2. interaktive Geschichte.

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Fr 4. Jun 2010, 22:40

Dalayah hat das Gefühl nichtmehr alleine zu sein. Irgendetwas war hier, aber was? Bevor sie sich ihrer Beobachter richtig bewusst werden konnte, standen diese auch schon um sie. Einer von ihnen, vermutlich der Anführer, hält ihr seine Klinge an den Hals.

Ihr Körper reagierte noch vor ihrem Kopf. Wie ein Reflex war es, antrainiert in Jahrhunderten des drills. Sie hörte noch wie Elira einen entsetzten Angstschrei von sich gab. Konnte fühlen wie die kleine Fee sich in ihren Nacken flüchtete um sich im langen Haar zu verstecken. Sie merkte das die Kleine sich an ihr festkrallt und zu weinen beginnt. Aber da hatte sie schon reagiert. Nicht mit einem Angriff. Nein, sie wollte nicht kämpfen. Sie wich zurück, raus aus der Reichweite des Schwertes. Ansonsten verhielt sie sich ruhig. Sie wollte den Fremden keinen Anlass zum Angriff geben.

Nun konnte sie die 7 Wesen auch besser betrachten. Vampire! Das erklärte alles. Elfen hätten sich nicht an sie anschleichen können. Aber einen Vampir zu bemerken war sehr schwierig. Es war keine Schande von ihnen aufgegriffen zu werden. Dalayah schaut in die Gesichter der Vampire, in deren wahre Gestalt. Sie empfand keine Angst. Viele Grauen hatte sie schon gesehen. Sie verloren mit der Zeit den Schrecken für sie.

Ob der Vampir wusste was sie ist? Die Shaikan zweifelte daran. Mit Sicherheit war er älter als ihre ganze Rasse aber sie entschanden in einer Zeit als die Vampire als verschwunden galten. Es hieß sie hätten geschlafen. Zudem wurde die Existenz ihres Volkes geheim gehalten. Die Elfen sollten nicht wissen welcher Feind sich ihnen in den Weg stellen würde, damit sie sich nicht darauf vorbereiten konnten. Nie wurde ein Elf oder einer ihrer Verbündeten am Leben gelassen wenn er einen Shaikan gesehen hatte. Es gab nur Gerüchte über ihre Rasse, Eines skurieler als das Andere. Aber das war beabsichtigt.

Die Shaikan gibt den Vampiren durch ihre Haltung und Körpersprache zu verstehen das sie nicht zu den Waffen greifen würde. Sie richtet ihre Worte an den scheinbaren Anführer der Vampire.
"Ich habe nicht vor die Waffen sprechen zu lassen. Ich sehe durchaus ein wann ein Kampf nicht zu gewinnen ist. Wenn ich richtig informiert bin, seit ihr Verbündete der Elfen. Sollte das der Fall sein, so habt ihr nun einen Verbündeten mehr an eurer Seite." Sie macht eine Pause und liest in den Gesichtern das ihr keiner glaubt aber nichts Anderes hatte sie erwartet. "Seit gewiss das ich nicht als Späher gekommen bin. Aber ich habe welche ausgeschaltet. Natürlich auch aus Eigennutz um nicht entdeckt zu werden. Sie liegen weiter hinten, in der Richtung aus der ich kam. Für euch sollte es ein leichtes sein sie zu finden. Ihr könnt es nachprüfen und ihr werdet sehen das ihre Wunden unmissverständlich von meinen Waffen stammen."

Der Vampir schaut sie nachdenklich an. Die Zähne lang und scharf, bereit sich in Fleisch zu graben. Aber ihr Blut würde er nicht trinken können. Durch die Ardern der Shaikan fließt Drachenblut! Ein Tropfen Drachenblut war schon wie Gift für einen Vampir, ein ganzer Schluck vermutlich tötlich oder zumindest sehr schmerzhaft. Ob er es wusste? Ob er wusste das sie Drachenblut in ihren Ardern hat?
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Fr 4. Jun 2010, 23:01

Ohne ein Zeichen der Angst erwiderte die Fremde seinen Blick. Er wusste nicht was er von ihren Worten halten sollte. Sie sagte zwar sie wolle sich ihnen anschließen aber warum sollte er ihr trauen?

“Wir werden sehen wie viel Wahrheit in deinen Worten steckt. Vorerst wirst du uns folgen und als Kriegsgefangene angesehen. Wenn das was du gesagt hast sich als wahr herausstellt, werden wir unsere Position dir gegen über überdenken. Eine Shaikan in unseren Reihen hätte gewiss seine Vorteile.“

Als Aelfric die Shaikan zum Lager führte schickte er 3 seiner Begleiter in die Richtung in der die toten Späher liegen sollten. Wenn sie diese finden würden, wäre das ein gutes Zeichen. Eine Shaikan könnte den Truppen der Elfen und Vampire viele Vorteile bringen, wenn sie ihnen ihren kampfstil offenbaren würde. Dann wäre zumindest eine unbekannte weniger vorhanden über die sie sich Gedanken machen müssten.

Als die Gruppe um die Gefangene das jetzt bereits gut befestigte Lager erreichte, geleitete Aelfric die Shaikan in ein etwas größeres Zelt in dem Zyria und Nordraum bereits auf ihn wartete. Die beiden anderen Vampire blieben vor dem Zelt stehen.

Als er eintrat wand sich Aelfric an die anwesenden. “Ich habe unseren Beobachter gefunden. Sie meinte sie sei keines Wegs mit bösen absichten zu uns gekommen. Sie meinte sie wolle sich uns anschließen. Bevor wir uns ein Urteil bilden sollte sie sich erst einmal vorstellen und uns ihre beweggründe mitteilen, dann können wir uns ein Urteil bilden.“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Sa 5. Jun 2010, 00:00

Aelfric hatte klar und deutlich sein Vorgehen erklärt, sowie den weiteren Ablauf bestimmt. "Gib auf Dich acht!", sprach sie in seinem Geiste nach, als er sich von ihr abwand. Im nu löste sich die Truppe auf und die Vampire schlugen ihr Lager auf. Im dunklen Wald waren die Bewegungen der schwarz gerüsteten Armee wie eine Art Schattenspiel. Man nahm sie war, die Geräusche waren zu hören, aber man sah sie nicht. So verschwanden auch - unbemerkt - die sieben Vampire in dem Wald, um dem orangenem Flackern auf der Spur zu gehen. Ein Verhör war vorzubereiten, aber wie ging man an diese Sache heran? Zunächst einmal brauchten sie ein Zelt. So wirkte auch sie dem Treiben bei und erkundigte sich nach dem Zelt von Aelfric, dem Heeresführer. Der Vampir, den sie ansprach sah sie schweigend an, bevor er begriff wer vor ihm stand und nickte. Er geleitete sie eilend zum Zelt wo bereits andere dabei waren es aufzustellen. Sie war erstaunt wie flink sie alle waren. Es hatte die Form eines Tippi, nur dass das Gewand nicht auffallend weiß war sondern Schwarz wie die Nacht. Aus dem Augenwinkel heraus erkannte sie, wie geschickt und mit welcher bewandnis die Vampire die Zelte aufbauen. Auch wenn man es ihnen nicht ansah, es steckte Magie dahinter, sie spürte diese auf einen solch engen Raum wie diesen. So entstand auch unweit von Aelfric seinem das Größte Zelt von allen. Scheinbar war dieses Zelt geeignet für ihr vorhaben. So beschloss sie darin zu warten und die Besprechung vorzubereiten. Als sie eintrat war es noch leer. Sie zaubert einen Falrachtisch herbei, sowie ein paar Stühle, denn irgendwie musste sie sich ja die Zeit des ungedulidgen Wartens vertreiben. Es war ihr zwar nicht anzusehen, aber sie war nervös. So eine kleine flatternde Aura hatte sie noch nie gesehen. Wer wohl dahinter steckte? Sie musste sich eingestehen, dass sie auf dem Fremdling neugierig war.

Endlich trat er auch ein - mit gefasster Miene drehte sie sich um, doch es war nicht Aelfric den sie erwartet hatte, sondern Nordraum. Scheinbar hatte er auch Interesse wer gefasst wurde. Sie ließ ihn gewähren und versuchte ihre Nervosität zu verbergen. Erneut ging der Zeltvorhang auf und da war er gewesen. "Du warst erfolgreich wie ich sehe", sprach sie wieder in seinem Geiste und beobachtete die Frau an seiner Seite während er sprach. Sie war komplett in Rot-Schwarz gekleidet und selbst ihre Haare waren Rot. Es war merkwürdig, sogar ihre Aura war von einem Rot umgeben.

Zyria wollte schon einwenden, dass es nicht die Fremde sei, die sie im Wald wahrgenommen hatte, als sich etwas unscheinbares bewegte. Hinter ihren roten Haaren kam ein kleines Gesicht zum Vorschein, welches sich kurz darauf wieder in Sicherheit vergrub. Das war also der orangene aufspringende Punkt gewesen. Dennoch wusste sie nicht, mit wem sie es zu tun hatte. Aelfric kam auf ihre Seite, während zur linken und rechten der fremden Frau die beiden anderen Vampire blieben. Sie war wie eine Kriegerin gekleidet und trug ein schwarzes Tiara mit einem roten Stein darin auf ihrer Stirn. Es war eine Auszeichnung für etwas und auch ihre Waffe schien verborgen zu sein. Zudem hatte sie einen ernsthaften Blick auf die drei gerichtet. Sie war gefährlich.
Zyria erhob das Wort: "Du bist eine Kriegerin, aber keine von uns. Erkläre Dich, warum du angeblich in friedlichen Absichten zu kommen scheinst. Ich rate Dir, spiel nicht mit gezinkten Karten, denn Du setzt Dein Leben darauf." Zyria-Sunniva setzte sich auf einen der Stühle. Dabei ruhte ihr Blick weiterhin auf dieser merkwürdigen Frau. Sie war anders. Wer war sie wirklich? Sie würden es sehr bald herausfinden und sie gut beobachten.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Sa 5. Jun 2010, 16:22

Dalayah folgt den Vampiren ohne Widerstand zu leisten in das Lager und zu dem Zelt. Dort angekommen mustert sie zunächst die Anwesenden. Eine Dunkelelfe, ein Gestaltwandler und ein Vampir. Na das passte ja! Dazu kamen sie als Shaikan und die kleine Drachenfee. Eine seltsamere Versammlung könnte man nur schwer auftreiben.

Sie soll sich also rechtfertigen. Gut das würde sie tun, immerhin brauchte sie das Vertrauen dieser Fremden. Zumindest soviel davon das sie sich ihnen anschließen kann. "Mein Name ist Dalayah und wie euer vampirischer Freund, dessen Name ich nicht kenne, im Wald schon richtig bemerkte, bin ich eine Shaikan. Und das ist..." Sie macht eine Pause und fasst mit der linken Hand in ihren Nacken um wohl etwas aus dem Haar zu zupfen. Als sie die Hand wieder vor den Körper führt, sitzt die kleine Fee darin. Sie nimmt die rechte, behandschuhte Hand dazu und hält diese schützend vor das kleine Wesen. "...Elira, eine Drachenfee," beendet sie den Satz.

Wieder mustert sie ihre "Gastgeber". Der Elfe konnte sie ansehen dass sie noch nie etwas von Shaikan oder Drachenfeen gehört hatte. Im Gesicht des Vampirs erkennt sie dagegen gar nichts.

"Hallo..." ertönt ein zartes, ängstliches Stimmchen. Gleichzeitig lugt ein kleines Gesicht hinter Dalayahs Hand hervor um sich dann sogleich wieder dahinter zu verstecken.

"Seit Gewiss dass ich nicht mit gezinkten Karten spiele. Das Volk der Shaikan gehört zu den am best gehütetsten Geheimnissen der Armee des Nichts. Wieso also sollten sie solche Mühen darauf verwenden um es dann einfach zu lüften?
Was meine Beweggründe angeht, so sitzt einer davon gerade in meiner Hand. Zudem sei gesagt, dass ich kein Interesse daran habe in einer Welt zu leben die vom Nichts übernommen wurde, zumal es dann vermutlich gar keine Welt mehr geben würde in der man leben könnte." Viel genauer würde sie nicht auf diese Frage eingehen. Sie hatte die Hauptgründe genannt, alles weiter wäre ihre persönliche Sache.

Bevor die Versammelten das Wort ergreifen können, wendet sie sich noch einmal an den Vampir. "Euch möchte ich noch eines sagen. Seht es nicht als Drohung. Ich sage dies jetzt, damit man mir später nicht vorwerfen kann ich hätte beabsichtigt euch in eine Falle zu locken." Sie macht eine kurze Pause und sieht den Vampir ernst an. "Solltet Ihr oder einer der euren von meinem Blut trinken so wäre es euer Tod. Vielleicht kennt ihr bereits den Grund dafür, da ihr auch wisst das ich eine Shaikan bin, aber vielleicht war es auch eine neue Information für euch."

Dalayah konnte hören wie der Wache vor dem Zelt eine Nachricht für die Versammelten mitgeteilt wurde. Scheinbar fand man mehrere tote Späher die als einzige Verletzung 3 dünne und in einer Reihe stehende Stiche in der Brust hatten die offensichtlich das Herz durchbohrten. Die Shaikan ist beeindruckt. Diese Vampire waren wirklich schnell und das obwohl sie die Leichen versteckt hatte. Aber natürlich könnten diese bluttrinkenden Wesen der Spuhr des Blutes ohne Schwierigkeiten folgen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » So 6. Jun 2010, 23:36

Aelfric hörte der Shaikan aufmerksam zu, doch allzu viel wollte sie nicht Preis geben. Mit den wenigen Informationen die sie gab konnte man sich kein Bild machen, geschweige denn jemanden Vertrauen. Es gibt einfach zu viele Risiken, und man könne gewiss keinen Spion des Nichts gebrauchen. Andererseits wenn sie sich als vertrauenswürdig erweisen würde, hätte man einen Vorteil.

„Das dein Blut nichts gutes birgt ist keinem der Vampire hier verborgen geblieben. Dieser Gestank nach Drache kann man ja nur schwer ignorieren. Aber es ist ja nicht so als wären wir verstandlose Monster die nur nach der nächsten Mahlzeit lechzen. Aber ich finde deine Erklärung mehr als dürftig. Warum sollten wir dir nur im geringsten glauben. Was die Spione angeht die du getötet hast, hast du die Wahrheit gesprochen, aber das könnte dennoch alles zu deiner Tarnung beitragen. Ich meine ein paar Spione opfern damit der Feind keinen verdacht schöpft ist kein großes Opfer, nicht wahr? Du musst uns schon etwas mehr geben.“
Nach der kleinen Rede machte Aelfric eine kurze Pause und überlegte, wie er überprüfen könnte, wie aufrichtig es die Shaikan vor ihm es meinte. Als Aelfric zu Zyria blickte sprach er ohne Worte zu ihr „Wir müssen sie Prüfen, ich weiß nur nicht wie. Vielleicht können wir ihr ein paar Fragen stellen auf die wir die Antworten bereits kennen oder hast du vielleicht eine Idee? Wenn ja dann führe du bitte das Verhör fort.“
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Mo 7. Jun 2010, 16:29

Aus dem Volk der Shaikan stammt also diese Dalayah. Irgendwo hatte sie diesen Namen Shaikan gelesen, nur wollte ihr partu nicht einfallen wo. Interessant war auch das kleine Geschöpf in ihrer Hand. Elira nannte sie diesen Wesen, eine Drachenfee. Trotz das sie eingeschüchtert war, sah sie niedlich aus. Es gab zu viele Wunder auf dieser Welt. Drachenfeen. Sie kannte die Blütenfeen, Mäuslinge und sogar die kleinen Kobolde mit den buntesten und wuscheligsten Haaren, die die Magie des Waldes hüteten, waren kein Geheimnis für einen Elfen - nur für die meisten waren nicht alle sichtbar oder nur eine Legende. Aber Drachenfeen? Das kam ihr in all den Jahren nicht zu Ohren. Vielleicht stammen sie ja von den Blütenfeen ab? Zyria-Sunniva musste schmunzeln bei diesem Anblick des zierlichen Wesens.

Weiterhin verfolgte sie aufmerksam die Antwort der Fremden.
Ihr war jedoch schleierhaft, wie sie dieser Person trauen konnten. Nein, unter diesen Aussagen, konnte sie sich noch kein Urteil bilden. Sie gab zu wenig Preis, als das man daraus Schlau werden konnte.
Sie stimmte völlig überein mit dem was Aelfric darauf antwortete. Es war einfach zu wenig.
Doch womit sie überhaupt nicht gerechnet hatte waren seine Worte in ihren Gedanken. Noch nie hatte sie selbst ein Verhör geführt, nur an einem hatte sie selbst dran teil genommen. Sie brauchten einen Trumph den sie ausspielen mussten.

"Ich muss Aelfric" - sie wieß auf den Vampiren hin - "recht geben. Viel hast Du uns nicht erzählt, damit wir uns daraus ein Urteil bilden können. Die Entscheidung was mit Dir geschieht, kann noch nicht getroffen werden. Du hast es selbst schon erwähnt und deswegen frag ich noch einmal nach. Wenn Du als Shaikan zu den besten Geheimnissen der Armee des Nichts gehörst, warum präsentierst Du diese Armee auf diesen Teller, der Dir den Hals retten soll. Hat man Dir nicht begebracht über dieses Geheimnis zu schweigen? Du gehst mit diesem Geheimnis zu leichtfertig um, als dass ich Dich für ernst nehmen kann."
Bevor sie antworteten konnte, fügte Zyria-Sunniva noch hinzu. "Aber wenn wir schonmal dabei sind. Wer ist derjenige der die Armee zusammenführt, um sich schaart und versucht die Angst in die Herzen aller zu keimen. Kannst Du mir das verraten, Dalayah?" Zyria sah zu ihr herab und beobachtete weiterhin die Mimik und Gestik der Frau.

"Ich bin gespannt, was sie darauf antworten wird Aelfric", sprach sie zu ihm wieder ohne den Mund zu bewegen. "Sie muss klug handeln, um nicht als Verräterin darzustehen. Aber ich bitte Dich, unterstütze mich. Allein kann ich dieses Verhör nicht führen. Du hast gewiss mehr Erfahrung als ich, auch wenn mir noch etwas einfallen wird."
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Mo 7. Jun 2010, 21:59

Dalayah setzt die kleine Fee wieder auf ihrer Schulter ab, von wo aus sich diese, sichtlich erleichtert, in die langen Haare flüchtet. Die Shaikan wollte die Hände frei haben. Ihr Blick wandert als erstes zu dem Vampir. Das ist also Aelfric. Sie hattte bereits von ihm gehört. Die Geschichte wie der Drache einen Elf dazu gebracht hat diesen Vampir jagen zu wollen war in den Reihen des Nichts bekannt.

Sollte sie auf die Beleidigung des Vampir eingehen? Nein, besser nicht. In dieser Schlacht der Worte kam es darauf an geschickt und mit bedacht zu antworten ansonsten würde der Sieger schon lange vor dem Ende feststehen. Hier zu verlieren könnte sie sich nicht leisten, es würde ihr leben kosten. Und selbst wenn nicht so wäre sie im ihrem Kampf gegen das Nichts ohne Verbündete.

Dalayahs Blick wandert weiter zu der Elfe die wie eine Magierin gekleidet ist. Ob sie wohl diejenige ist vor der Grimmbolder sich fürchtet? "Ihr wollt mehr über mich erfahren? Ihr, deren Name ich mir vielleicht denken kann und den dennoch keiner ausspricht? Um mein Handeln verstehen zu können müsstet ihr mein Leben kennen, doch werde ich euch nicht meine Lebensgeschichte erzählen. Ihr sollt soviel wissen das sie zum größten Teil aus Hass, Kampf und Manipulation besteht." Die grünen Augen denen ein so seltsamer, leuchtender Schimmer innewohnt blitzen gefährlich auf aber könnte man in ihren tiefen verborgen auch etwas ähnliches wie Schmerz entdecken.
"Ob ich nicht gelernt habe ein Geheimniss, nein MEIN Geheimniss zu bewahren? Natürlich habe ich gelernt, an jedem Tag meines Lebens. Doch so groß das Netz der Kontrolle und Manipulation auch ist, so wird es die Saat des Zweifels nie vernichten können und manchmal genügt schon eine richtungsweisende Hand um sie erneut aufblühen zu lassen." Nach dem letzten Satz schaut kurz das Gesicht der Drachenfee zwischen den roten Haaren der Shaikan hervor, welches ziemlich stolz auf sich selbst erscheint.

Bevor sie weiter spricht geht Dalayah auf den Falrachtisch zu und betrachtet die Lage. Die weißen Spielsteine befinden sich zu einem großen Teil an einer Seite des Spielfeldes. Dies war das Heerlager der Elfen in der Stadt Iskendria. Unter ihnen auch der weiße Spielstein der Königin. Eine etwas abseits gelegene Truppe aus weißen Steinen, darunter der Feldherr und die Magierin, halten auf das Hauptlager zu um sich vermutlich zu vereinen. Das konnte nur der Armeezug sein in deren Mitte die Shaikan sich zurzeit befand. Dann wendet sie sich der schwarzen Seite zu und hebt die Figur des Königs hoch. "Wer die Armee zusammenführt wollt ihr von mir wissen? Ich werde es euch sagen, auch wenn ich nicht daran zweifle das ihr es bereits wisst." Sie legt die schwarze Figur zur Seite und nimmt stattdessen einen der Sondersteine in Form eines Drachen. "Grimmbolder der Träger des Nichts ist euer Feind. Der Drache von dessem Blute ich stamme scharrt die seinen umsich um das Bündniss derer zu Vernichten die ihm zu Bedrohung werden können." Die Drachenfigur wandert an den Platz des Königs und die Shaikan nimmt sich bereits die nächsten schwarzen Steine, diesmal drei Attentäter.
"Ich weiß das ihr mir nicht trauen könnt und von einem guten Anführer erwarte ich auch nichts anderes." Dalayahs Augen wandern von der Elfe zurück zu Aelfric. Der Gestaltwandler hatte bislang noch kein Wort gesprochen, weshalb die Shaikan ihn bis auf eine anfängliche Musterung noch nicht weiter beachtet hatte. "Deshalb mache ich euch jetzt ein Geschenk und hoffe ihr könnt es als Entgegenkommen meinerseits betrachten. Die Heerführer eurer Feinde sind nicht dumm. Ich sage eure Feinde doch sind es nun auch die meinen. Sie wissen das eine Schlange nur solange gefährlich ist, wie sie einen Kopf hat der sie steuert."
Der erste Attentäterspielstein wandert auf ein Feld direkt vor der Königin, der zweite wird vor den Feldherrn gestellt und der dritte nimmt die Magierin ins Visier. "Morgen wenn die Sonne im Westen den Horizont berührt." Damit beendet sie ihre Ausführungen, schon gespannt wie darauf Reagiert wird.
Zuletzt geändert von Dunkelfee am Mo 7. Jun 2010, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Mo 7. Jun 2010, 22:10

Shaikan!! Wie lange war es her dass er solche Wesen gesehen hatte. Vielleicht in einem anderen Leben hätte er mehr gewusst, aber nun stellte sich nur diese eine Frage: Warum war sie hier! Was war nur dahinten los, irgendetwas stimmte nicht. Er beäugte diese Frau misstrauisch und sein Akkardiannicher Geist rührte sich tief in ihm. Irgendetwas stimmte bei dieser ganzen Angelegenheit nicht. Wegen einer Drachenfee, war sie geflüchtet. Warum kam sie dann zu den Elfen? So kannte sie denn nicht den Krieg der vor der Zeit stadtgefunden hatte. Nordraum lauschte gespannt wie sich die Kleine zu rechtfertigen versuchte. Ihre Schritte gingen zum Schlachtfeld. Was tat sie nur? Sie gab ihnen Informationen, die Richtigen. Er musste eingreifen, konnte nicht zulassen dass Leilana scheiterte. Nordraum sprach mit gebrochenem Geist: „ Ich sehe dich hier, unter diesen Reihen. Du gibst ihnen..“ Er ging auf das Wesen zu und seine blauen Augen prüften ihre Mimik. „ diese Informationen.“ Nordraum brach ab, das alles interessierte ihn nicht. „ Sag mir, was weißt du über den Dämon?“
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Vollkommene Worte brauchen keine Interpretation.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Di 8. Jun 2010, 20:39

Zyria-Sunniva war gespannt, wie die Shaikan antworten würde. Sie müsste wirklich geschickt reagieren. Es könnte ihre Rettung sein, aber auch ihr Verhängnis.

Und in der Tat wurde sie von der Fremden überrascht. Sie wusste wie weit sie scheinbar gehen durfte, um einen Schritt auf sie zu zukommen, aber auch wo die Grenze war. Sie umriss ihr Leben mit drei sehr einschneidenden Worten und dabei funkelten ihre Augen. Diese Augen, so grün wie die ihre, so geheimnisvoll, zuversichtlich aber auch sie trugen eine gewisse Traurigkeit mit sich. Zyria fühlte sich erinnert an ihre wilde Seite, ihre Einsamkeit und dem Verlangen nach Vertrauen. Dalayah musste eine schwere Zeit erlebt haben und es war scheinbar nicht einfach aus diesem System der Macht unbemerkt auszubrechen. Sie war ihr immernoch ein Rätsel.

Dann jedoch, wagte sie sich an den Falrachtisch heran. Zyria stand auf und wollte dieser Frechheit ein Ende bereiten. Schließlich war der Tisch mit dessen Aufstellung nicht für sie bestimmt. Sie wollte mit den anderen über die Lage diskutieren und hatte im Vorhinein die momentane Situation mit einem Zauber aufstellen lassen. Auch die anderen starrten sie an doch bevor Zyria ihr Vorgehen unterbinden konnte, sprach sie: "Wer die Armee zusammenführt wollt ihr von mir wissen? Ich werde es euch sagen, auch wenn ich nicht daran zweifle das ihr es bereits wisst." Gewiss hatte sie diese Frage gestellt, sie war gespannt was folgen würde und nickte nur zu.

Wie es sich erwieß, war es ein gerissener Schachzug von ihr auf den Falrachtisch zu zu gehen. Sie beobachte ihre Züge, die sie mit den schwarzen Steinen setzte und hörte genau zu was sie zu Berichten wusste und wurde dabei hellhörig. Attentäter waren auf sie, Aelfric und auf der Königin gesetzt wurden. Morgen bei Sonnenuntergang würde es wohl soweit sein.
Aber da war noch etwas anderes was sie störte. Wenn sie es richtig verstand, war Grimmbolder soetwas wie ihr Vertrauter, wenn sie das Blut mit ihm teilte. Würde dieser Blutsbund sie nicht in irgendeiner Weise verraten? Verdammt, sie wusste nichts was einen Shaikan ausmachte. Der Bund könnte gefährlich werden. Vielleicht sollte sie ja die Magierin und den Feldherren ausfindig machen, damit die anderen wussten, wo sie waren und sie anhand ihres Blutes orden konnten. Dalayah war in diesem Brett eine Schlüsselfigur. Sie konnte ihr aller Segen sein, oder aber auch ihr Fluch.

Sie musste sich mit den anderen beraten. Vielleicht wusste Aelfric mehr oder gar Nordraum mal von nutzen sein, der einst Gefährte von Leilana war und auch in diesem Gebieten einst verweihlte. Bevor sie jedoch das Wort ergreifen konnte, meldete sich Nordraum zu Wort.

Was sollte das jetzt? Was hatte Leilana in dieser Rolle zu suchen. Soweit sie wusste, war sie keine Verbündete mit dem Nichts. Da gab es eine andere Vereinbarung zwischen ihr und Leilana. Wusste Nordraum mehr? Hatte Leilana sie wieder einmal hintergangen? Sie konnte unmöglich ein Teil der Armee des Nichts sein. Gewiss waren zwei Kriege zu führen, doch hatte das eine nichts mit dem anderen zu tun. Oder konnte sie auch dazu etwas sagen? Es wäre interessant gewesen, wenn Zyria-Sunniva nicht dieses Aufflackern in den Augen der Shaikan gesehen hätte. Es war wie ein kurzes Aufleuchten, eine Art kleine Flamme in ihren Augen die herausfordernd ihren gegenüber betrachteten. Ihr Körper schien sie noch zu beherrschen. Es wäre für sie ein ungünstiger Zeitpunkt jetzt falsch zu handeln.

"Nordraum, Du gehst zu weit. Der Dämon spielt hier keine Rolle.", sprach sie in einem harten Ton. Sie musste Leilana einfach vertrauen, sie konnte sie nicht schon wieder verraten haben. "Sie hat uns genug berichtet, was diese Angelegenheit betrifft. Ich denke wir können uns ein Urteil bilden, um über sie zu richten." Ihr Blick war streng und doch hatte er etwas weiches. Sie musste ihre Karte auf Leilana setzten. Dalayah durfte nicht zu viel wissen, wenn sie eine Gefahr für sie darstellen sollte, wäre es dumm sie auch darüber zu unterrichten.

Nachdem sie eingegriffen hat, wurde es ruhig im Zelt. Wenige Sekunden vergingen bis jemand das Wort ergriff.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Mi 9. Jun 2010, 21:18

Dalayah nimmt die Stimme des Akkardianers war. Was wollte er von ihr? Er kommt auf sie zu! Was sollte das? Ihre Augen blitzen Gefährlich auf und ihre Hände wollten schon reflexartig zu ihren Waffen greifen doch kann sie sich noch rechtzeitig wieder besinnen. Eine falsche Bewegung und sie wäre von dieser Armee aus Vampiren umzingelt gewesen! Der Gestaltwandler sprach von dem Dämon aber bevor sie das Wort an ihn richten kann hatte die Dunkelelfe schon gehandelt. Hatte sie bemerkt wie kurz davor sie gewesen war dem Reflex nachzugeben?

Ein Urteil wollte die Versammlung sich also bilden. So könnte sie dem Fremden die Antwort schuldig bleiben aber sollte sie das auch? Nocheinmal wandert ihr Blick zu der Elfe welche weiterhin ihren Namen verschweigt. Wollte sie den Dämon vor ihr verschweigen. Na dann sollte sie die Gruppe vielleicht mal überraschen. "Von dem Dämon wollt ihr hören? Dann sollt ihr von dem Dämon erfahren!" Sie schaut in die Gesichter umsich. Diesem Nordraum konnte man ansehen wie er nach den Informationen dürstet, die Elfe schien eher überrascht und der Vampir, noch immer eine Maske von Gesicht. Oder war das ein Hauch von Verwunderung? "Er reiste mit einem Teil der Armee des Nichts. Nach und nach zog er Soldaten aus unser... ihren Reihen ab. Gestaltwalter, Akkardianer um genau zu sein. Sie folgten ihm auf seinen zweispaltigen Schlachtzug."
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