren. Wäre dies ein echter Kampf, dachte Sinthoras, so würde derjenige gewinnen, der die längste Ausdauer hatte! Doch Aelfric hatte außer seiner Magie und seinem Vampierismus noch zwei weitere Vorteile. Sein Schwert war im Gegensatz zu dem einfachem Stück Stahl, dass er trug, von magischer Natur. Auch dachte der Vampier, dass dies ein ernster Kampf war, und kämpfte mit tödlicher Verbissenheit. Als der Kampf andauerte, spürte der Elf plötzlich ein seltsames pulsieren an seiner Seite - das musste sein magisches Schwert sein! Es dürstete nach Kampf und Tod. Sinthoras versuchte angestrengt, nicht an die Waffe an seinem Gürtel zu denken und verschloss seinen Geist gegen die manipulierende Magie. Doch ewig konnte er das nicht durchhalten. Er musste den Kampf beenden! es musste so aussehen, als wäre es ein wirklicher Fehler. Bei Aelfrics nächsten Angriff, drehte Sinthoras seinen Arm ein Stück zu weit, so dass die volle Wucht des Schlages auf das dünne Stück der Parrierstange ging. Sinthoras war sich sicher, dass Aelfrics Waffe die Parrierstange einfach durchschlagen würde, aber die wucht so viel gelindert würde, dass er nur eine leichte Verletz ung davontragen würde. Mit zusammengebissenen Zähnen wappnete er sich gegen den Schmerz!
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Do 12. Nov 2009, 17:55

Aelfric war sich sicher wenn nicht bald etwas geschehen würde musste er seinen letzten Trumpf ausspielen um den Kampf zu beenden. Obwohl der Kampf zwar eine willkommene Abwechslung war, so hatte er doch keine Zeit sich durch einen Kampf aufhalten zu lassen. Während Aelfric noch überlegte wie er zwichen sich und Sinthoras einige Meter Raum bringen konnte, denn für das was er Plante brauchte er etwas Platz und einige Sekunden ruhe, als Sinthoras einen Fehler machte und durch eine unbedachte Handbewegung einen Angriffspunkt offenbarte. Das war Aelfrics Chance die er sofort zu nutzen wusste.
Aelfric stieß mit seinem Schwert in die Lück und das Schwert von Aelfric durchschlug die Parrierstange von Sinthoras‘ Schwert und traf direkt auf seinen Arm. Durch die Wucht des Treffers ging Sinthoras zu Boden und verlor sein Schwert.
Aelfric possitionierte sich über ihn und hielt ihm sein Schwert an die Kehle.
„Genug jetzt, du bist besiegt. Ich werde dich nicht töten. Wir brauchen jeden guten Kämpfer wenn wir gegen das Nichts ins Feld ziehen.“
Als Aelfric zu ende gesprochen hatte trat er von Sinthoras zurück und nahm sein Schwert von seiner Kehle, gespannt darauf wie er reagieren werde.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Do 12. Nov 2009, 19:48

Auch Aelfric zögerte nicht sein Schwert zu ziehen und fast zeitgleich wie er hatte sie ihren mächtigen Zauberstab bei der Hand. Sie war nicht überrascht das Luthienne ihre Waffe bereits auf sie gerichtet hatte. Ab diesen Moment verschwand um sie herum das Umfeld, das einzige was sie noch hörte waren die Klänge von aufeinanderprallenden Schwertern. Aelfrics und Sinthoras Kampf hatte bereits begonnen, aber ihrer auch. Luthienne hatte einen Zauber gewoben, der ihre Sinne beeinflusste. Das war ein schwerer Fehler von ihr, denn so konnte sie Nordraums handeln nicht mehr beobachten und das könnte Fatal für sie beide werden. Doch jetzt galt es hier die Aufmerksamkeit zu bewahren. Der nächste Angriff kam erneut von Luthienne. Wurzeln ließen den Boden aufreißen und rangen empor. Erst sahen sie aus wie riesige Würmer, die hin und her zappelten und dann richteten diese ihre Spitzen auf sie. Sie schossen hinab wie einhundert Pfeile gleichzeitig. Gekonnt wob sie einen Schutzzauber, wo alles an ihr abprallte und diese Naturpfeile nicht zu ihr hindurch drangen. Das verschaffte ihr einen Moment der Ruhe um einen Gegenangriff vorzubereiten. Sie würde einen Lichtzauber weben. Es fiel ihr trotz der Ruhe schwer die richtigen Worte zu finden. Sie musste sich konzentrieren! Sie erschuf lauter kleine Lichtkugeln, die immer mehr wurden. Plötzlich erlosch ihr Schutzschild und alle Wurzeln wurden schlagartig zu Gummi, sodass sie lasch an ihr abfielen. Dann warf Zyria die Feuerkugeln Luthienne entgegen. Diese ließen sie auf und abtanzen bis, auch ihre Kugeln zu harmlosen Laubblättern verpufften. Das ärgerte Zyria und sie begann schon den nächsten Zauber zu weben, als sie bemerkte, dass sich etwas um ihren Körper rang. Die verfluchte kleine Gärtnerin hatte die Wurzeln zu schlingen werden lassen, die sich um ihren Körper wickelten. Sie würde gegen die Magie Luthiennes ankämpfen, indem sie einen anderen Zauber wob, als vorgesehen. Sie musste Luthienne ablenken, damit diese die Konzentration auf ihren Zauber verlor. Dann würde sie mit einem Zauber auf sie wirken, der Luthienne zu Boden zwingen würde. Zyria begann die dunklen Kräfte in ihr zu sammeln und ihr Zauberstab begann in einem bläulichen Farbton aufzuglimmen. Die toten Blätter halfen ihr, um den Ablenkungszauber zu weben. Der Wind wurde stärker und fegte diese auf. Schattengestalten entstanden. Sie tanzten um Luthienne umher und wirbelten herum. Sie fuchtelte wie wild mit den Armen umher, als ob sie diese verscheuchen könnte. Doch konnte sie es nicht und sie wand seltsamerweise keine Magie ein. Die Schattenwesen umkreisten sie, zupften an ihren Haaren und die Blätter trübten ihren Blick. Luthiennes Wurzelzauber ließ nach und Zyria war erleichtert als sie ihre Beine wieder bewegen konnte. Sie entfernte sich von der Wurzelschlinge und ging langsam auf Luthienne zu. Sie hörte wie der Wind rauschte, aber sie hörte auch das Knacken von etwas. Die Klänge der Schwerter waren erloschen und stattdessen waren in weiter Ferne Stimmen zu hören. Der Sinneszauber war noch immer nicht erloschen! Sie begann einen zweiten Zauber zu weben, als etwas an ihr vorbeizischte. Ein Schatten, aber nicht einer ihrer eigenen Schattenwesen. Und dann sprang ein Tier auf die immer noch verwirrte Luthienne hinab. Eine Raubkatze mit einem wahnsinngetriebenen Jagdinstinkt! Indem Moment strömten auf Zyria Gefühle ein, die sie in die Knie zwangen und sie zum zusehen verurteilten.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Do 12. Nov 2009, 19:50

Es wurde immer intensiver, immer stärker musste er kämpfen, ihm standzuhalten, diesem Drang, diesem Schmerz. Nordraum stöhnte abermals auf und schlich sich tiefer in den Wald hinein, er wollte nicht dass ihn irgendjemand so sah, verkrümmt, mit aschfahlem Gesicht zog er sich zurück. War dies das Ende, konnte er sich selbst in einer solchen Situation nicht mehr beherrschen, sein inneres öffnen und der Natur freien lauf lassen. Der Akkardianner wusste genau, früher wäre ihm eine solche Situation niemals untergekommen, niemals hätte er sich einer solchen Schwäche hingegeben und sie schon im Keim erstickt. Aber Heute war nicht Damals, im hier und jetzt, fiel es ihm so unglaublich schwer sich zurückzuhalten, so unglaublich schwer einfach nicht loszulassen und nur im Rausch der Natur zu handeln. Was war nur los mit ihm, warum konnte er keinen klaren Kopf behalten… Warum wurde er so von diesem unglaublichem Drang beherrscht? So ähnelte diese junge Frau doch gar nicht dessen was Nordraum wahrlich wollte, sie war nur ein Mensch, eine Halbelfe, ein Wesen ob Tod oder Lebendig, für ihn nicht von Bedeutung war. Doch nun in diesem Augenblick, schien sie ihn magisch anzuziehen und mit aller Kraft währte er sich dagegen. So kam es ihm nur gelegen das endlich ein wenig Spannung zwischen dem Alferic und Sinthoras aufkam. Langsam zuckten dem Elfen seine Finger als er sein Schwert zog und es mit der Klinge des Vampirs kreuzte. Nordraum war es schleierhaft, warum er nicht dieses andere nahm, sondern mit kaltem Stahl kämpfte. War er den wirklich so dumm? Er hätte schon keine Chance mit der magischen Klinge gehabt, aber so würde er zur absoluten Sicherheit verlieren. Nordraum legte seine ganze Aufmerksamkeit nun auf diesen einen Kampf und hoffte somit diesen Schmerz, der tief in seiner Brust verankert war, zu vergessen. Er ging einige Schritte dichter an das Geschehen ran und entfernte sich von seinem sicheren Ort tief im Wald. Dies musste man mit eigenen Augen gesehen haben, so war er sich sicher, niemals habe er etwas dergleichen gesehen. Es war nicht der Kampf in sich, der seine Aufmerksamkeit gewann, sondern die Art und Weise, wie der Vampir seine Schläge ausführte. In jeden einzelnen legte er Kraft, Magie, er konnte es nicht in Worte fassen, doch schlug er jedes Mal schwer auf den Elfen ein, der standhaft stehen blieb und ihm die Stirn bot. Man konnte sehen wie Sinthoras unter den Schlägen zu leiden hatte, doch für Nordraums Geschmack, blieb er äußerst zäh und trumpfte durch seine Erfahrung.
Nordraums Blicke gingen immer wieder zum Gesicht Alferics, den dieses veränderte sich. Es lief ihm ein Schaudern über den Rücken, als seine waldgrünen Augen, den Vampiren taxierten, dessen Kiefer wurde immer länger und er schnitt eine grässliche Fratze, die Augen wurden blutrot und alles an ihm lies einen Schaudern. So etwas hatte er in seinem Leben noch nie gesehen und würde es bis an sein Lebensende nicht vergessen können. Wieder musste Nordraum schaudern und lies seinen Blick abweichen zu Sunniva der Dunkelelfe die auch sie diesen Kampf beobachtete. Schmerz kam wieder in seiner Brust auf… Leilana, er musste sie vergessen endgültig mit diesem Kapitel abschließen.


„Schneller, schneller!!!“ Leilana lies ihre Magie über die Kolone schlängeln. Hier und dort, griff sie tief in den Geist mancher ein und kratze an deren Seele. Es war ihr egal, sie waren ihr egal, nur Arbeitsmaschinen, nur Wesen, die sie näher an ihr Ziel brachten. Die Zeit hatte die Dämonin im Nacken und diese musste sie überbrücken, schneller sein als ihre Feinde, schneller sein als sie.

Nordraum bemerkte wie sich das Laub erhebte und eine leichte Brise um seine Nase wehte. Er wollte und konnte einfach nicht mehr innehalten, musste reagieren, musste etwas tun irgendwas. War es denn ein Verlust, konnte er es sich auch nur einmal erlauben einfach nur ein Tier zu sein? Er wollte sich nicht mehr tausendmal die gleiche Frage stellen, sondern einfach nur noch zuschlagen, einfach nur noch frei von diesem Schmerz sein. So sei es auch nur für kurz, dies war es ihm wert, es war es ihm wert zuzuschlagen. Er zog sich tiefer in den Wald hinein und lies nochmals den Wind über sein Gesicht wehen, nur dieses eine Mal nur dieses eine Mal, sollte der Geist in seinem Inneren siegen. Er atmete tief ein und stütze sich an einem Baum ab, als er sich in die Raubkatze verwandelte. Sofort war es ihm viel leichter… Sein Kopf war frei von den menschlichen Problemen, frei von diesem Schmerz, frei einfach nur den Instinkten hingegeben. Er streckte sich einmal kurz und blickte zur Lichtung wo gerade Sinthoras das Schwert aus der Hand geschlagen bekam. Ein Knurren ging tief durch seine Kehle, diesen einen Menschen könnte er auch noch erledigen und all die anderen, sie waren nur Futter, Futter für seine Seele. Doch zuvor musste er sich auf das eigentliche konzentrieren. Dieses Menschen Weib, lies sich gerade einen magischen Kampf mit der Halbelfe ergehen. Nordraum spante seinen Körper und vergaß einfach alles was um ihn herum passierte, vergaß diesen Schmerz, den Bann und auch Leilana. Er lies sich einfach nur noch durchfluten von diesem Drang endlich loszulegen, endlich zu jagen. Lies es zu und verschloss seine Menschlichkeit tief in sich drin, dass nur noch das Tier in ihm aufweckte.

Die junge Frau erkannte die Gefahr zu spät und eh sie sich versah, ging sie zu Boden. Eine unglaublich Kraft knickte ihr die Knie weg und krallte sich geschmeidig in ihr Rück rad. Es war schon langweilig, so wenig konnte sich dieses Kind wehren. Nordraum lies sich jedoch nicht täuschen und seine scharfen Eckzähne gingen tief in das Fleisch. Er schmeckte das Blut, schmeckte den metallenen Geschmack. Konnte sich einfach nicht mehr beherrschen und biss sie Tod, er riss einfach Stücke aus ihrem Körper raus und verschlang diese. Er konnte sich nicht mehr beherrschen und fraß sie förmlich auf…
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