2. interaktive Geschichte.

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Do 12. Nov 2009, 20:26

Zyria schrie laut auf als die Raubkatze zubiss. Sie konnte Nordraums Gier und den Durst nach Blut spüren. Aber am intensivsten war es, als er seine Reißzähne ins Fleisch rammte und seine Tat genoss. Sie spürte nicht den Schmerz von Luthienne, aber sie spürte wie ihre Magie erlosch - und somit auch der Verneblungszauber ihrer Sinne - und wie Nordraums Hunger gestillt wurde. In ihrem Gesicht glitten Tränen hinab. Sie wollte das alles nicht wahrnehmen und ihre Augen verschließen. Der Bann raubten ihr jegliches Gefühl dagegen anzukämpfen. Sie konnte nichts machen. Sie sah hilflos zu, sah die Schreckenstat vor ihren Augen. Sie konnte ihn nicht mit einem Zauber verjagen so gelähmt war sie. Stimmen waren in ihrer Nähe aber für sie in weiter ferne. Die wilden Augen von Nordraum funkelten sie an, wie eine Warnung. Sie würde ihm diese Tat nicht verzeihen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Do 12. Nov 2009, 20:48

Sinthoras lag besiegt vor Aelfric. Der Schlag hatte ihm einen langen Schnitt am Unterarm beigebracht und den Kampf beendet. Wie erwartet verzichtete der Vampier darauf ihn zu töten. Der Schwertmeister sah zu ihm auf. Es war ein kurzer Kampf gewesen und der Ausgang war ganz nach Sinthoras Plan gelaufen. Nun stand er auf und sprach zu Aelfric: "Ein guter Kampf! Du hast mich besiegt und ich beuge mein Haupt vor deiner Schwertkunst. Von nun an werde ich dir im Kampf gegen das Nichts helfen und nie wieder gegen dich antreten. Es sei denn, du möchtest einen Übungskampf." Er sah Aelfric dabei nicht in die augen um seine wahren Gefühle zu verbergen. Diese Niederlage, auch wenn sie absichtlich - oder besonders weil sie absichtlich war, krängte ihn in seinem Stolz. aelfric schien zu glauben, das er durch reine Überlegenheit gewonnen hätte. So leicht war es also einen Vampier zu täuschen!
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Sa 21. Nov 2009, 20:05

Sinthoras gab sich geschlagen und meinte versicherte Aelfric seine Hilfe.Aelfric war das nur recht im Moment konnten sie jede Hilfe gebrauchen die sie bekommen konnten.
Aelfric streckte Sinthoras die Hand und half ihm aufzustehen und Sinthoras ergriff diese. Aelfric zog ihn zu sich heran. Während Sinthoras vor ihm stand bemerkte Aelfric das Luthienne nicht so klimpflich davon gekommen war. Nordraum war über sie hergefallen und sie war bereits zum Seelenfluss hinab gefahren.
Dann sprach Aelfric zu Sinthoras „Ich werde auf den Übungskampf zurückkommen, schließlich will ich sehen was du wirklich kannst, absichtlich zu verlieren mag dich aus von dem Schwur des Drachens befreit haben. Aber glaube nicht das ich dies nicht bemerkt habe. Auch ich kann noch mehr als das was ich gezeigt habe. Ach und deiner kleinen Freundin ist es nicht so gut ergangen wie dir. Allzuviel ist von ihr nicht mehr übrig.“ Dann lies er Sinthoras los, welcher einige Schritte zurück ging und sich zu den anderen Umwand.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Sa 21. Nov 2009, 20:26

Als Aelfric sagte, er habe bemerkt, das dies nur ein Übungskampf war und er auch nicht sein bestes gegeben hatte, war Sinthoras einigermaßen erstaunt. Er hatte gedacht, den Vampier getäuscht zu haben, doch nun muste er feststellen,das dieser ein genauso guter Analytiker war, wie er selbst.
Dan erblickte Sinthoras Luthienne! Als er sah, wie sie leblos und zerfezt in ihrem blute dalag, zerbrach etwas in ihm. Nach der langen Zeit mit ihr und der freundschaft,die sie beide verband, war sie tot! Er realisierte es noch nicht richtig, als er verstand, dass es dafür einen Schuldigen geben musste. Er sah neben der Leiche ein Raubkatze mit luterschmiertem Maul und konntenicht glauben, das Luthienne,eine passable Magierin, einem Tier zum Opfer gefallen war! Doch es war Sinthoras egal ob es ein Tier, ein Mensch oder was auch immer war - er würde es töten! Ohne nachzudenken zog er seine richtige, seine magische Klinge und ließ sich von unbändiger Macht durchfluten. Die Waffe hatte lange gewartet, leit sie das letzte Mal Blut gekostet hatte, und so bot sie ihm seine gesamte Macht um dieses Viech,und alle die sich ihm in den Weg stellen würden, zu vernichten. Mit einen Kampfschrei,der normalerweisenicht seine Art war, führte er den ersten Schlag und ließ sich dabei von der Waffe leiten!
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Sa 21. Nov 2009, 20:38

Nordraum regalierte zu spät als er schon das magische Schwert auf sich zukommen sah. Es würde ihn mit einem Schlag umnieten. Er schloss die Augen und wartete auf den Schmerz doch er kam nicht, er kam einfach nicht. Nur langsam lies er die Raubkatzenaugen sich wieder öffnen und hätte sie am liebsten wieder geschlossen. Sie stand dort, Leilana hatte ihren Dämonen rücken zu ihm gewandt und ihre Schwänze zischten gefährlich umher. Sie sprach mit einer solchen kalten, glatten Stimme dass ihm das Blut in den Adern gefror.

„Dummer kleiner Mensch du willst ihn töten, dann geh über mich.. Dein Schwert ist nichts, gegen mich, Kleiner. Glaube mir seine Macht ist schwarz, wie meine Seele.“ Sinthoras aber lies nicht ab und nahm zu einem Hieb aus… wieder schloss Nordraum die Augen, aber er hörte wie Metall auf Metall schlug. Wie ein Magnet ging das Schwert immer wieder von Leilanas Körper ab, es konnte sie nicht berühren, nicht zustechen…
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Mo 30. Nov 2009, 18:54

Kaum hatte Sinthoras bemerkt was mit Luthienne geschehen war zog er sein Schwert und stürmte auf Nordraum zu. Doch in dem Moment in dem Sinthoras zum Schlag ausholte erschien Leilana und stellte sich schützend vor Nordraum. Und obwohl Leilana klar gemacht hatte das Sinthoras sie zuerst töten müsste um an Nordraum zu gelangen setzte Sinthoras seinen Angriff fort. Jeder seiner Schläge stoppte einige Zentimeter vor Leilanas Dämonenkörper. Sie hatte anscheinend einen starken Schutzzauber um sich gelegt den Sinthoras selbst mit seinem magischen Schwert nicht durchdringen konnte. Nach einigen Hieben sah anscheinend auch Sinthoras ein das er keine Chance hatte Leilana zu verletzen und so hielt er inne und starrte auf Luthienn‘s Leiche. Als keiner der anderen Anstalten machte ein Wort zu sagen ergriff Aelfric das Wort. Er wusste, dass er Leilana von hier vertreiben musste noch war nicht die Zeit gekommen gegen sie zu kämpfen.
„Leilana es wäre besser du würdest dich wieder verschwinden. Nordraum wird heute nichts geschehen aber sei dir gewiss er wird seine gerechte Strafe erhalten, früher oder später. Das gilt auch für dich Sinthoras heute ist nicht der Tag für Rache. Wenn der Drache besiegt und Frieden einhält werden wirst du alle Zeit der Welt haben, Nordraum seiner gerechten Strafe zu zuführen. Denk an deine Frau, wenn du jetzt weiter Kämpfst wird Leilana dich mit einem Streich töten und niemand wird die Elfen im Krieg führen. Wir und alle Elfen brauchen dich, den Schwertmeister der Elfen.“
Es schien als würde Sinthoras über die Worte Aelfrics nachdenken doch Leilana machte keine Anzeichen sich zurück zu zuziehen. Sie funkelte Aelfric nur aus ihren Dämonenaugen an. Dann fauchte sie. „Um mich zu vertreiben müsst ihr mich schon vernichten und wie wollt ihr das schaffen?“
„Leilana wir allein haben wahrlich keine Chance gegen dich, aber glaube mir, ich habe Mittel und Wege dich zu vernichten. Es wäre besser wenn du jetzt verschwindest.“ Als Leilana auf Aelfrics Worte immer noch keine Reaktion zeigte wurde ihm klar das nun der Zeitpunkt gekommen war seinen Gefährten und Leilana zu offenbaren, was damals im Reich der Vampire, beschlossen wurde.
„Nun gut Leilana wie du willst. Es wird ohnehin Zeit. Morgen erreichen wir Iskendria und die Armee der Elfen wird zu uns stoßen dann ziehen wir gegen das Nichts und wenn es sein muss auch gegen dich.“
Als Aelfric diese Worte gesprochen hatte griff er unter seinen Umhang und holte einen kleinen schwarzen Lederbeutel hervor. In dem Beutel befand sich ein feiner roter Sand.
Aelfric streute den Sand vor sich aus und zeichnete damit ein vampirisches Schriftzeichen auf den Boden.
Kaum war das Zeichen vollendet verdunkelte sich der Himmel und ein starker Wind kam auf dessen Herkunft niemand bestimmen konnte. Der ganze Himmel war stark bewölkt und es drang kein Sonnenstrahl mehr zur Erde durch und auf einmal tauchten auf dem großen Feld hinter ihnen dutzende Schwarze Kugeln auf.
Diese Kugeln wurden immer größer und verschmolzen allmählich miteinander, sodass ein gewaltiger schwarzer Fleck über der Wiese schwebte. Dann Formte sich der Fleck zu einem dunklen Portal, wie das durch welches Aelfric und Zyria einst in die Welt der Vampire gelangt waren.
Kaum hatte sich das Tor komplett manifestiert ertönten auch schon die ersten Geräusche und die Erde begann zu beben. Dann traten die ersten Gestalten aus dem Portal und man konnte er ahnen was dort aus der Dunkelheit heraustrat.
Es war jene gewaltige Armee der Vampire, über die Aelfric das Kommando bekam als er vor dem Rat gesprochen hatte. Jeder einzelne Krieger trug eine solch schwere Eisenrüstung wie Aelfric selbst.
Als der letzte der Vampire aus dem Portal getreten war, konnte man ein mehr aus schwarzen Rüstungen sehen. Die meisten der Krieger warn mit Einhandschwert und Schild ausgerüstet doch es gab auch etliche mit Zweihändern wie Aelfric einen trug.
Als die Armee angetreten war wand sich Aelfric wieder an Leilana.
„Meinst du noch immer du hast eine Chance gegen diese Armee zu bestehen. Falls du nicht zählen kannst. Es sind 5 Legionen der besten Krieger die mein Volk aufbieten kann. Leilana das macht 3000 schlagkräftige Krieger wie mich je Legion. Wir werden eines Tages gegeneinander kämpfen, aber nicht heute. Ich sage es ein letztes Mal es wird Zeit das du von hier verschwindest.“
Leilana blickte argwöhnisch zu der Streitkraft die ihr gegenüberstand als würde sie glauben es sei alles nur eine Illusion und Aelfric hätte sie nur mit einem Zauber glauben gemacht, ihr würde eine Armee gegenüberstehen. Doch als sie erkannte das es keine Illusion war zog sie sich zurück.
„Leilana bevor du gehst möchte ich dir noch zwei Dinge auf den Weg mitgeben. Zuerst Nordraum wird nichts geschehen solange das Nichts noch in dieser Welt weilt und noch eine Prophezeiung über du nachdenken solltest. Vor langer Zeit wurde von einem Orakle Prophezeit das an dem Tag an dem der Träger des Wasserelementarsteins stirbt auch der letzte Dämon diese Welt für immer verlassen wird.“
Dann verschwand Leilana und Aelfric wand sich zu Zyria, Sinthoras und Gerwyn.
„Was ihr hier vor euch seht ist der Beitrag der Vampire zum Erhalt des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit. Ich denke wir sollten jetzt nach Iskendria ziehen und unsere Armeen vereinigen. Damit wir gemeinsam das Nichts besiegen können.“
Aelfric wartete auf eine Reaktion der anderen
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Sa 5. Dez 2009, 01:47

Noch immer gelähmt von seiner Bluttat, starrte sie Nordraum weiter an. Sie konnte sich nicht von ihm abwenden, so sehr dieser Anblick sie auch anekelte. Trotzdem musste sie ihren Mut zusammen nehmen und die Schreckensbilder unterdrücken. Sie durfte nicht so schwach sein – nicht jetzt und nicht vor ihm! Sie durfte sich nicht von so etwas schockieren lassen. Das würde sie angreifbar machen. Zyria löste ihre Hände von der weichen Erde und stand auf. Dabei behielt sie Nordraum weiter im Auge. Als er seinen Blick von ihr löste schien er überrascht von etwas zu sein und schloss seine Augen, so als ob er Sühne gegen sein Handeln zu erwarten hatte.

Dachte er wirklich sie würde ihn jetzt bestrafen? Doch dann sah sie schon wie Sinthoras mit seinem Henkerschwert wütend auf Nordraum zu gerannt kam. Er hielt es wie einen Rammbock, um mit dem ersten Schlag das Schwert ins Nordraums Herz zu rammen. Im nächsten Augenblick – es war nur ein Lidschlag – stand eine feurige Dämonengestalt schützen vor Nordraum und prallte all die Anschläge von Sinthoras ab. Es war kaum zu glauben. Wie aus dem Nichts erschien Leilana in ihrer fuchsartigen, demonischen Gestalt mit all den peitschenden Schwänzen. Zweifellos hatte Sinthoras Mut weiter auf sie einzuschlagen, aber es war auch verrückt. Keiner von ihnen wagte es in diesem Gefecht einzugreifen. Wahrscheinlich musste er das tun, um zu erkennen, dass Aelfric kurz zu vor die Wahrheit gesagt hatte. Stille umgab sie, als Sinthoras aufgab. Woher kam sie nur und vor allem woher wusste sie es?

Aelfric ergriff das Wort und er überraschte sie mit seinem Vorhaben, welches er vor jeden offenbarte. Sogar vor Leilana. Er öffnete das Portal der Dunkelheit und rief seine Armee. Zyria bekam Gänsehaut, als sie die heraustretende Vampirarmee sah. Es erinnerte sie an die Zeit als sie mit ihm in der Schattenbibliothek war. Als Aelfric sich verändert hatte und sie dort verschiedene Mythologien laß. Auch sie hatte sich verändert als sie in das Portal eintrat und es wieder verlassen hatte. Dann traf es sie wie ein Geistesblitz! Die drei Mythen die sie gesehen hatte, die rätselhaft waren und doch aufschlussreich! Wie konnte sie es nur vergessen? Soviel Zeit ist schon vergangen und sie konnte noch nicht weiter über bestimmte Bedeutungen nachdenken. Das würde sie nachholen, wenn ihnen noch so viel Zeit blieb dieses Versäumnis aufzuholen.

Zyria fragte sich jetzt eher, wann sie wohl bei der Horde noch eine ruhige Minute finden würde, um mit Aelfric allein zu sein. War es gescheit die Armee vor Leilanas Augen zu rufen? Sie erkannte, dass Leilana von der Realität dieser Heerschaar überzeugt war, bevor sie ging und auf Aelfrics Worte nicht weiter einging. Zyria wartete noch einen Moment, bis sie wirklich von dannen war. Die Vampirarmee war eine gigantische schwarze Masse, die den Erdboden und die Landschaft um ihnen herum verfinsterten. Alles wirkte kalt und kahl. Der Krieg würde nicht mehr lange auf sich warten – jetzt wo er seine Armee gerufen hatte. Es war nur noch eine Frage der Zeit. Zeit, die so kostbar war. Zeit die schneller zum Krieg führen würde, als wie der Schrecken selbst vorbei sein wird.

„War es wirklich klug, Aelfric, die Armee vor Leilanas Augen zu rufen?“ Sie betrachtete Aelfric, der stolz seiner Armee entgegen sah. Sie blickte wieder zu Nordraum, der in der Zwischenzeit wieder er selbst war und wie gebannt auf den Punkt starrte, wo bis eben Leilana in ihrer dämonischen Gestalt stand. In seinem Gesicht war deutlich die Spur seines blutrünstigen Mahls zu sehen und in seinen Augen lag etwas trauriges. Es war nicht der Blick des Bereuens seiner Handlung. Sie vermutete dass es eher an der Tatsache lag, dass Leilana ihn beschützt hatte.
Sinthoras war noch immer in der Nähe von ihm und auch Gerwyn schien noch wie gebannt zu sein von dem was sie eben erlebten, und von dem was sie mit eigenen Augen sahen und vor ihnen schon eine Horde Vampire auftauchten. Wie sich wohl Sinthoras fühlte soviele auf einmal zu sehen, wo er doch auf seiner Reise angeblich Vampire mit nur einem Ziel gejagt hatte?
Irgendwie schien es wie Ironie des Schicksals zu sein.

Zyria atmete kurz ein, um Kraft für ihre Stimme zu finden und sprach zu ihnen: „Ja, dass ist Leilana ihr wahres Gesicht. Sie ist ein Dämon schon seit langer Zeit. Es schlummerte tief in ihr und wartete bis zum Zeitpunkt des Erwachens, der vor wenigen Monden war. Sie wird ebenso eine Armee um sich scharen, wie wir es vorhaben. Vielleicht jetzt noch mehr, wo sie gesehen hat was die Vampire für eine Streitmacht aufrichten. Aber wie Aelfric schon sagte, nur gemeinsam können wir siegen. Nicht nur die Armee der Finsternis wird allein gegen das Nichts und gegen einen Dämon siegen können. Sinthoras, auch wenn der Verlust Luthiennes schmerzhaft für Dich sein mag und ich Nordraum nicht im Schutz nehmen werde für das was er getan hat. Aber unst steht der Krieg bevor. Schenkst Du uns nun Glauben an das was kommen möge und kämpfst Du an unserer Seite oder willst Du uns nicht mehr helfen? Es ist Deine Wahl, aber wäge es gut ab, denn nicht nur ein Leben steht auf den Spiel sondern unser aller. Auch liegt es an Dir Gerwyn. Entscheide Dich - wirst Du mit uns in den Krieg ziehen?“
Zyria sah sie alle an und beobachte die Bewegungen und Regungen jedes einzelnen. Es durfte jetzt nicht zu weiteren Rauferein kommen. Nicht Sie waren der Feind, sondern das Nichts. Sie hoffte, dass durch Nordraums Tat, nicht alles verloren war.

In Gedanken wandte sie sich abschließend zu Aelfric: Nun verrat mir doch, warum Du die Armee der Finsternis vor den Augen der Dämonin gerufen hast. Ich dachte es würde unser Trumpf im Ärmel sein, wenn die Zeit gekommen ist. Aber komm mir nicht mit der Ausrede, dass es Situationsbedingt war. Das würde ich Dir nicht glauben. Wir sind jetzt viel zu auffällig, als das wir unentdeckt bis zur Königin reisen können. Jeder wird von ihnen hören und Panik könnte ausbrechen. Was ist Dein Plan Aelfric?
Zuletzt geändert von Xijoria am Sa 5. Dez 2009, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Sa 5. Dez 2009, 10:24

Sie hatte es gespürt, so tief in ihrem inneren hatte sie diesen unglaublichen Drang gespürt. Leilana lief über die Steppe und blickte immer wieder zurück, zurück zu dem schwarzen Punkt am Horizont. Wie sollte sie nur davor bestehen können? Wie sollte sie nur gegen eine solche Streitmacht antreten können? Es war unmöglich… Sie würden sie zerfleischen, alles das was sie aufgebaut hatte, würden diese Vampire mit einem Schlag zerschlagen. Nicht nur, das sie somit, die Elfen nicht ausrotten konnte, noch viel schlimmer war der Gedanke, niemals mehr in die Nähe von Emerelle kommen zu können. Ihr wahres Gesicht nicht entblößen zu können und in der Tat zu sterben ohne jemals etwas erreicht zu haben. Leilana musste sich etwas überlegen, etwas noch nie Dagewesenes versuchen, einfach nur alles daran setzen zu siegen. Doch wie sollte es ihr das gelingen? Sie hatte keinen der an ihrer Seite kämpfte. Natürlich gab es da diese Armee, die sie in den Wäldern gefunden hatte, aber waren sie doch alle nur Kanonenfutter… Sie hatte keine Chance, noch vor der eigentlichen Schlacht hatte sie keine Chance zu siegen. Leilana würde fallen, so wie alle anderen vor ihr, würde sie fallen. Es schmerzte, diesen Gedanken zu haben, doch war es die Wahrheit, sie konnte es nicht leugnen, sie würde sterben. Und nichts hätte sie somit mit ihrem Leben erreicht, gar nichts…

Nordraum blickte zu den Unmengen von Vampiren auf seiner Seite. Sie alle strahlten eine solche Macht aus, dass es ihm fröstelte. Und auch seine Gedanken gingen um den eigentlichen Krieg, Leilana hatte keine Chance gegen eine solche Macht zu bestehen, sie würde scheitern. Sie würde fallen, in dem Krieg, der alles verändern sollte. Und er Nordraum, hatte sie vielleicht heute zum letzten Mal gesehen. Wie konnte sie nur so schnell bei ihm sein, wie konnte sie ihn nur beschützen. Mit Recht, die Klinge Sinthoras hätte ihn getötet und er hatte sich damit abgefunden, doch dann dieser einer Windzug, der über sein Fell gestrichen war, lies ihn den Blick heben, auf sie, auf Leilana. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen, denn wie konnte sie wenn sie doch angeblich so weit entfernt war, so schnell bei ihr sein?

Was wäre wenn man jetzt zuschlagen würde, was wäre wenn man nicht mehr warten würde und jetzt angreifen würde. Leilana war wieder unter den ihren, wenn man dies so sagen konnte. Sie ging zwischen den Zelten hin und her und berichtete davon was sie soeben gesehen hatte. So verschwieg sie jedoch, wo sie die letzten Stunden gewesen war, den war sie ihnen gefolgt, ihren alten Gefährten. Sie war ihnen gefolgt und hatte tief in ihrem inneren den Blutdurst Nordraums gespürt, die Gedanken Sinthoras in ihrem Kopf und mit dem Beschützerin stinkt einer Mutter gehandelt. So musste sie ihn retten, so musste sie sich zwischen die beiden stellen und erfahren wer nun wirklich ihre Feinde waren. Sie waren es, sie waren es diese Vampire aus diesem schwarzen Portal. Wie konnten sie sich nur auf die Seite der Elfen stellen? Oder nein, sie stellten sich nicht auf ihre Seite… Ganz und gar nicht, sie wollten das Nichts und dieses Nichts war in ihrem Besitz, in Leilanas. So lebte es in dem Drachen der tief in den Wäldern versteckt war. Was wäre wenn sie das Nichts vernichtet hatten, was würde dann passieren? Die Vampire im Blutrausch, könnten sie sich noch zurückhalten? Hatten sie die Macht nicht einfach weiter zu machen, nicht einfach immer mehr und immer mehr zu wollen. Die Alten würden sich sicherlich im Zaum behalten können, aber was wäre mit den anderen, den Unerfahrenen. Denn so wusste Leilana, mit dem kurzen Blick auf die Armee. Sie hatte den Angstschweiß gerochen, manche unter ihnen waren noch Blutjung, hatten noch keine Schlacht in den Jahrhunderten gekämpft, mache unter ihnen würden weitermorden. Was wäre wenn sie sich zurückzogen, nur noch vereinzelnd in die Armee eingriffen, was wäre wenn sich der Blutdurst so vergrößerte wenn nur noch die Elfen zum zerfleischen da waren. Leilana wurde wie vom Wahnsinn gepackt und schmiedetet ihre Pläne weiter aus. Wenn die Elfen sich mit den Vampiren messen würden… Sie würde noch ein paar Duzend Kanonenfutterleute mit rein bringen und schon könnte sie unbemerkt in das Königsschloss eindringen, wenn draußen das Desaster von statten ging. Sie rieb sich genüsslich die Pfoten, wenn man dies so wortwörtlich nahm und trabte zu dem Zelt wo die sogenannten Führer waren. Dumme kleine Akkardianner, die nichts von Leilanas Plänen erfahren würden. Die in den Krieg zogen würden in der Hoffnung heil raus zu kommen, aber nicht wussten dass die Dämonin alle ausnutze, für ihre eigenen Zwecke, für diese Emerelle zu töten…
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Ollowain1994 » Mo 7. Dez 2009, 19:31

Gerwyn war vollkommen überwältigt über die Armee der Vampiere. Das es so viele sein würden, damit hatte er nicht gerechnet. Er verstand jedoch nicht warum Aelfric Leilana die Armee gezeigt hatte, aber der Vampier wusste sicher was er tut und sich einzumischen hatte keinen Zweck. Sunniva brachte ihn aus seinen Gedanken, als sie ihn direkt ansprach und fragte, ob er in die Schlacht ziehen würde. Gerwyn antwortete darauf:"Mit mir könnt ihr aufjedenfall rechnen. Ich ziehe mit in die Schlacht."
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Fr 5. Feb 2010, 18:50

Leilana war verschwunden und Aelfric konnte in den Gesichtern seiner Gefährten die Überraschung erkennen. Zum einen über die Größe der Armee und zum anderen warum er sie hier und jetzt zu sich gerufen hatte.
Und es dauerte auch nicht lange bis Zyrias stimme in seinen Kopf erklang und sie ihn fragte warum er. Die Armee Leilana offenbarte. Natürlich wollte er ihr keiner Antwort schuldig bleiben und wand sich an alle als er das Wort ergriff um zu erklären warum er seine Armee hier und jetzt gerufen hat.
"Ihr seit sicher alle Überrascht warum ich die Armee der Vampire hier, zu diesem Zeitpunkt gerufen habe. Lasst es mich erklären, aber nicht hier. Die Kommandanten der Vampire sollten auch dabei sein. Also folgt mir."
Nachdem seine Gefährten ihm durch ein Kopfnicken verstehen zu geben hatten das sie ihm folgen würden. Wand er sich um und lief Richtung Armee.
Die Gruppe war noch einige hundert Meter von den Reihen der Vampire entfernt, als aus den Reihen der Armee ein Vampir hervortrat und schnell auf sie zu kam. Als er vor Aelfric stand kniete er nieder und begrüßte den Heerführer der Vampire.
Darauf hin erwiderte Aelfric seinen Gruß . "Sei gegrüßt, bereitet alles für unsere Ankunft vor. Lasst die Armee abmarschbereit machen und teile den Kommandanten mit das ich sie sehen will." Darauf hin verschwand der Vampir wieder. Und kurze Zeit später öffneten sich die Reihen der Armee wieder und diesmal kamen 5 Reiter auf sie zu.
Die Wesen auf denen sie ritten hatten die Größe eines Pferdes doch hatten sie ansonsten keine Ähnlichkeit mit Pferden. Sie hatten eine aschgraue, ledrige Haut. Die großen Pfoten an ihren starken Beinen waren mit messerscharfen Klauen besetzt und ihr Kopf erinnerte an den eines Krokodils, jedoch mit glühend roten Augen.

Als die 5 Reiter bei Aelfric ankamen stiegen sie von ihren Reittieren und grüßten ebenfalls Aelfric.
Nun waren alle Personen da mit denen Aelfric sprechen wollte.
"Nun da wir alle da sind kann ich ja beginnen euch meine Gründe offenlegen. Warum ich unsere Armee hier gerufen haben und was wir als nächstes zu tun haben. Wie ihr sicherlich alle gesehen habt gibt es in dieser Welt einen Dämon der danach trachtet das Gleichgewicht ins Wanken zu bringen. Ich weis nicht ob sie selbst weis, was geschehen würde wenn sie erfolgreich wäre. Aber das tut jetzt auch nichts zur Sache. Wie ihr wisst ist das Nichts zurück in dieser Welt und diesmal müssen wir es endgültig besiegen. Wenn es zur Schlacht kommt wird uns eine gewaltige Armee gegenüberstehen die vom Nichts um sich geschart wurde. Gegen diese Armee haben die Völker des Lichts allein keine Chance. Darum sind wir hier, aber der Dämon der sich gezeigt hat ist eine Macht die wir nicht unterschätzen sollten. Vorerst wird sie mit uns gegen das Nichts kämpfen, aber keines Wegs ist es ihr Ziel nur das Nichts zu besiegen. Sie will alle Wesen des Lichtes vernichten und das dürfen wir nicht zulassen. Aber jetzt zurück zu meinen Gründen die Armee hier und jetzt zurufen. Zum einen haben wir dem Dämon gezeigt das sie es nicht einfach haben wird und zum anderen wird sie ihre Pläne bezüglich Emerell ändern. Nun da unsere Seher hier in dieser Welt sind werden wir wissen was sie plant. Für alle nicht Vampire unter uns. Seher sind Vampire die die Gedanken und Gefühle von Wesen der Dunkelheit spüren und lesen können. Da Leilana jetzt einen neuen Plan entwickeln muss, werden wir ihn kennen und können ihn verhindern. Doch das ist keineswegs der einzige Grund warum ich euch jetzt schon gerufen habe. Wenn mich mein Gefühl nicht täuscht haben wir nur noch wenige Tage bis das Nichts gegen die Völker dieser Welt ziehen wird. Darum werden wir Richtung Iskendria ziehen und da unsere Anwesenheit nicht unbemerkt bleiben wird, werden zum Einen die Elfen beginnen ihre Armee zu versammeln und zum anderen wird das Nichts erst einmal die Situation neu einschätzen was uns ein wenig mehr Zeit verschafft um eine Strategie für den Kampf zu entwickeln. Zumal wir damit erst beginnen können wenn die Armee der Elfen zu uns gestoßen ist.
Jetzt wisst ihr warum ich gehandelt habe, wie ich gehandelt habe. Wenn noch Fragen offen sind dann stellt sie während wir Richtung Iskendria ziehen."
Nachdem Aelfric geendet hatte stiegen die 5 Kommandanten wieder auf ihre Reittiere und verschwanden in der Armee. Wenig später konnte man das schreien von Befehlen hören. Außerdem kamen 5 dieser Reittiere auf Aelfric und seine Gefährten zu und blieben vor der Gruppe stehen.
"Steigt auf in dieser Armee werdet ihr keine Pferde finden, aber diese Tiere sind genauso zahm wie Pferde, sie werden euch gehorchen und nichts tun. Also habt keine Furcht oder bedenken und lasst uns los reiten."
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