Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Hier könnt ihr eigene Texte oder Bilder etc. vorstellen und darüber diskutieren
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Dalarion
Hüter der Geheimnisse
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Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von Dalarion » So 12. Okt 2008, 10:31

Hallo, hier könnt ihr wenn ihr teilnehmen wollt, ein Kapitel nach Wahl posten, und ein Exposé zu eurer Geschichte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Exposé_(Literatur)
http://hardebusch.net/tipps2.shtml -> Exposé

Die endgültige Geschichte müsst ihr erst bis zum 11.12. fertig haben.
Titel: Der magische Spiegel (vorläufig)

Textauszug (hier: Prolog):
Till stand vor der kleinen Hütte des Zaubermeisters und klopfte an die Tür.
,, Die Tür ist offen aber störe mich nicht ich bin gerade in einem Experiment.“, kam die gedämpfte Stimme durch die dicke Eichentür.
Also öffnete Till die Tür und trat ein, sein Blick fiel sofort auf einen Spiegel an der Holzwand.
Der Zaubermeister war ein Mann, wie er ihn aus alten Geschichten kannte, lange weiße Haare und einen grauen Hut, so hatte er sich die Zauberer immer in den Märchen vorgestellt.
,,Was ist den das?“, fragte Till und zeigte auf den riesigen Spiegel der an der Wand hing.
Dies war seine erste Zauberstunde, die er beim Zaubermeister verbracht, und er war aufgeregt und betrachtete alles in dem kleinen Raum, die Zauberstäbe, die Zauberbücher, was ihn aber am meisten interessierte war der Spiegel der eigentlich keiner war, es war wie ein Gemälde auf Glas aufgetragen.
Das Gemälde zeigte eine mittelalterliche Burg die sich am Ende eines Waldes befand, in dessen Vordergrund ein Ritter zusehen war, der eine Rüstung trug, sein Schwert steckte in einer hölzernen Scheide die an seiner Rüstung befestigt war, sein Helm war prunkvoll gefertigt und glänzte in purem Gold.
Der Zaubermeister antwortete nicht, er war gerade mit einem wichtigen Experiment beschäftigt, wie er es nannte, also ging Till hinüber zum Spiegel und betrachtete ihn genauer, jetzt konnte er erkennen dass auf dem Helm ein Symbol zu sehen war, ein Drache.
Etwas drängte ihn dazu den goldenen Helm und den Drachen zu berühren, er hatte mit seiner rechten Hand den Spiegel schon fast erreicht als der Zaubermeister sich umdrehte.
,,Nicht berühren dass ist ein Zauberspie...“, schrie der Zaubermeister doch es war zu spät, Till hatte den Helm schon berührt und befand sich jetzt in der Ritterrüstung vor der Burg.
Erschrocken blickte er sich um alles war wie auf dem Zauberspiegel, nur dass ein Baum in weiter ferner heller war als die anderen, also ging er hin um ihn zu betrachten, als er die Hälfte des Weges erreicht hatte sah er den selben Zauberspiegel wie ihn der Hütte des Zaubermeisters der diesmal allerdings ein anderes Bild zeigte welches er nicht erkennen konnte.
Er ging weiter bis er direkt vor dem Spiegel war und sah dass man auf ihm die Zauberhütte sehen konnte, im Raum stand der Zaubermeister, also drückte er auf das Bild.
Er sprang erschrocken zurück und wäre beinahe über eine Wurzel gestolpert als auf dem Spiegel eine goldener Drache sichtbar wurde.

Exposé:
In meiner Geschichte geht es darum dass ein Mensch sich durch ein versehen in die Welt des Zauberspiegels begibt, dort wird er von einem Zwergen gefunden, mit ihm zusammen muss er ein Abenteuer bestehen, um nach hause zu gelangen.
Charaktere:
Till - ist ein einfacher Mensch der sich ausversehen in die Zauberwelt begibt
Thorador - ist ein Zwerg und wohnt nahe bei dem Wald hinter dem sich die Burg des dunkelen Herrschers befindet.
Feanir - ist ein Elf der zusammen mit Thorador in Thoradors Hütte lebt.

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ollowain3
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Re: Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von ollowain3 » So 12. Okt 2008, 10:52

Autor: ollowain3
Titel: Augen der Nacht

Marus verfluchte den Westwind! Mit ihm kam all die Kälte über die Berge, und all der Schnee. Seine Pelzstiefel, die Wildlederhose und ein Bärenfellmantel konnten ihn zwar einigermaßen vor dem Erfrieren retten, doch vor Nässe schützten sie nicht. Von den sechzehn Wintern, die Marus erlebt hatte war dies gewiss der härteste, und ausgerechnet jetzt schickte man ihm mit den zwei anderen Jungen aus dem Dorf, jagen. Dieses Dorf, aus dem Marus noch nie herraus gekommen war, lag am Rend des Teufelsgebirges auf enem hohen Pass. Im Winter war man dot von der restlichen Welt abgeschnitten und im Sommer machten sich auch nur wenige Leute die Mühe, durch einen sechs Stunden Marsch, in die kleine Siedlung zu gelangen. Marus kämpfte sich weiter durch den hohen Schnee, der ihm bis zum Bauch rei´chte, er musste sich auf die Aufgabe konzentrieren! Seit drei Tagen waren sie nun unterwegs. Am ersten Tag waren sie in den Wäldern über dem Dorf auf die Pirsch gegangen, hatten aber nichts gefunden, Am nächsten Morgen hatte Jengor, der älteste der Drei, eine verletzte Gams gestellt und getötet. Der achtzehn Winter alte Jäger hatte lockiges, blondes Haar und ein kantiges Gesicht. Er war es, der die kleine Gruppe anführte. Wilmer, der ein guter Fährtenleser war, erkannte sofort, das das Tier von einem Schneelöwen angegriffen wurde, und hatte auch dessen Fährte gefunden. Im Gegensatz zu Jengor war er mit fünfzehn Wintern der jüngste. Er hatte hellbraunes, schulterlanges und zerzaustes Haar. "So eine Beute kann man doch nicht weglaufen lassen," hatte Jengor gesagt, also banden sie die Gams an einen abgebrochenen Ast und trugen sie abwechseln, während sie die Fährte des Löwen verfolgten.Seit dem waren die drei Jäger jetzt unterwegs. Am späten Nachmittag des dritten Tages entdeckt Marus, der vorran ging, eine Höhle im Felsen über ihnen, zu der die Spuren des Raubtiers führten. Wilmer legte die Gams ab, und häufte etwas Schnee darüber, dann gingen sie gemeinsam zur Höhle. Marus war mit einem Bogen und einem Speer bewaffnet. Er war nicht der beste Kämpfer der drei, doch sie waren in der Überzahl, der Schneelöwe hatte keine Chance. Wie auch die anderen Zwei, spannte Marus seinen Bogen und legte einen Pfeil auf die Sehne. Die Höhle war nicht sehr groß, schon am Eingang sahen sie den Löwen. Gleichzeitig schossen sie ihre Pfeile ab, das Vieh war sofort tot! Wilmer stieß noch ein paar Mal mit dem Speer in den Hals des Schneelöwen, als ihn plötzlich etwas von hinten ansprang. Im Dunkel der Höhle hatte noch ein weiterer Schneelöwe gelauert. Wilmer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und wurde umgerissen. Ohne zu zögern kamen ihm Marus und Jengor zu Hilfe. Außer Kontrolle vor Wut stach Marus immer wieder auf das Raubtier ein, bis es sich schließlich nicht mehr bewegte. Wilmer hatte es schlimm erwischt. An seinem Armen klafften große Bisswunden und das linke Ohr, samt dem Auge waren nur mehr ein blutiger Brei. Doch der junge Fährtenleser lebte, das war das Wichtigste.


Dieses Buch wäre eigentlich dafür vorgesehen gewesen, zum Heyne-Schreibwettbewerb zu gehen. Ich dachte mir ich schreib hier mal eine sehr stark gekürzte Version herein für den internen Wettbewerb und seh wie es ankommt.
Im Buch geht es darum, das der von mir erfundene Kontinent Teulis von einer unbekannten Krankheit bedroht werden. Im Lauf der Geschichte wird von drei verschiedenen Personen erzählt, die schließlich zusammen finden und heraus finden das Laut einer Prophezeiung, nur ein magisches Artefakt namens Augen der Nacht, den Kontinent retten kann.
Dieses ist allerdings irgendwo auf dem Inselförmigen Kontinent gut versteckt. Eine lange Reise beginnt, bei der zusätzlich zu der gefährlichen Krankheit, noch ein Krieg mit den Dunklen Horden, die Ereignisse überschattet.

Charaktere:
Marus = Junge aus dem Bergdorf Maschen
Wilmer= Junge aus dem Bergdorf Maschen
Jengor = Junge aus dem Bergdorf Maschen
Martein = Vater von Marus
Entolf = Dorfältester von Maschen

Sophia = Elbenmädchen aus Malgardien
Virelaia = Mitglied beim Rat der Elben
Seraph = Mitglied beim Rat der Elben
Luthinor = Mitglied beim Rat der Elben
Sintana = Ziehmutter von Sophia

Bergin = Zwerg aus Kargoroth
Brgur = Vater von Bergin

Daniel = König von Meldra
Thorug = König von Sen Dor
Zuletzt geändert von ollowain3 am So 12. Okt 2008, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

aponzeus
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Re: Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von aponzeus » So 12. Okt 2008, 10:57

und wer ist jetzt eigentlich Jury? und machen wir auch einen wettbewerb mit Kurzgeschichten wo die Community abstimmen kann?
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

Dalarion
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Re: Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von Dalarion » So 12. Okt 2008, 11:01

Die Jury müssen wir uns noch überlegen :)

aponzeus
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Re: Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von aponzeus » So 12. Okt 2008, 11:11

also wie gesagt ich würde mich mit anderen dazu bereit erklärendie Jury zu machen. Ich habe schon manche Geschichten geschrieben, und ich denke ich weiss worauf es ankommt.
Mögen die Albe mit euch sein, auf das ihr eines Tages Emerelle begegnet

Ronny
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Re: Internerschreibwettbewerb - Postingthread

Beitrag von Ronny » So 12. Okt 2008, 13:07

Ich würde mich auch dazu bereit erklären. Aber folgendes: Ich finde, wir sollten im anderen Topic weiterposten. Wenn schon ein extra Thema für die Geschichten geöffnet wurde, solte man in diesen auch nur die Geschichten schreiben. Für Kommentare etc. kann man den anderen Thread benutzen. So leidet die Übersicht nicht darunter. ;) (Vielleicht kann ein Moderator die letzten Posts in den anderen Topic verschieben?)
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