2. interaktive Geschichte.

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ollowain3
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Mi 9. Jun 2010, 22:51

Sinthoras war foh, der Armee endlich zu entkommen! So bemerkte er auch die Fremde nicht. Kaum hatte Aelfric ihm gesagt, er solle Emerelle berichten, dass die Armee im Anmarsch war, galoppierte er los. Er dachte nicht darüber nach das dieser schändliche Vampir ihm gerade einen Befehl erteilt hatte. Es hätte seine Wut nur noch mehr gesteigert! am liebsten hätte der Elf seine eigene Armee angeführt und sich diesem Nichts in den Weg gestellt! Zwielichte Vampiere die aus dem Nichts erschienen konnten einfach nichts gutes bedeuten! Er würde seinen Auftrag ausführen, aber Emerelle nicht nur vor der Armee des Nichts warnen. Was wenn Aelfric plötzlich beschließen würde, die Elfen anzugreifen, nachdem sie gemeinsam das Nichts unterworfen hatten? Wie sagte man - zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Aber das würde er nicht zulassen! Und so ersann er einen Plan, den er ebenfalls Emerelle vortragen würde.

Bald schon verlor er das Zeitgefühl und ritt ohne zu denken. Die Umgebung die sich um ihn herum stetig veränderte, nahm er bald schon nicht mehr war. Die Ereignisse der letzten Stunden hatten ihn ermüden lassen. Sinthoras erinnerte sich nicht mal mehr, wann er das letzte mal geschlafen hatte. Wie es war in einem Bett zu schlafen konnte er sich beim besten Willen nicht mehr vorstellen. Der Weg würde die nächsten paar Kilometer immer geradeaus führen und so schloss er kurz die Augen!
Als er sie wieder öffnete, lag er am Boden und seine stirn schmerzte höllisch. Na toll, dachte er, beim reiten eingeschlafen, das kann auch nur mir passieren! Der Elf rappelte sich hoch und sah sich um. Sein seltsames Reittier hatte wohl vor einem kleinen Bach gescheut, der dierekt über den Weg verlief und ihn aus dem Sattel geworfen. Das Tier graste am Wegesrand.
Er stieg wieder in den Sattel und wollte weiter reiten, als ihm zum ersten ma das gefühl überkam, dass er etwas wichtiges vergessen hatte.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Do 10. Jun 2010, 22:27

Zyria war überrascht und zugleich konnte sie es nicht glauben.
Für heute hatte sie genug gehört. "Wache", rief sie und sofort traten beide ein. Sie neigte den Kopf zu Dalayah und richtete ihr Wort an die Wachen. "Bringt sie heraus, wir wollen uns ein Urteil bilden."
Die Wachen sahen Aelfric an, welcher nickte und taten wie ihnen geheißen. Sie packten Dalayah an den Armen, welche kaum merkliche Anstalten versuchte, aber dafür die kleine Drachenfee entrüstet aus ihren Versteck heraus kam. "Passt auf, dass diese kleine Flügelgestalt nicht unentdeckt davon flattert, aber zerbrecht ihre Flügel nicht.", gab Zyira noch zu bemerken. Worauf gleich das winziges Geschöpf das Weite suchen wollte und ein Vampir es an den Füßen packte. Dafür erntete Zyria einen finsteren Blick von Dalayah ein, aber sie musste so handeln, wenn sie sicher gehen wollten.

War es das was Leilana mir vor kurzen in ihrem Brief mitteilen wollte?, fragte sich Sunniva währenddessen in Gedanken. Gewiss, Leilana zählte nicht mehr auf sie, da sich ihre Wege in ihren Augen getrennt haben. In ihrem Brief erwähnte sie etwas, was sie zu dem Zeitpunkt nicht entlüften wollte. War es das, was sie vor hatte? Dem Nichts etwas vortäuschen um die Akkardianer auf ihre Seite zu ziehen, damit sie Emerelle näher gelang. Das wäre natürlich ein äußerst gescheiter Plan von ihr. Gerissen wie immer und die anderen die Arbeit machen lassen. Ja das passte zu Leilana irgendwie.

Als die Wachen mit den beiden draußen war, sprach sie erneut einen Zauber, dass niemand sie belauschen konnte. Jetzt würde sie sich Nordraum vorknöpfen. Denn die Antwort von Dalayah könnte der Schlüssel sein. Sie ging auf ihn zu und hätte ihn am liebsten am Kragen gepackt, aber sie ermahnte sich ruhig zu bleiben. "Du hast mit deiner Frage etwas bezweckt Nordraum! Den Dämon anzusprechen Ihr - einer Fremden - gegenüber. Wir haben erstaunlicher Weise eine Antwort erhalten. Was verheimlichst Du uns, was wir noch nicht wissen sollten! Sprich aber ich rate Dir belüg mich nicht!"
"Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzten kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft."

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Do 10. Jun 2010, 23:01

Die Dunkelelfe rief nach der Wache. Also wollten sie sich nun wohl endlich beraten um ein Urteil zu fällen. Böse funkelt die Shaikan ihre beiden Bewacher an als diese sie abführen wollen. Unter anderen Umständen hätten diese Blutsauger das nicht wagen dürfen! Zumindest nicht wenn sie ihre Hände behalten wollten. Die beiden waren noch jung, das konnte Dalayah ihnen ansehen. Die Augen zeugten noch nicht von den langen Jahrhunderten der Erfahrung.

Aber was sollte das? "Passt auf, dass diese kleine Flügelgestalt nicht unentdeckt davon flattert, aber zerbrecht ihre Flügel nicht,"sprach die Elfe zu der Wache welche auch sofort ihre dreckigen Finger nach Elira ausstreckte und sie festhielt. Die Shaikan konnte es nicht fassen und schaut zu der Magierin. Hatte sie vorher nur Böse geschaut so konnte man jetzt reine Wut in Dalayahs Augen sehen. Die Drachenfee strampelt währendessen um wieder frei zu sein. Sie war kein Wesen das man einfach festhalten durfte. Feen gingen in der Gefangenschaft, und sei es auch nur eine kurze, ein wie kein zweites Wesen. Aber noch würde sie warten, die Vampire würden schon sehen was sie davon haben!

Draußen vor dem Zelt waren die 4 weitgehend unbeobachtet. Der Vampir rechts von Dalayah hielt noch immer Elira fest in der Hand. "Lass sie sofort los!" ertönt die Stimme der Shaikan. Der Vampir setzte bereits zu einem spöttischen Grinsen an als ihn die ganze Härte von Dalayahs Blick trifft. Der Scharfzahn war wirklich noch jung! Mit der rechten Hand, der behandschuhten, packt sie das Handgelenk ihres Wächters. Mit dieser Hand war sie stark! Das lag in ihrer Vergangenheit begründet, in ihrer Ausbildung. Und das Geheimnis lag unter dem roten Leder verborgen.

Der Vampir reißt die Augen auf. Etwas an ihr lässt ihn intuitiv zurückweichen. Spührte er den Drachen in ihr? Ihr Blut? Die Hitze des Drachenfeuers in ihrem Herzen? Wusste er das es ihm nichts gutes bringen würde? Egal! Er ließ die Fee frei welche sich freudig und geschockt zugleich an Dalayah klammert. "Elira wird sein wo ich bin, so war es immer und so wird es auch bleiben!" Nun ließen beide Wachen sie los und begnügten sich damit ihr dicht auf die Pelle zu rücken. Sie ließ es geschehen. Sie wollte keinen Kampf, vorallem keinen den sie nicht gewinnen könnte. Sie wollte nur Freiheit für ihre kleine Begleiterin und das hatte sie erreicht. Also geht sie ein paar Schritte weiter. Reißzahn 1 und Reißzahn 2 blieben dabei immer dicht bei ihr und als sie sich schließlich an einen Baum lehnt hat sie das Gefühl das neben ihr 2 weitere Stämme dem Boden entsprungen wären.
Worum geht’s eigentlich?
Wir versuchen, den Drachen Ur aus der Folter der Alchimistin Sorvina zu befreien!
Ihr wollt einen Drachen vor einer Frau retten?
...
Muss so etwas nicht eigentlich anders herum laufen?

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Schattenfell » Do 10. Jun 2010, 23:01

Nordraum blickte die Elfe an. „Ich dich belügen…“ Nordraums Augen glitten über ihr Gesicht. „Wie könnte ich dies wagen!“ sein Gesicht nahm einen erstaunten Ausdruck an, doch funkelten seine Augen gefährlich. Nein er würde sie nicht belügen, warum sollte er dies tun. War es denn von Vorteil ihr die Wahrheit zu sagen? Kannte er sie denn selbst. „Was willst du wissen, Elfe! Ich kann dir nichts sagen, denn musst du deine Antwort selbst wissen. Leilana wird ziehen und sie wird schneller sein als du. Natürlich steht das Nichts auch für sie an erster Stelle, aber lebt sie nach anderen Maßstäben wie wir. Glaube mir wenn ich dir sage, ihr Ziel ist etwas anderes. Du kennst es. So sage mir was willst du wissen, ich kann dir nicht viel sagen. Denkst du denn im Ernst sie wüsste nicht dass du zu viel Gewalt auf mich ausüben kannst und wenn du wolltest mir die Antwort aus meinem Geist ausreisen könnte.“ Er lächelte und wieder war dieses blitzen in seinen Augen. Zum ersten Mal in dieser ganzen Zeit kamen seine Lebensgeister langsam wieder zurück. Es war ein Spiel wie so vieles an diesem Tag. Würde er siegen! „So sage mir Elfe was willst du wissen! Ich kenne den Dämon, ihre Ziele, doch wie sie all dies erreichen möchte bleibt selbst mir schleierhaft. Es wird jedoch nicht das Letzte mal sein dass sie unseren Weg gekreuzt hat und ich denke bei dem nächsten mal wird das Blut fließen. Sie hat nur dieses eine Ziel. Ich kann dir nicht mehr sagen, denn kenne selbst ich die Antwort auf so vieles nicht. Doch so glaube mir, wenn aus meinem Munde die Wahrheit spricht, der Tag wird bald kommen, an dem selbst du keinen Einfluss mehr auf die Dinge haben wirst.“ Nordraum blickte die Elfe an. Wieder musterte er ihr Gesicht und war zufrieden. Welche Karten er bald spielen würde, dies entschied er später, aber fürs erste musste er sich damit zufrieden geben.

Sie erinnerte sich an den Wind der ihren Namen rief, an eine Zeit als es keine Grenze zwischen Himmel und Erde gab. Leilana stand am Hang, die Regentropfen glitten ihr ins Gesicht, über ihr lichtete sich der Himmel, das Firmament, diese Sterne so hoch über ihr. Würden sie dies alles wohl sehen? In Ungewissheit blickte sie auf Iskendria die sich vor ihr im Nebel bildete. Dies war es also. Sie konnte schon förmlich ihre Anwesenheit spüren. Sie musste dahin, musste den letzen Schlag geben. Ihr Instinkt trieb sie voran, tiefer in den Wald, näher an die Stadt. Sie musste sich bändigen, konnte sich nicht ihrer Natur hingeben. Was könnte sie jetzt ausrichten, sie würde niemals ganz ans Ende kommen. Leilana zog sich zurück, auch wenn ihr Körper schmerzte. War dies nicht ein Fehler, konnte sie denn nicht handeln. Nein… waren ihre wahren Instinkte schon zu oft fehl am Platz gewesen. Dies sind keine Tiere. Sie wartete also, tief im Wald, wo sie keiner finden würde.


Nordraum blickte auf. „Aber was nun viel wichtiger ist, was passiert mit diesem Kind? Wollt ihr sie behalten, unter euch reisen lassen?“ Er ging ein paar Schritte durchs Zelt und blickte dann den Vampir an. Er verspürte dabei ein tiefes Unbehagen. Egal was er tat, er musste aufpassen, geschickt handeln. „Welche Nachteile würde sie uns bringen? So fragt mich und sage ich euch, behalten wir sie doch..“ Es könnte interessant werden ein solches Wesen bei den Elfen zu haben. Was diese wohl denken würden. Ein Geschöpf der Dunkelheit hier in ihren Reihen. Wieder einmal!! Nordraums Geist flammte auf… Er sah das Schlupfloch schon gerade vor sich aufflammen.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Fr 11. Jun 2010, 00:00

Er konnte Iskendria jetzt schon fast spüren. Noch ein paar Stunden und er würde endlich bei Emerelle sein und ihr die Umstände erklären können. Das einzige was Sinthoras beunruhigte, war dieses seltsame Gefühl von Verlust, dass er zum ersten mal nach seinem Sturz von diesem Reittier verspürte. Etwas fehlte, oder war vergessen worden! doch um so mehr der Elf darüber nachdachte, desto weiter entfernt schien ihm die Wahrheit. In den letzten Wochen und Monaten war es dank Luthienne nie dazu gekommen, das er etwas vergaß. Sie hatte den Drang gehabt, alles zu ordnen und nichts zu verlieren. Ja, wenn sie nur da wäre....
Aber Sinthoras durfte jetzt nicht über sie nachdenken. So etwas machte ihn angreifbar! Er erinnerte sich, was Ollowain ihn früher zu diesem Thema einmal gesagt hatte:

Eine Verbundenheit zu einer Person ist gut und schön. Aber lass nicht zu, dass dich so etwas im Kampf ablenkt! Sorge dafür, das nicht einmal die Gefahr besteht, dass einer deiner Feinde Schwachstellen an dir findet. Weder physische, noch psychische!

Sinthoras würde es nicht zulassen! Er musste sich ablenken, und so ging er in Gedanken die verschiedensten Angriffs - und Verteidigungstechniken durch, bis er in einer Art Meditation versunken war, die ihm immer noch erlaubte, seine Umgebung wahrzunehmen. Doch tief im Inneren, nagte weiterhin etwas an seinem Gewissen!
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » Sa 12. Jun 2010, 13:57

Zyria ließ ab von ihrem Groll, denn Nordraum hatte Recht. Sie konnte, wenn sie wöllte alles aus ihm herausquetschen. Doch sie würde es nicht tun, sie hatte ihm einst gesagt, dass sie diese Macht nicht beanspruchen würde. Daran würde sie sich auch halten. Sein eigener Wille fesselt ihn an diesem Bund, den einst Leilana webte. Im innersten wusste sie doch schon, was Leilana plante. Wieder war es Leilana, die ihre Schachfiguren gesetzt hatte. Es schien ihr, als ob das alles nur ein geplantes Spiel von Leilana ist, welche die Figuren so setzt, wie sie es gerade für nötig hielt um voran zu kommen. Sie sah auf den Falrachtisch, der die momente Lage wiedergab und was zu erwarten war. Zyria erkannte ihre Magierin, die von einem schwarzen Stein umgeben war. Wer auch immer auf sie angesetzt war, diese Person trachtete nach ihrem Leben. War sie doch auch nur ein Stein in diesem Spiel, welches Leilana zu bestimmten versuchte. Natürlich, schließlich musse sie aus den Weg gebracht werden, weil sie das Ziel, Leilanas Ziel, verhindern könnte. Aber auch für das Nichts war sie ein Gefahr. Sie betrachtete weiterhin den Spieltisch. Der Feldherr wurde ebenfalls von einem schwarzen Stein umkreist und sogar die Königin. War dies der erste Schritt, sich an der Königin zu rächen? Leilanas erster Schritt, der sie aufhalten sollte oder doch der vom Nichts? Zyria dachte eine Weile nach. Der Feldherr, es gab zwei von ihnen. Aelfric war der Feldherr der Vampire, aber Sinthoras der Feldherr der Elfen. Könnte es sein, dass sie sich geirrt hatte. Aelfric ist ein Wesen der Dunkelheit. Das Nichts würde ihn begrüßen, wenn die Welt in Dunkelheit getaucht ist. Warum also er und nicht der Schwertmeister Emerelles, der viel mehr im Wege schien? Aber vielleicht, waren beide Feldherren eine Zielscheibe für das bevorstehende Attentat. Es war ihr ein Rätsel, doch musste sie es drauf ankommen lassen, was der morgige Abend bringen würde. Immerhin, sie waren vorgewarnt.

Zyria-Sunniva zauberte eine neue Figur herbei, auf deren Schulter wie eine Art Schmetterling saß. Der Stein war grau gewesen, er würde bald die Farbe annehmen, sobald sich die Person entschied auf welcher Seite sie kämpfte. Zyria bedrachtete Gedankenverloren den Stein und dachte an die Worte Dalayahs. Vertrauen, oder nicht vertrauen, dass war hier die Frage. Zyria stellte diese Figur am Rande des Geschehens hin, wie eine Art Beobachter beider Seiten.

Nordraum riss sie aus ihren Gedanken heraus, indem er ihnen sagte, was er davon hielt, die Fremde hier zu behalten. Ihr entging nicht, dass erneut seine Augen ein gewisses aufflammen trugen. Irgendwas geschah mit ihm, kannte er diese Frau?
"Nun, Du würdest sie in unseren Reihen aufnehmen. Ein Wesen das dem Nichts einst zur Seite stand. Sag kannst Du etwas genaueres über einen Shaikan berichten, oder sind dir diese Wesen fremd? Und Aelfric, wie denkst Du darüber? Auch Deine Meinung möchte ich wissen und vielleicht kann mir einer sagen, ob diese Fremde, von Geschöpfen ihres gleichen auf Grund ihres Drachenbluts geortet werden kann. Vielleicht sogar von ihrem Drachen selbst, mit dem sie einen Bund einging.

Dalayah wäre ein Gewinn für sie, aber sie mussten auf sie Acht geben. Nichts ist so wie es scheint. Sie kannte die Fremde nicht, denn sie konnte genauso gut etwas im Schilde führen. Ein Plan, der sie in Glauben hüllen soll, dass sie auf die andere Seite wechselt und wenn sie das Vertrauen hat, das Gift von den inneren Reihen auslöst. Zyria-Sunniva wusste es einfach nicht. Zuviel hat sie schon erlebt, als das sie einfach den Worten der Fremden glauben schenken wollte oder gar konnte. Sie könnte genauso gut von Leilana beauftragt worden sein. Schließlich kannte Leilana sie gut - zu gut! Was ist, wenn das alles nur ein Trick ist?
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Shax » Di 15. Jun 2010, 23:27

Aelfric hielt sich für den Rest der Befragung im Hintergrund und versuchte die Shaikan zu beobachten Er würde versuchen Anzeichen dafür zu finden das sie log. Doch seine Augen wanderten zu Zyria. Wie lang war es her das die beiden allein waren. Seine Augen wanderten langsam von ihren langen, strammen Beinen über ihre einladenden Hüften hinauf. Als sein Blick ihre Augen erreichten verlor er sich darin. Diese tief grünen Augen mit ihren gelben Sprenkeln hielten so viel Entschlossenheit und Hoffnung und konnte er auch Angst und Verzweiflung in ihnen erkennen. Am liebsten hätte er Zyria in seine Arme geschlossen und nie wieder gehen lassen. Nur damit sie wüsste das er sie nie wieder verlassen würde, damit sie sich sicher sein konnte das sie ihn nicht verlieren würde. Wie gern würde er jetzt mit ihr allein sein und Dinge mit ihr anstellen die all die negativen Gedanken verbannen würden. Wie sie sich bewegte als sie sich dem Falrachbrett zu wand lies sein Herz schneller schlagen.

Als er plötzlich seinen Namen hörte hätte er sich am liebsten selbst geschlagen. Wie konnte er in solch einer Situation nur so unaufmerksam sein. Er hatte keine Ahnung wovon Nordraum gesprochen hatte oder was Zyrias Meinung war, die Stimmen im Raum waren alle im Hintergrund zu einem rauschen verschwommen gewesen. Er versuchte sich zu erinnern und als er nach einigen Momenten noch immer nicht das Wort ergriffen hatte und er spürte wie 2 Paar Augen fragend auf ihm rasteten räusperte er sich kurz und ergriff das Wort. Es musste um die Shaikan gehen und was sie mit ihr machen sollten.

"Für den Moment sollten wir sie bei uns lassen. Als sie gesprochen hat habe ich nichts bemerkt das darauf deutete das sie gelogen hat." Er hoffte das keiner der Anwesenden seine Lüge bemerkte, aber was hätte er sagen sollen? 'Tut mir leid ich habe mich in deinem Anblick verloren und keine Ahnung was hier gesprochen wurde.' Wohl kaum.
"Selbst wenn sie eine Spionin des Nichts ist sollten wir sie bei uns behalten. In unseren Reihen gibt es Magier die ohne Mühe feststellen können ob jemand lügt oder nicht. Ich habe diesen bereits gesagt das sie den Zauber wirken sollen. Der die Shaikan überwachen soll. Sie kann uns immerhin nützlich sein und uns zeigen auf welche Fähigkeiten wir uns einstellen sollten und spätestens wenn sie Emerell gegen übersteht werden wir wissen auf welcher Seite sie steht. Wenn ihr mir zustimmt dann würde ich sagen sind wir hier fertig und Nordraum du kannst dein Lager aufsuchen. Zyria wenn du noch einen Moment bleiben könntest wäre ich dir dankbar."
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
Wilhelm Busch

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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Xijoria » So 20. Jun 2010, 21:29

Da ging doch tatsächlich Nordraum aus den Zelt heraus, als Aelfric endete. Gewiss stimmten schon zwei von drei den Aufenthalt von Dalayah zu. Sie hatte allerdings erwartet, dass Nordraum ihnen noch etwas über ein Shaikan sagen könnte. Das er jedoch wortlos ging, verblüffte sie.
Sie blickte zu Aelfric. Auch seine Antwort hatte sie nicht zufrieden gestellt. Er war abwesend gewesen. Sie hatte einen Gedanken von ihm mitbekommen. Misstrauisch wurde sie, als Scharfe Mietze in ihren Kopf hinein drang und sie wunderte sich wo Aelfric eine gesehen hätte.

"Nun sind wir unter uns Aelfric. Was hast Du zu Deiner Verteidigung zu sagen. Mir schien Du hast eher einer Katze hinterher gesehen, als das Du unser Gespräch verfolgt hast. Was hast Du mit mir zu besprechen?"
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von ollowain3 » Mo 21. Jun 2010, 00:34

Am Horizont waren schon die ersten Lichtstrahlen zu sehen und Sinthoras wusste dass es nicht mehr lange dauern konnte, biss er Iskendria erreichte. Der Elf hatte den großen Wald bereits verlassen und musste nun nur noch eine weiläufige Hochebene überqueren. Das Land vor ihm war mit vielen einzelnen Felsbrocken übersäht und ziemlich übersichtlich. Wenn es einen perfekten Ort für die kommende Schlacht gab, so war es dieser! Am anderen, abschüssigen Ende dieser Ebene konnte man, wenn nötig, einn ganzes Heer verstecken. Die Felsen eigneten sich bestens für Deckung gegen feindliche Bogenschützen und ein Feldherr hatte einen ausreichenden Überblick.
Doch das waren alles nur flüchtige Ideen, die Sinthoras im Kopf herrum schwirrten. Er wusste ja immer noch nicht, von wo das gegnerische Heer kam, oder wie es mit deren Truppen aussah! Trotzdem dachte er weiter über mögliche Schlachten nach und fertigte Pläne an. Es half Sinthoras, wach zu bleiben.
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Re: 2. interaktive Geschichte.

Beitrag von Dunkelfee » Mi 23. Jun 2010, 12:36

Noch immer an den Baum gelehnt, beobachtet Dalayah das Zelt in dem gerade über sie entschieden wird. Elira hingegen wirft immer wieder beunruhigte Seitenblicke zu ihren Bewachern. Nach einer Weile beginnt sie zu fragen: "Was die da drin wohl alles bereden?" "Na was wohl? Sie entscheiden über uns," entgegnet die Shaikan. Blöde Frage,denkt sie sich insgeheim.
"Ja aber was noch?"
"Ich weiß es nicht."
"Und wie werden sie wohl entscheiden?"
"Ich weiß es nicht!"
"Was glaubst du haben sie jetzt mit uns vor?"
"Ich. Weiß. Es. Nicht!" antwortet Dalayah inzwischen genervt und betont jedes Wort überdeutlich.
Die kleine Fee scheint entrüstet über die patzige Antwort. Beleidigt fliegt sie vor Dalayahs Gesicht und fragt frech: "Was weißt du überhaupt?"
Die Shaikan ist im ersten Moment sprachlos über soviel Frechheit. Dann sieht sie wie Nordraum das Zelt verlässt und davon geht. Scheinbar ist die Besprechung vorbei. "Ich weiß das ich einfach mal hingehen und fragen werde," erwiedert nun Dalayah auf Eliras freche Art. Ohne zu zögern geht sie auf das Zelt zu, worüber ihre beiden Bewacher scheinbar überrascht sind, denn bislang haben sie sich nicht von der Stelle beweget. Dalayah schaut über die Schulter zu den Zweien. "Habt ihr Wurzeln geschlagen?" Daraufhin sind sie auch gleich an ihrer Seite.
"Hälst du es für klug einfach da reinzuplatzen?" hört Dalayah eine kleinlaute Drachenfee sagen. "Du wolltest doch Antworten oder etwa nicht? Also beschwer dich nicht wenn ich sie dir besorge." Vor dem Zelt bleibt der kleine Trupp stehen und die Shaikan schaut den älteren der beiden Vampire an, der scheinbar nicht vorhat irgendetwas zu tun. "Wenn du mich nicht ankündigen willst, dann geh ich auch ungefragt in das Zelt." Der Blutsauger schaut sie böse an und verschwindet dann im Eingang.
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