Der Prolog meiner Geschichte

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Bernd
Gast an Emerelles Hof
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Der Prolog meiner Geschichte

Beitrag von Bernd » So 23. Nov 2008, 22:57

Guten Abend, ich begrüße jeden der sich die Zeit nimmt den Prolog meiner geplanten Geschichte zu lesen.
Ich versuche seit zwei Monaten an einem Prolog einer darauffolgenden Geschichte zu schreiben, leider habe ich nicht sehr oft Zeit dafür und wenn ich daran schreibe mache ich oft Fehler. Ich bitte euch mich stark zu kritisieren und keine Rücksicht auf meine Gefühle zu nehmen wenn ihr etwas entdeckt was euch nicht passt. /(Schließlich will ich ja eine gute Geschichte schreiben ^^ ) und nun viel Spaß.


Prolog)РДИ) 340 Jahre v.d.B. (vor dem Bündnis)

Kapitel 1)

1.Akt) Die Begegnung,


Die Flucht,

“Bleib sofort stehen!”, Pan rannte durch das Feld, er stolperte.“Stehen bleiben hab ich gesagt !!”
Er legte sich flach auf den Boden, die Räuber schritten mit schnellen Schritten durch das Feld, er hatte Angst, er war doch kein Krieger, sicherlich wollten sie ihn ausrauben.
Pan war ein Kime, das sind kleine Menschen die im Norden von Telawa leben, die Räuber verfolgten ihn jetzt schon seit ungefähr einer Stunde. Zum Glück konnten sie ihn im dichtem Kornfeld nicht sehen, er hörte wie sie an ihm vorbeigingen, sie waren mindestens zwei Meter von ihm entfernt, sein Herz kam nicht zur Ruhe, plötzlich alles war leise, sollte er aufstehen ? Er tat es, die Räuber waren weg, einfach so, er schlich sich so leise er konnte in Richtung Heimatdorf, seine Beine waren träge, er lief die ganze Zeit nie konnte er sie ausruhen.

Er kam am Ende an, niemand war zu sehen, nur der Wald hinter dem sein Dorf lag, er sah sich noch einmal um, jetzt oder nie, er rannte so schnell ihn seine kleinen Füße tragen konnten.
Da waren sie wieder, sie versteckten sich hinter zwei dicken Bäumen, sie packten ihn,“So jetzt haben wir dich endlich!”, der Räuber mit dem Messer schrie plötzlich auf, Blut kam aus seinem Mund, seine Zähne waren faulig, ein schön verzierter Pfeil ragte aus seinem Bauch, Pan war starr vor Schreck, der Räuber der ihn vorerst packte wurde nun selbst von einer unheimlichen Kraft zu Boden gerissen er zitterte, riss sich die Kleider vom Leib und rief verzweifelt um Hilfe, Feuer schoss aus seinem Mund, seine Seele schien zu verbrennen, sein Kumpane lief weg doch auch er wurde von einem Pfeil durchbohrt und wiederholte die Vorgänge seines Freundes, nach einer Zeit war es still, Pan hielt sich die Hände schützend über seinen Kopf, plötzlich wurde er müde, er schlief ein.



Die Reise,

Er sah nichts, ein Tuch war um seinen Kopf gebunden, seine Augen schmerzten, er saß in einem Wagen, alles drehte sich er hatte Kopfschmerzen, er versuchte aufzustehen, ein stechender Schmerz blitze durch seine Beine, was war mit ihm los ? Er bewegte sich, eine ihm fremde Stimme in einer seltsamen Sprache sagte etwas, er konnte es nicht verstehen, plötzlich kam jemand zu ihm, die Augenbinde wurde ihm unsanft vom Kopf gerissen, erst jetzt merkte er das seine Beine mit einem seltsamen Tuch gefesselt waren, er konnte das Tuch nicht spüren, nur sehen.
Die Frau die ihm die Binde runter gerissen hat stellte sich nun vor ihn, sie stemmte die Arme gegen ihre Hüften und musterte ihn genau, er sah sich die Frau genau an sie war im Vergleich zu einem Kime sehr groß, sicherlich war sie über einem Meter 90, Kime waren gerade Mal einen Meter und ein paar Zentimeter groß, doch er hatte nicht viel Zeit zum überlegen, die Frau packte ihn und zerrte ihn aus dem Wagen, sie hatte spitze längliche Ohren, so etwas hatte Pan noch nie gesehen, er hatte Recht, sie waren in einer Kutsche unterwegs, sie war aus Holz vorne waren zwei riesige Ponys befestigt, sie sahen ein bisschen anders aus als Ponys, viel größer, über der Holzkutsche war ein Rotes Dach aus einem seltsamen Stoff gespannt, er wurde unsanft genommen und auf eines dieser großen Ponys gesetzt, er konnte sich nicht lange darauf halten seine Beine waren zu kurz, er fiel vom Pony herab, die seltsame Frau stieß ein Schnauben aus das genervter klang, als sein Onkel Timo beim Arbeiten, und ging weg, sie kam mit einem kleinerem Pony wieder, wahrscheinlich war es noch ein Fohlen, aber es war so groß wie die Ponys aus seinem Dorf, er wurde auf das Pony gehoben, da seine Hände gefesselt waren fiel es ihm schwer das Gleichgewicht zu halten, doch das Pony war erstaunlich ruhig. Erst jetzt bemerkte er das ungefähr Zwanzig von der Rasse dieser Frau weiter vorne lagerten, sie hatten ein Feuer gemacht.



Der Zwischenfall,

Es war bereits Nacht, Pan konnte nicht schlafen, es wurden zwei Wachen aufgestellt und er wurde wieder festgebunden, er hörte ein Eule schuhuhen, der Mond war voll, dichter Nebel stand in der Luft, er sah nichts, nur den Mond.
Ein lauter Schrei weckte ihn aus seinem Tiefschlaf, die seltsamen Fremden griffen zu ihren Waffen, ein paar hatten große Bögen, einige von ihnen trugen scharfe Schwerter bei sich, Schlachtlärm war zu hören, schwarz gekleidete Gestalten stießen überall aus den Büschen hervor, sie wollten zu Pan! Aber warum? Rund um ihn wurde gekämpft, es fielen mehr schwarz gekleidete Wesen als diese seltsamen Menschen. Eine dieser schaurigen Gestalten lief in seine Richtung, die Angst packte ihn. Er konnte nicht weglaufen, er war immer noch festgebunden, die Gestalten hatten ihn schon fast erreicht, plötzlich fingen die Gestalten in einer Explosion Feuer, sie verbrannten und waren sofort tot, das Feuer kam von innen, als hätte es sie aufgefressen,
da stand wieder diese seltsame Frau, sie machte komische Handbewegungen und mit jeder Handbewegung fiel eine dieser grausigen Kreaturen, der Kampf war zu Ende, es war schon Morgen, Vögel zwitscherten und nichts von der Schlacht blieb über.... nur die Gefallenen.



Die Burg,

Der Spitzohren ihrer überlebten nur fünf, die Toten vermagte man kaum zu zählen, Pan zählte fast 100 dieser seltsamen Schattenwesen, selbst im Tod, ließen sie Pan noch einen Schauer über den Rücken laufen, einer der Verwundeten wimmerte vor Schmerz, die Luft war von seltsamen Nebel erfüllt. Pan wurde losgebunden und in eine der drei Kutschen gesetzt, die Magierin setzte sich neben ihn, sie starrte ihn an als wäre er ihr ein unbekanntes Tier, sie fuchtelte kurz mit ihren sanften Händen in der Luft herum und er schlief ein.

Er würde sich wohl nie an das Aufwachen nach dem magischem Einschlafen gewöhnen, es war eine Tortur. Sie waren in einer unbeschreiblichen Landschaft angekommen, riesige Bäume,wuchernde Pflanzen und saftiges Gras war soweit das Auge reicht zu sehen. Er gähnte, die Zauberin war weg, sollte er fliehen? Er versuchte aufzustehen doch er war wieder festgebunden, diese Wesen dachten wohl an alles. Plötzlich ging es bergauf, zum Glück war er festgebunden sonst wäre er wahrscheinlich aus der Kutsche gerollt, er konnte sich nur langsam aufsetzen, sie steuerten auf eine Burg zu, sie war beeindruckend groß, sie passierten ein riesiges Torhaus, zehn Wachen standen davor, bewaffnet mit langen Speeren, geschützt mit eindrucksvoll verzierten Rüstungen, als sie in den Innenhof kamen, sah Pan das, das Leben genauso abläuft wie bei ihnen auch, Kinder von denen jeder so groß wie ausgewachsene Kimes waren, trollten sich durch den Hof, Schweine wurden von Bauern gescheucht und alte Männer saßen auf einer Bank und unterhielten sich.
Pan sah sich diese Wesen genau an, er konnte sie nicht unterschieden, für ihn sahen sie alle gleich aus, das einzige was ihn wirklich faszinierte war das keines der Wesen einen Bart trug, in seinem Dorf war das ein Zeichen der Weisheit wenn man einen langen Bart trug, ihm wuchs der erste Flaum, er was sehr Stolz darauf, sein Vater sagte immer, als er noch lebte :“Ein Flaum ist der erste Schritt vom Knaben zum Manne!“. Ach ja, wie er Vater vermisste, er war der einzige der Mutter in Zügeln halten konnte, was sie jetzt wohl machte, sicherlich fragt sie sich gerade wo er nur bleibe. Pan wurde aus seinen Gedanken gerissen, ein Mann von starkem Körperbau packte ihn und trug ihn durch den Burghof, ein paar Leute sahen ihn seltsam an, Pan grinste, was sie wohl dachten?
Die Kinder rannten dem großen Mann nach, bis er zum nächstem Durchgang kam, das Tor war kleiner als das Haupttor und führte zum Bergfried, die Wachen öffneten dem Riesen die Passage, Pan traute seinen Augen nicht die Landschaft um den Burgfried war überwältigend, die schönsten Blumen, die er je in seinem Leben gesehen hatte sprossen hier, die mächtigsten Bäume mit den saftigsten Früchten standen hier, der große Mann beachtete die wunderbare Landschaft nicht einmal, er ging geradewegs auf den Bergfried zu. Pan wurde durch eine große Tür geschleppt, die Wachen öffneten das Tor, nun befanden sie sich in einem riesigem Thronsaal, am Ende des langen Ganges befand sich ein Thron, bis zum Sitz waren ungefähr 30 Wachen alle standen in zwei geraden Linien, keiner rührte sich auch nur ein bisschen, auf dem Thron saß eine junge Frau, gerade mal Zwanzig Jahre sie musste eine Königin sein, kein anderer vermochte es bei den Kimes auf so einem mächtigen Thron zu sitzen als ein Herrscher, der Mann kniete nieder und sagte etwas auf einer unbekannten Sprache, die Frau nickte und er verließ den Raum er setzte ihn vor der Frau ab, die Königin stand auf und sagte auf Pans Sprache, :"Wir brauchen deine Hilfe....."

Akt 2) Vertrauen,

Die Gefallenen,

Ich habe erfahren das ich auf war auf der Burg der Stadt Willas war, die Burg Fonsas war gleich in der Nähe der Stadt.
Ich wurde auf ein Quartier geschickt, zuerst wunderte ich mich das die Königin meine Sprache sprach, ich hatte große Angst. Was hatten sie mit mir vor, ich konnte nicht verstehen was mir die Fremden sagen wollten, nur die Königin sprach meine Sprache war aber nicht sehr gesprächig, sie sagte nur, das sie meine Hilfe brauchen aber für was? Natürlich ließen sie mich nach dem kurzem Gespräch wieder einschlafen. Anscheinend durfte ich mich in der Burg frei bewegen, den die Wachen versperrten mir nur den Weg zum Innenhof, vielleicht sollte ich über die Zinnen in den Graben springen. Nein, das würde ich nicht überleben. Ich schaute mich im Bergfried neugierig um, er war riesig, allein der Thronsaal war so groß wie mein ganzes Dorf, diese fetten Wesen brauchten auch viel mehr Platz kicherte ich in mich hinein, die Burg war eindrucksvoll gebaut, der Baustil erinnerte mich an die Nordischen Königreiche, aber an so etwas durfte ich nun nicht denken, nicht an die Heimat. Ich schritt mit schweren Schritten durch die breiten Gänge, die Wachen beäugten mich kurz und standen dann wieder starr da, als wären sie Statuen, etwas machte mir Angst, irgendeine Kraft war andauernd bei mir, ich konnte sie richtig spüren, jedes Mal raste mein Herz, es fühlte sich an als würde eine kalte Hand nach meiner Lunge greifen. Plötzlich hörte ich etwas, es klang wie ein Schluchzen, ich schritt dem Geräusch entgegen, ja eines dieser Wesen weinte, es war eine sie, die Frau lehnte an einem Sarg ähnlichen Holzkasten und weinte, arme Frau, dachte ich, bei dem Angriff kamen so viele ums Leben, die Frau bemerkte mich und erschrak, sofort zog sie einen schwarzen Schleier um ihren Mund, sie sah mich gefühllos an, plötzlich packte mich wieder die Angst, was wenn sie mir die Schuld gibt das ihr Geliebter in der Schlacht starb? Sie kam auf mich zu, ich wollte weg rennen aber meine Beine waren wie verankert. :“Hallo.“ sagte sie,
„Du sprichst meine Sprache?“ fragte ich erstaunt, „Ja....jeder hier tut das....“ , „Warum bin ich hier, wer seid ihr ? , Ich habe so viele Fragen...“ , „Wir sind die Wahlar unsere Vorfahren kennt ihr in den Nordreichen nur von Sagen. Die Asanen, das ist das Urvolk von allen Völkern die du hier gesehen hast, warum du hier bist, darf ich dir nicht sagen, das darf nur Hienna, unsere Herrscherin.“ Mich verließ die Angst, ich fühlte mich wohl bei dieser Frau. Wir redeten noch lange Zeit über ihren Mann, dann ging ich. Plötzlich vermochte ich meine Beine nicht mehr zu steuern, ich konnte sie nicht kontrollieren, sie waren taub, sie führten mich bis zu einem riesigen Tor, ich machte es auf, es war ein Saal gefüllt mit Gräbern, mit den Gefallenen der Schlacht.





Sancta Vestibula,

Es war schwer für mich die vielen Leichen zu sehen, sie waren alle meinentwegen gestorben, ich fühlte mich dreckig, sie sahen so friedlich aus, mit geschlossenen Augen und einem zufriedenen Lächeln.
Das war die Art wie Krieger starben, mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich spürte die Toten, sie schwirrten um mich herum, ich fühlte mich als hätte ich einen Liter Met getrunken. Meine Gedanken übernahmen mich, ich war nicht mehr in der Lage logisch zu denken, was war ich nun, es musste einen Grund geben warum mich die Wahlar entführten. Ich war doch nur ein einfacher Bauer, ein armer Tagelöhner, der im Winter nicht mehr als eine Kupfermünze verdiente, weil seine Ernte einfror. Wobei sollte ich diesen prächtigen Wesen schon helfen können.
Es musste Sonntag sein, nein Samstag ich wusste nichts mehr die Schlafzauber raubten mir mein Zeitgefühl. Ich schritt weiter durch den kalten Raum, zitterte ich? Meine Hände bebten förmlich als ich die Leichen ansah, ich hatte zuvor nie Leichen in die Augen gesehen. Ich kam zu einem Sarg der anders geformt war, eindrucksvoller, größer, er war anders, er musste einem Hauptmann gehören, ich schritt näher hin, der Sarg war offen, der Wahlar hatte ein eckiges Gesicht zu eckig, er war nicht schön zum ansehen, ich schämte mich das ich so etwas dachte, dieser Mann gab sein Leben für meines. Ich wollte weitergehen als ich etwas viereckiges in seiner Tasche sah, ich nahm es heraus, es war ein Buch. Plötzlich knallte die Tür auf, ich versteckte mich hinter einer der Säulen, ein Mann kam herein und schmückte die Särge mit Blumen, ich huschte leise an ihm vorbei, in Richtung Tür, endlich war ich wieder am Wehrgang. Ich schritt in das Zimmer von Awyl der netten Wahlar Frau die mit mir über ihren Mann redete , „Awyl!“ , „Ja?“ , sie trug immer noch ihren Schleier, ich zeigte ihr das Buch, „Was ist das?“ fragte ich, „Das ist das Tagebuch von Hauptmann Leneya, woher hast du das?“ , „Aus der Gruft.“


Diarium,
43.76.123 nach T.K.

„Es war wie jeder Tag, Femelion stritt mit Askelon, diese zwei Streithähne konnte man wohl nie versöhnen, Askelon hat Femelions Schwert benutzt um einen Bonsai-Baum zu fällen.
Musste den Streit natürlich schlichten, bestrafte Askelon mit einem Parcour aus Bäumen.

44.76.123 T.K .

Neuer Befehl von oben, sollen an die westliche Front, Reykr sind eingefallen.
Kurzer Marsch, kleines Gemetzel verlieren keinen Mann, bleiben 20 .

45.76.123 T.K.

Unruhen, Gerüchte über den Auserwählten, unser Ältester spürt ihn, sollen mit Esfala ins nördliche Telawa, Esfala soll ihn angeblich spüren können, machen uns auf den Weg.

46.76.123 T.K.

- kein Eintrag -

47.76.123 T.K.

Wurden von riesiger Reykr Gruppe verfolgt, Soldaten erschöpft, kein Wasser, fast alle Pferde tot, nur noch ein Fohlen und acht Pferde und drei Kutschen, Esfala spürt Anwesenheit vom Auserwählten.


48.76.123 T.K.

Haben den Auserwählten gefunden, wurde von zwei dieser Menschen verfolgt, leichtes Spiel, Esfala ließ ihn ihn Trance fallen, haben ihn in einer Kutsche festgebunden das er nicht weg läuft.

49.123 T.K.

Ruhige Nacht, denke an meine Frau und meine kleinen Sprösslinge, vermisse sie alle, morgen bin ich wieder zu .....///.

Das restliche Blatt kann ich nicht lesen, eine Spur ausgelaufener Tinte verdeckt den Rest.“


Die Prophezeiung,

Ich wanderte durch, den langen Gang, ich musste die Königin zur Rede stellen. Ich? Der Auserwählte? Niemals, ein Irrtum.
Zwei Wachen versperrten mir den Weg, plötzlich ergriff mich wieder diese unheimliche Kraft, meine Lunge füllte sich mit kühler Luft, die Wachen schritten auf einmal wie der Blitz zur Seite, ich marschierte weiter, vorbei an verdutzten Wachen, meine Schritten wurden schneller, die Königin erwartete mich anscheinend, ein Stuhl war vor ihrem Thron aufgestellt, sie machte mir mit einer Geste deutlich das es meiner sei, ich setzte mich darauf, sie sagte ruhig:“Ich sehe das du viele Fragen hast, ja , du bist der Auserwählte, die Prophezeiung sagt es, unser Ältester hat es bestätigt, wir brauchen dich um die Reykr endgültig zu vernichten, etliche Schlachten mussten wir gegen sie kämpfen, unsere Verluste sind hoch, ihre vermag man kaum zu zählen, doch sie können nicht sterben, sie werden wiederbelebt, wir wissen nicht warum und wie, aber wir wissen das sie einen Anführer haben, einen direkten Nachkommen der Asanen, er hat sich dem Bösen zugewandt.
Du musst ihn vernichten, du hast die Macht dazu, Esfala wird dich die Grundstufen der Magie lehren, den Rest wirst du als Auserwählter intuitiv lernen, im Schlaf.“ Ich traute meinen Ohren nicht, was sollte das, vom Bauern zum Auserwählten? Ich akzeptierte ihre Worte und verließ den Thronsaal, ich musste überlegen, dafür hatte ich nun Zeit. Ich legte mich in mein Quartier und dachte nach. Was sollte ich machen? Weglaufen, nein ich konnte die Wahlar nicht im Stich lassen.
Ich musste ihnen helfen, Esfala das war diese Zauberin die mich von der Augenbinde in der Kutsche befreite. Ich hatte Angst vor ihr, jetzt musste ich auch noch Unterricht bei ihr nehmen?
Diese Welt war einfach zu kompliziert für einen Kime, ich hatte hier nichts verloren, ich sollte eigentlich Zuhause bei Mutter sein und meine Felder bestellen. Jetzt wäre es wieder an der Zeit.
Ob sie mich wohl nachhause schicken wenn ich das mache was sie sagen? Ich sollte das Risiko eingehen, schließlich hatte ich nichts zu verlieren. Ich stand wieder auf, nachdenklich ging ich in dem kleinem Zimmer herum, was sollte ich nur tun, plötzlich klopfte es an der Tür, sie ging auf, Esfala kam herein, ich erschrak, wieder packte mich diese Angst, es war ihre Nähe, sie hatte etwas bedrohliches, sie trug einen langen roten Mantel und ein kurzes Schwert. Sie sagte nichts, sie starrte mich nur an, wie in der Kutsche. Ich starrte auf den Boden. Ich zitterte, sie deutete mir das ich ihr folgen sollte, ich ging ihr nach. Wir gingen durch den langen Wehrgang, in einen Raum den ich vorher nicht bemerkt hatte. In dem Raum war ein Kessel, ein Bett und jede Menge große Trainingspuppen, in einer steckte ein Wurfmesser genau im Herzen. Sie zeigte auf einen Stuhl der nahe der Feuerstelle mit dem Kessel stand, ich setzte mich darauf, Esfala machte eine Handbewegung und deutete mir das ich diese nachmachen sollte, plötzlich fing das Holz bei der Feuerstelle Feuer, ich erstarrte und blickte auf das Feuer, Esfala lächelte. Viele Stunden vergingen bis sie mich in mein Quartier zurückschickte. Ich war so müde, aber dieses Mal war es kein Zauber.
Ich legte mich auf mein Bett und schlief ein ich träumte von meinem Dorf.


Magie,

Als ich diesen Morgen aufstand, fühlte ich mich gut, ich übte die Handbewegung die mir Esfala beigebracht hat. Ein Feuer am Morgen, es wärmte mich auf, mir war in der Nacht kalt gewesen.
Ich stand auf und ging eine Morgenrunde im Wehrgang, als ich in mein Zimmer zurückkehrte stand ein lecker duftendes Essen auf einem kleinem rundem Tisch, es duftete, es weckte mich aus meinem Halbschlaf, ich setzte mich auf den kleinen Stuhl und begann zu essen. Als ich fertig war, betrat Esfala den Raum, sie machte eine Geste und ein Wahlar kam ins Zimmer und räumte auf, als er wieder hinter der Tür verschwand, fing Esfala an mit ihren Armen zu zittern, plötzlich zerbrachen alle Gläser in meinem kleinem Gemach, ich lächelte, Esfala zeigte keine Geste, sie war ein trauriger Mensch, nie sagte sie etwas, schon machte sie eine Geste das ich es ihr nachmachen solle.
Ungefähr drei Stunden vergingen als ich den Zauber perfekt beherrschte. Ich hatte nun wieder Zeit für mich, ich durfte jetzt auch in den Innenhof. Über die Pflanzen staunend schritt ich durch den Garten. Es war ein Paradies für mich, so viele unentdeckte Pflanzen, keine Einzige habe ich zuvor gesehen, ich traf auf Awyl. Ich redete mit ihr über Esfala, erst jetzt erfuhr ich das sie Schwestern waren, Esfala war von Geburt an Stumm, aber trotzdem hatte sie die Gabe der Magie, ein großer Magier namens Anfanon lehrte ihr schon als Kind die Grundlagen der Magie. Sie ist mit der Macht Gegenstände zu verbrennen aufgewachsen. Eine gefährliche Kindheit. Ich sprach Awyl auf den Hauptmann an, wer er war und wo seine Kinder und seine Frau nun waren. Ich erfuhr das seine Frau nun zurückgezogen in den Bergen Anacatans lebte, seine Kinder waren zwei Knaben und bereits Volljährig sie waren Soldaten bei der Elitegarde der Königin, jeden Tag kamen Nachrichten von der Front, die Reykr gewannen immer mehr an Macht und die einzelnen Völker, die Nachkommen der Asanen waren auch untereinander zerstritten. So konnten sie keinen Krieg gewinnen, die Reykr waren zu mächtig. Die unerklärliche Macht trieb mich wieder, ich wehrte mich nun nicht mehr dagegen, meine Beine führten mich zu Esfala, wir mussten noch viel trainieren.


Ein Leben nach dem Tod,

Ich wanderte durch die Burg, unsere Toten wurden normalerweise nicht in Hallen gesteckt.
Wir verbrannten sie am Hügel der Glücklichen. Mir gefiel der Gedanke nicht, neben Toten zu weilen. Es schauderte mich als ich daran dachte wie sie auferstanden und sich an mir wegen ihrem Tod rächten. Wer waren diese Reykr, ich musste mehr darüber erfahren, ich ging zu Awyl, sie musste es schließlich wissen, sie war allwissend, ich grinste, als ich an meinen Vater dachte er war allwissend, man konnte ihn immer etwas fragen wenn man etwas nicht wusste, er war immer da.
Ach, Vater .... Ich kam zu Awyl's Gemach, es war klein aber sehr extravagant, nicht wie das ihrer Schwester, Esfala hatte nur eine einfache Einrichtung. Ich klopfte an die verschnörkelte Tür, es roch nach verschiedenen Gewürzen, Awyl machte die Tür auf, wir begrüßten uns, sie bot mir etwas zu essen an, ich konnte dem köstlichen Gerüchen nicht widerstehen und nahm ihre Einladung an, das Essen schmeckte köstlich, wir unterhielten uns über die Reykr, ich erfuhr das sie ein Schattenvolk waren und sich nicht zu Mitternacht zeigten, es gab mehrere Arten von Schattenvölker, aber die zeigten sich nie, nur die Reykr zeigten sich, die Asanen erschufen sie um das Gleichgewicht der Natur herzustellen, sobald es zu viele Wesen gab, starben diese durch die Schattenvölker an einem natürlichem Tod, nur die Reykr wurden von einem mächtigem Zauberer verzaubert, nun missbrauchen sie ihre Kraft der Unsterblichkeit Unschuldige zu töten, heute ist es auch noch so, es gibt eine Zwischenwelt in der alle auf dieser Welt Gestorbenen leben, Esfala erzählte auch das der Älteste einmal Kontakt zu einem Wesen in der Zwischenwelt aufnehmen kann. Aber nur ein einziges Mal, für zehn Minuten...... Vater .....


Vater,

War es wahr was mir Awyl erzählte, konnte ich mit der Hilfe von dem Ältesten Kontakt zu meinem Vater aufnehmen? Einen Versuch war es Wert, was sollte ich ihm sagen wenn es funktionierte?
Ich schritt schnell voran, ich konnte meine Beine wieder alleine steuern, ich hatte noch mit niemandem darüber gesprochen, das sich meine Beine manchmal von allein bewegten.
Das war jetzt nicht so wichtig, ich musste zu dem Ältesten. Awyl sagte das er sich im Südturm des Bergfriedes befände. Die Wachen ließen mich glücklicherweise passieren. Ich war im zweiten Stock angelangt, da war er. Er starrte aus dem Fenster, er würdigte mir keinen Blick. Er murmelte etwas und kaute an einer Pfeife. Er drehte sich zu mir, sein Gesicht war faltig, er hatte langes weißes Haar, nicht einmal er trug einen Bart. Sein Haar reichte ihm bis zu seiner Taille. „Setze dich mein Sohn, was kann ein alter Mann für dich tun?“, er lächelte, ich setzte mich auf den Stuhl und sagte :“Ich hörte das ihr mit den Toten sprechen könnt, ich würde gerne mit meinem Vater reden.“, er schnaufte und holte Tabak aus seiner Tasche, er stopfte ihn in die Pfeife, mit einer kleinen Geste verriet er mir das ich sie mit Magie anzünden solle, der Tabak entfachte, der alte Mann lächelte. Rauch qualmte aus der Pfeife, er setzte sich auf den Stuhl neben mich. Wir hatten einen guten Ausblick auf die Burgumgebung, ein riesiges Fenster ermöglichte uns einen weiten Ausblick. „Weißt du, mit den Toten Kontakt aufzunehmen ist eine gefährliche Sache.“ Er runzelte die Stirn. Mir rollte eine Träne über die Wange. Er sah mich an und sagte:“Wenn dir soviel daran liegt werde ich es machen.“ Ich konnte mein Glück nicht fassen, ich konnte endlich mit Vater reden nach all den Jahren.
Wir gingen in den dritten Stock, er setzte sich auf einen flachen, großen Stein der wie ein Bett aussah. Er meditierte, meine Beine trugen mich zu ihm, sie wollten das ich mich hinsetze.
Das tat ich auch, plötzlich spürte ich wie mich eine gewaltige Macht versuchte zu durchdringen.
Ich hörte eine Stimme in meinem Kopf :“Sohn..“ , „Vater? fragte ich im Gedanken, wir redeten lange über Mutter, er sagte mir das es in der Zwischenwelt nicht so schlimm sei, er war nicht alleine alle meine verstorbenen Verwandten waren bei ihm, er sagte das alle einer Blutlinie in der selben Scherbe der Zwischenwelt lebte. Zum Schluss sagte ich ihm noch das ich ihn liebte, schließlich verblasste die Stimme. In meinem Kopf wurde es ruhig. Der Älteste schlief, auch ich war müde, ich ging auf mein Zimmer um mich auszuruhen.

Akt 3) Die Wendung,

Der Marsch,

Es herrschte eine große Unruhe im Palast, ich wurde in den Thronsaal geschickt, viele Leute unterschiedlicher Rassen liefen ziellos mit Büchern und Karten umher, ich hatte keine Ahnung was hier vor sich ging, ich lief zur Königin. Ich musste jede Sekunde aufpassen das mich keiner nieder trampelte. So eine Hetzerei gab es nur beim Jahrmarkt bei uns. Zum Glück war ich schon fast bei der Königin, nur noch ein paar Schritte. Endlich ich war angekommen. Ich setzte mich auf den Stuhl.
Was war hier los, alle schienen komplett verrückt zu sein. Die Herrscherin drehte sich zu mir und musterte mich. „Du trägst immer noch dein altes Gewand, dies soll sich nun ändern.“ sie klatschte einmal in ihre Hände und zwei Pagen brachten ein edles Gewand. Es war aus starkem Leder und schien unverwüstlich, ich freute mich so eine schöne Bekleidung zu bekommen.
Es war mit einem roten Streifen in der Mitte verziert außen war es weiß, der Streifen ging vom Kragen senkrecht zu den Füßen. Ich nahm die Kleider und bedankte mich.
Die Regentin seufzte, ich fragte : „Warum dieser Aufruhr was ist passiert?“, die Königin starrte ins Leere. „Die Kobolde haben sich den Reykr angeschlossen, sie waren für unsere Belagerungsmaschinen zuständig.“, ich fragte:“Sie gehören jetzt zu den Reykr?“, die Monarchin nickte. Das Reich befindet sich im Chaos, die Verbündeten sehen keine Chance gegen die Reykr und unterwerfen sich ihnen. „Wir brauchen die Kobolde, kein Volk ist so begabt in der Technik wie sie, und deswegen musst du in den Ragarwald reisen. Sie werde sich uns vielleicht wieder anschließen, wenn sie sehen das sich die Prophezeiung erfüllt hat. Wenn nicht dann ist dieser Krieg schon verloren.“, „Ich werde tun was ich kann.“ Was redete ich da, ich konnte doch kein Volk auf den rechten Pfad bringen, niemals würden sie glauben das ich der Auserwählte sei.
Die Königin schickte in die Seen der Wälder, sie sagte dort solle ich meine Reise beginnen.

Eine kleine Eskorte begleitete mich, ich hatte mich zuvor gewaschen und trug nun meine neuen Gewänder, sie waren prächtig. Ich bekam ein Pony oder wie die Wahlar es nannten „kleines Pferd“,
für mich war es einfach nur ein Pony. Sie schenkten es mir, ich nannte es Retz.
Wir ritten durch kleine Wälder. Es konnte nicht mehr lange dauern , ich konnte die Seen riechen, meine Ohren hörten das Plätschern von Fischen im Wasser. Es erinnerte mich an die Heimat.
Ich vermisste es mit meinen Freunden fischen zu gehen. Wir ritten nun langsamer, Esfala war mit, wir ritten weiter durch den Wald schließlich kamen wir zu einem großem See. Die Eskorte hielt an.
Hier wir wirst du alleine mit Esfala weiter reiten. Die Eskorte verließ uns, wir rasteten bei einem riesigen Baum. Die Vierbeiner grasten und Esfala und ich ließen uns Wahlarbrot schmecken.
Der Tag war lang, wir übten noch verschiedene Magieanwendungen. Es wurde dunkel, wir wollten uns schlafen legen als wir einen Ast knacken hörten, sofort zog Esfala ihr Schwert, ich zog einen Dolch den mir Awyl schenkte. Zelos hieß er, mit ihm hatte ich keine Angst, er hatte magische Kräfte, wenn ich damit einen Gegner schlug fing der Dolch an rot zu glühen und in der Wunde des Feindes zu brennen. Da wieder ein knacken, ich drehte mich um, ich stand Rücken an Rücken mit Esfala. Plötzlich erschien eine Gestalt die ungefähr so groß war wie ich, ein Kobold, er war grün im Gesicht und hatte eine lange Nase. Er trug ein zugeschnittenes Bärenfell und grinste, mit einer Piepsstimme fragte er:„Was hat eine Wahlarfrau, mit einem Kobold-Sklaven hier zu suchen?“
„Ich bin kein Kobold!“ rief ich, „Ich bin ein Kime!“, „Hm?, hab ich noch nie gehört.“
„Wir sind in friedlicher Absicht hier“ sagte ich. „Warum sagt deine Wahlarfreundin nichts dazu?“ fragte er ungeduldig. „Sie ist stumm, wir sind hier um dein Oberhaupt zu treffen.“, „Das äh..geht nicht.“ , „Wir wissen das ihr euch den Reykr angeschlossen habt!“, plötzlich schrie mich der Kobold an „Wir haben uns nicht angeschlossen, wir wurden erobert. Plötzlich erschienen ungefähr 50 Kobolde. „Wir sind die Überlebenden, wir wurden von der Hauptgruppe getrennt, als uns Reykr angegriffen haben, wir sind unterwegs nach Wahles.“ Ich staunte als ich die Gruppe von Kobolden sah, Frauen, Kinder und alte Männer. „Habt ihr keine Kämpfer?“ fragte ich. „Doch die sind aber bei der Hauptgruppe die können nicht zu uns, ungefähr 2000 Reykr versperren ihnen den Weg. Esfala stieg auf ihr Pferd, sie sagte mir mit Hilfe der Magie das sie Hilfe holte. Seit kurzem konnte ich mit ihr im Gedanken sprechen, das erleichterte uns einiges. Sie ritt los und ließ uns zurück.
Hoffentlich beeilte sie sich, die Reykr warteten sicher nicht bis wir den Kobolden halfen.

4 Stunden später an einer anderen Stelle -

Es war ein kalter Tag, eine kleine Gruppe von Alten, Frauen und Kindern wurde von uns getrennt.
Ich ging an vorderster Spitze des Heeres, wir waren ungefähr 300 Mann, zu wenige um es mit den Reykr aufzunehmen. Wir hatten uns auf einem Hügel Wilaka eingebunkert, ständiger Pfeilhagel viel auf uns herab. Wir hatten Bäume gefällt, jeder baute sich ein eigenes Dach, leider verloren wir dabei ein paar Männer. Wir hatten keine Zeit die Reykr waren zu gut darauf vorbereitet. Die Schwachen starben schon allein durch den langen Marsch, oder sie wurden nieder getrampelt. Plötzlich ertönte ein Horn, der ständige Pfeilhagel nahm ein Ende, die Reykr, irgendetwas lenkte sie ab. Ich sah vom Hügel aus zu sie rannten in die andere Richtung. Plötzlich sah ich tausende Lichter in der Ferne ....

Zur selben Zeit -

Ich rechnete nicht damit das Esfala so schnell zurück sein würde. Ungefähr 2000 Wahlarische Reiter ritten in einer Kolonne auf den Hügel zu. Der Boden bebte unter den Pferden. Da kam Esfala sie packte mich am Arm und zog mich auf ihr Pferd, ich fragte sie:“Werden wir kämpfen?„
Sie nickte.

Die Schlacht,

Es war die dunkelste Nacht die ich je gesehen habe, mir erschien sie endlos, ungefähr 200 Wahlar-Bogenschützen setzten immer wieder erneut zu einem Pfeilhagel an, die restlichen bauten Barrikaden aus Holz. Esfala fällte mit der Macht ihrer Magie die Bäume, ich versuchte es auch, aber ich zerstörte nicht einen Baum sondern eine Barrikade die gerade erst fertig gebaut wurde, einige Wahlar starrten mich böse an. Ich schämte mich, der Auserwählte konnte keinen Baum fällen, was für eine Schande. Nach ein paar versuchen schaffte ich es schließlich einen riesigen Baum zu fällen, sofort stürmten Wahlaren zu dem Baum um ihn zu verwerten, die Wahlar waren geschickt im Handwerk, sie erstellten innerhalb von wenigen Minuten, neue Pfeile. Der Wald schien nicht zu schrumpfen, war da Magie im Spiel? Gerade als ich mich ausruhen wollte, fiel eine leuchtende rote Kugel, von der Größe eines riesigen Felsbrockens nahe unseres Lagers zu Boden, alles bebte, ich erschrak ....

- zur selben Zeit -

Der Geräteführer rief laut : „ Zu weiiiiiiit 20 Grad senken !!!!“ , fast hätten wir die Wahlar mit unserer Feuerkugel erwischt, ich schnaubte, ein Wahlarspäher ritt zu auf mich zu, er schrie:“UNGEFÄHR 200 neue Truppen sind frisch am Hügel eingetroffen!!“ , „GUT !!“ schrie ich zurück, der Lärm der Feuerkugeln und der ständige Aufprall von Pfeilen auf Holz machte es fast unmöglich eine Unterhaltung normaler Lautstärke zu führen. Es war unglaublich wir haben innerhalb von 10 Minuten zwei halbwegs funktionierendene Katapulte gebaut. Es war ein Gemetzel, ich sah von oben wie hunderte Wahlar auf Reykr trafen, diese Wucht des Zusammenpralls war unglaublich, die Reykr hatten einen Körper obwohl sie aus einer seltsamen Masse bestehen, keiner unserer besten Wissenschaftler konnte uns je sagen was das war.

- zur selben Zeit -

Wir ritten genau in die feindliche Armee, hunderte Reiter zogen ihre Schwerter, wir kämpften in der Nacht gegen Schatten, was für eine schwachsinnige Idee, aber wenn wir die Kobolde nicht bald retteten waren sie verloren. Die Reykr rechneten anscheinend mit einer Reiter Attacke, sie trugen seltsame Speere aus einem Metall das ich zuvor noch nie gesehen habe. Der Mond schien so hell wie noch nie zuvor, es schauderte mich als ich einem Reykr in die Augen blickte, sie hatten rote Augen, und gelbe Zähne, ihr Gesicht war mit schwarzem Tuch überdeckt, ihr Körper bestand aus einem schwarzen Schatten. Die Reykr blieben standhaft, sie schlachteten einen nach dem anderen ab, die meisten Reiter schlugen ins leere Nichts weil sie die Reykr nicht sehen konnten.

Das Gemetzel – Aufzeichnungen von Synax dem Kobold

Schreie sterbender und brennender Männer erfüllten die Luft. Die Reykr rückten weiter vor.
Doch plötzlich flog ein Feuerball auf die Reykrische Linie zu und dann ein zweiter. Die Kobolde hatten zwei Katapulte in Stellung gebracht und niemand hatte es bemerkt. Sofort starteten die Reykr einen Flankenangriff. Die schwere Kavallerie der Wahlar schwenkte nach links in der Hoffnung die Reykr in einen Kampf zu verwickeln und sie so vom Zentrum der Kobolde abzulenken. Die Reykr Gruppe die es auf die Katapulte abgesehen hatte, lief so schnell wie möglich nach rechts, den Hügel hinauf, um dann auf Höhe der Kobolde scharf nach links zu schwenken und direkt auf die Katapulte zuzuhalten. Unterdessen meldeten sich die Späher aus dem Rücken der Wahlarischen Armee das der Hauptmann der Wahlarischen Gruppe auf dem Hügel mit 200 Reitern im Rücken der Armee eingetroffen war und auf der abgewandten Seite des Hügels Aufstellung nahm, außerhalb der Reykrischen Sichtlinie. Selmanes Wahlonia ein Mann ohne Vorsicht oder Rücksicht auf die eigene Sicherheit, platzte fast vor Stolz, weil er es war, der den Vertrauten der Königin zu Hilfe eilen konnte und nicht Hilenio Wahlor sein Bruder, dessen Truppen weiter südlich standen. An der Spitze seiner Männer reitend, befahl er seiner Kavallerie den Angriff auf die feindlichen Truppen, die sich der Schlachtordnung der Kobolde näherten. Unter dem Donnern der gepanzerten Pferde preschte nun die Kavallerie den Reykr entgegen. Die Reykr wollten fliehen, doch die Wahlarischen Reiter waren bereits auf dem Weg zu ihnen und so blieb den Reykr keine andere Wahl, sie mussten umkehren und sich dem Ansturm der schweren Reiter stellen, oder sie würden überrannt werden.
Die Reykr wehrten sich verbissen, obwohl sie unterlegen waren und kämpften in kleinen abgeschnittenen Gruppen teilweise bis zum letzten Mann. Die Schlacht war eigentlich schon zu Ende. Die Reykrer flohen, die Soldaten des Feindes waren fast vollständig aufgerieben worden. Die Pikiere von Hilenio Wahlonia hatten noch nicht einmal das Schlachtfeld erreicht als die letzten Reykr abgeschlachtet wurden.

Das Ende der Schlacht,

Niemand wusste was Selmanes und Hilenio antrieb, zwei Recken der Königin, die sich ohne Zweifel, für ihre Königin in den Tod stürzen würden. Sie würden sich auch noch als nützlich erweisen dachte sich Pan, er wusste das es an ihm liege wie sich das Schicksal des Reiches entscheiden würde. Sie kehrten mit den Kobolden zu Hienna zurück.

Die Reykr wurden in dieser Schlacht besiegt doch würden sie einen zweiten Sieg auch noch davontragen?

Nach einem Tagesmarsch kamen wir endlich in der Burg, ich brachte Retz in seinen Stall und zog mich in mein Gemach zurück, ich hatte nun Zeit, Zeit zum überlegen und zu schlafen.


Es war ein schlechter Start in den Tag, die Trolle zogen ihre Truppen aus den Kampfgebieten zurück, sie mussten ihr eigenes Reich gegen die Reykr verteidigen. Ihr Reich lag im tiefen Westen,
die Reykr brachen bis dorthin durch. Pan ging durch die Gänge riesige Trolle eilten auf den Gängen umher, sie zertrampelten Pan fast. Er schaffte es in den Thronsaal, die Königin war wütend sie schrie ein paar Trollfürsten an, diese wanden sich griesgrämig ab. Die Königin fauchte eine Wache an, diese lief schnell weg und kam mit einer Weinkaraffe wieder. Sie nahm ein Glas, füllte es mit Wein und trank daraus. Pan ging schweigend an den Trollen vorbei, diese musterten ihn böse.
Sie stürmten mit kräftigen Schritten aus dem Saal. Plötzlich hatte die Königin wieder ihr seltsames Lächeln. Sie starrte Pan an und sagte:“ Diese fetten, nichtsnutzigen Trolle.“ Pan blickte zu Boden als würde er sich für sie schämen. „Was wird nun mit den Trollen passieren Herrin ?“ fragte er zögerlich. Sie starrte ins nichts :“Wir haben unser Bündnis gebrochen.“
Pan fasste nicht was er da hörte, sie brachen ihr Bündnis weil sie ihr eigenes Reich verteidigen wollen ? Die Königin sah ihn an, „Gehe nun zu Awyl, sie hat einen Auftrag für dich.“
Pan schritt mit schnellen Schritten aus dem Saal. Diese Wahlar waren verrückt, die Trolle werden bei einem Bündnisbruch den Krieg gegen die Reykr nicht weiterführen wollen.
Er sah aus einem Fenster im Wehrgang, im Innenhof sammelten sich hunderte Trolle, riesige Wagen mit Fässern und Fleisch waren in einer Reihe aufgestellt, große Büffel zogen die Wägen.
„Heute in der Früh sind 1000 Trolle abgezogen, das hier ist der Rest.“ , es war die Stimme von Awyl, sie stand neben Pan. Er blickte sie an, warum hat die Königin das Bündnis mit ihnen gebrochen ? „Für uns Wahlar ist es ein schweres Vergehen und ein Zeichen für Verrat, wenn sich Verbündete aus einem Krieg zurückziehen. Pan wurde ganz blass, er wollte einfach nur nachhause.
Er wollte nicht in einem Krieg zwischen Trollen, Reykr und Wahlar stehen. „Pan ich habe einen Auftrag, du wirst ihn vielleicht nicht überleben aber das könnte den Krieg beenden.“ Pan erstarrte.


Akt 4) Akt der Verzweiflung,

Das Todesurteil,

Pan wusste das es nicht leicht wird. Er hatte einen schweren Auftrag, es war verrückt.
Sie mussten versuchen den Anführer der Reykr zu vernichten, wenn sie es nicht schafften und Pan versagte ist die ganze Welt verloren, der Schatten wird herrschen und alle Völker würden ausgerottet werden, auch die Kime.
Pan hatte schreckliche Angst, es ging am Abend los, eine Eskorte von Elitekämpfern und der frühere Hauptmann Selmanes der jetzt ein Wahlarherzog war kamen mit. Sie mussten um acht Uhr am Abend los. Sie hatten einen weiten Weg vor sich, der Plan teilte sich in drei Abschnitte, die Armee der Wahlar musste den größten Reykrposten Welsnarsa angreifen.
Dann würden die Hauptstreitkräfte der Reykr dort hinkommen um sie zu vertreiben.
Doch die Hauptstreitkräfte der Reykr waren zahlenmäßig überlegen deswegen musste sich Pan beeilen.
Der zweite Teil bestand darin mit einem Schiff das die Wahlar in einer Bucht versteckten den Fluss Urgarsa zu überqueren.
Wenn sie dies schafften müssten sie sich durch die kleine Festung Wiegsar durchkämpfen, deswegen hatten sie Selmanes mit, er war schon einmal dort, damals versuchten die Wahlar einen Angriff und scheiterten kläglich er entkam als Einziger durch einen unterirdischen Geheimgang.
In der Festung hatten sie die Aufgabe den Schattenherrscher zu bezwingen, wenn er starb lösten sich alle Reykr in Luft auf.

Das war der Plan, sie reisten schon früh ab um ihn während der Nacht durchführen zu können.
Wahlar waren die perfekten Schleicher. In Schattenschwarz wurden sie gekleidet. Sie ritten los, sogar Retz bekam einen schwarzen Umhang.
Nach zwei anstrengenden Tagesmärschen kamen sie an der Bucht an.
Die Wahlararmee müsste jetzt gerade im Lager eingetroffen sein, sie schlugen ein Lager auf und warteten auf ein Zeichen, sie hörten Pferdehufe auf den Boden trommeln, die schwarz gekleideten Bogenschützen zogen ihre Pfeile, spannten ihre Sehnen und zielten in die Richtung des Geräusches.
Pan hüpfte in eine Grube die sich jeder gegraben hat und zog eine Decke über seinen Körper, nur einen Spalt ließ offen um zu sehen was passierte. Es war ein Wahlarreiter, ein schwarzer Bolzen ragte aus seiner Brust, sofort rannte Selmanes zu den Pferd er schrie laut auf, es war sein Bruder, sein Pferd fand alleine den Weg zum Lager, der Tote hatte einen Behälter mit einer Nachricht um seinen Bauch geschnallt, Selmanes riss seinen Bruder vom Pferd und versuchte ihn wieder zu beleben, doch es half nichts er war tot. Selmanes kniete an dem Leib seines Bruder und weinte, ein Wahlarschwertkämpfer nahm die Box mit der Nachricht und las laut vor, „Wir sind dort, so schnell wie möglich Fluss überqueren Hauptarmee der Reykr schon hier ! Sofort über den Fluss !! Halten nicht mehr lange durch!“ Selmanes bettete seinen Bruder auf ein Zelt und zündete es an.
„Wir werden uns rächen!!“ schrie Selmanes. Die Soldaten hielten mit einer Hand ihre Waffen hoch und mit der anderen klopften sie laut mit den Schilden gegen ihre Brust.
Pan machte mit, sie ließen das Lager so stehen wie es war und ritten so schnell wie möglich zur Bucht, da war das Schiff versteckt in der Bucht niemand hätte es finden können wenn er nicht wusste das es da war. Wir ließen die Pferde laufen, sie kannten den Weg zurück.
Wir sprangen an Deck jeder wusste was er zu tun hatte. Selmanes ging an das Steuerrad, er schrie die Koordinaten. Nach fünf Minuten hatten wir es aus der Bucht geschafft, der Fluss war riesig, er gleichte einem Meer, man konnte das Ufer der anderen Seite nicht sehen, es war nebelig und es war Tag, eigentlich sollten wir in der Nacht los segeln aber im Brief stand „sofort“ also mussten wir los.
Das Schiff war ziemlich klein, Pan wusste nicht viel über das segeln er war schon einmal auf einem Fischerboot, sein Onkel hat ihn einmal mitgenommen als er noch klein war. Die See war unruhig, je näher sie dem Ufer kamen desto dunkler wurde es. Der Spähposten schrie:“Das Ufer!!“
Durch die schwarzen Umhänge konnte Pan nicht erkennen wer, wer war er folgte einfach einem Soldaten. Selmanes trug ein langes Zweihandschwert bei sich, das war das einzige Kennzeichen an ihm. Ziemlich untypisch wo Wahlar doch eher die edlen Kämpfer waren. Sie hüpften vom Boot und Selmanes zeigte auf drei Wahlar und befahl ihnen das Boot zu bewachen, sie schlichen gemeinsam durch den Sand und sahen die Burg, alles war dunkel, überall lag Geröll und die Luft war von dichten Staubwolken überfüllt, der Himmel leuchtete rötlich, Pan blieb dicht an Selmanes, bei jedem Schritt spürte Pan ein zittern im Boden, er schreckte auf und fiel um als er eine Gestalt, aufgespießt auf einem Felsen sah, Selmanes sagte: „ Das war einer unserer Männer, hier muss irgendwo der Geheimgang sein, er fand einen Spalt unter dem Geröll, er sagte: “Hier ist es helft mir graben, der Zugang ist leicht verschüttet, wir gruben alle, nach zehn Minuten war der Weg frei, Selmanes hüpfte in die Höhle, dann hüpfte Pan hinterher es war schlammig und feucht hier unten. Als alle unten waren setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung, Selmanes kannte den Weg gut, trotz vieler Wegspaltungen führte er uns schließlich zum Kerker, eine kleine Luke verband den Geheimgang mit dem Kerker. Die Gruppe schlüpfte durch die Luke, zwei Soldaten blieben hier und bewachten den Fluchtweg, Selmanes schlich vor und blickte um die Ecke,plötzlich erschreckte er, was er sah verschlug ihn den Atem, die Trolle sie hatten sich mit den Reykr verbündet, ein großer Troll ging durch den Gang er schleppte zwei unter Schmerzen stöhnende Wahlar in eine Zelle, knallte die Tür zu versperrte sie und ging die Treppe wieder herauf, Selmanes vergewisserte sich das niemand mehr im Kerker war und stürmte zur Zelle, er zog einen Dietrich aus der Tasche und öffnete die Zelltür, einer der Wahlar stöhnte: “Nein !! lass mich in Ruhe!“ Selmanes flüsterte: „Psscht wir sind hier um euch zu befreien.“ Der Wahlar konnte sein Glück nicht fassen, ungefähr fünf verwundete Elfen saßen in der Zelle „Könnt ihr gehen?“ fragte Selmanes, „Ja.“ antwortete einer der Wahlar, Selmanes sagte einem Soldaten aus der Elitegruppe das er sie zum Schiff führen solle um sie dort zu versorgen, der Soldat nickte und die Gefangenen folgten ihm. Selmanes schritt die Treppe herauf Pan und der Rest der Gruppe folgten ihm vorsichtig. Selmanes lauschte an der Tür niemand schien dahinter zu sein, er öffnete sie leise und blickte in den Raum, niemand war da, die Gruppe schlich weiter, plötzlich ein Geräusch sie verteilten sich, jeder versteckte sich irgendwo, plötzlich kamen zwei Reykr und ein Troll in den Raum und wollten in den Kerker gehen, wahrscheinlich wollten sie nach den Gefangenen sehen, Selmanes zog einen Dolch, zwei andere Wahlar nahmen zwei kleine Armbrüste und einer nahm einen Wurfdolch, die anderen zwei Wahlar blieben ruhig sitzen, die zwei Armbrust schützen verpassten den beiden Reykr tödliche Nackenschüsse, der Troll bekam den Wurfdolch in die Achillesferse und fiel um, Selmanes stürmte vor und rammte ihn den Dolch in den Bauch, der Troll war nicht tot aber außer Gefecht gesetzt, die zwei Wahlararmbrustschützen rannten zum Troll und hielten seine kräftigen Arme am Boden, die anderen zwei Wahlarschwertkämpfer bewachten die Tür durch die, die Patrouille gekommen war.
Selmanes fragte den Troll wütend: „Wieso habt ihr euch mit ihnen verbündet? Ihr habt uns verraten!“ Der Troll lachte: „Wir hassen euch Wahlar, ihr habt euch schon immer für etwas besseres gehalten, ihr habt euch immer als die direkten Nachfahren der Asanen gesehen, wir waren immer an letzter Stelle jetzt zahlen wir euch alles heim was ihr uns die ganzen Generationen lang angetan habt.. und ... die....“ der Troll atmete nicht mehr. Selmanes konnte seinen Ohren nicht trauen.
Aber er hatte keine Zeit er musste weiter, Pan hockte in einer Ecke und versuchte seine Angst zu überspielen, indem er sagte: „Los wir müssen weiter!“ Selmanes nickte und sie schlichen weiter, endliche kamen sie zum Thronsaal, zwei Reykr Wachen standen davor, die große Reykr Armee war wirklich nicht zuhause nur ein paar Wachen die Wachen waren schnell erledigt, alle waren bereit, jeder zog seine Waffen, alle nickten sich zu, sie stürmten in den Thronsaal, er war leer nur am Thron saß eine Gestalt es war ein Mensch. Der Anführer der Reykr war ein Mensch? Pan wusste nicht was das solle, wie kann ein Mensch die Macht über die Reykr haben, Menschen besitzen nicht einmal die Magie?! Die Wahlar Soldaten umzingelten ihn. Er lehnte an seinem Thron, er lachte boshaft, Pan trat hinter Selmanes hervor, der Herrscher der Reykr hatte viele Falten und keine Haare, sein Gesicht sah verbrannt aus, seine Augen bestanden aus reinem weiß, er stand auf und machte eine Handbewegung, plötzlich flogen die zwei Wahlarschwertkämpfer gegen die Wand, er wollte eine weitere Handbewegung machen um die Wahlar gegen die Wände zu werfen doch Pan hielt dagegen.
Welsnarsa,
-Tagebuch von Silenus-

Wir kämpfen schon seit einem Tag in Welsnarsa es iat eine harte Schlacht, die Trolle haben uns verraten wir trafen dort auf sie, zum Glück waren sie unvorbereitet und hatten nicht mit einem Angriff gerechnet, es ist schon ein Tag vergangen an dem Hilenio, Selmanes Bruder los ritt um seinem Bruder das Startzeichen zu geben, wir haben nichts mehr von ihm gesehen nur sein Pferd kam zurück, ihm muss etwas zugestoßen sein. Wir haben die feindliche Festung eingenommen und sind nun hier gefangen, wir sind von Reykr und Trollen umzingelt und versuchen die Festung zu verteidigen die Hauptarmee der Reykr kam früher als erwartet, hoffentlich beeilen sich Pan und Selmanes.
Wir halten nicht mehr lange durch.


Der Zauberer,

Im Raum waren nun über zehn Reykr, die Elitegarde hatte schwer zu kämpfen auch Pan.
Er hielt dem Druck stand, er konnte jeden Angriff abblocken, auch er griff an, ein Feuerball verbrannte dem dunklen Herrscher eine Hälfte des Gesichtes, er schrie auf, Pan konterte als hätte er schon von Geburt an die Magie gelernt. Plötzlich kam etwas unerwartetes der dunkle Herrscher wurde blitzschnell und biss Selmanes in den Hals, Pan schoss eine Feuerkugel nach dem Fürst der Finsternis und er verbrannte innerlich, er und alle Reykr verschwanden plötzlich, sie lösten sich einfach in Luft auf.

Selmanes lag am Boden und blutete aus der Wunde, es war vorbei die Reykr waren bezwungen.
Sie brachten den Herzog auf das Schiff wo schon die Gefangenen und Soldaten warteten sie jubelten.
Sie fuhren los, Richtung Heimat, als sie auf der Burg ankamen wurden sie feierlich begrüßt, die Armee hat Welsnarsa überlebt und besiegte dort die letzten Trolle die nun ein einfaches Spiel waren. Trotzdem waren die Trolle noch ihre Feinde, aber der Krieg war zu Ende.

Pan wurde reich belohnt und wurde mit einer großen Gruppe Wahlar nachhause geschickt, sein Dorf erblühte und wurde größer, die Wahlar halfen es aufzubauen, die Baukunst der Wahlar zeichnete das Dorf, Pan wurde der Häuptling des Dorfes er wurde in den Adelsstand erhoben. Ein ewig währendes Bündnis zwischen Kime, Wahlar und allen Völkern und Verbündeten der Wahlar wurde ausgesprochen,
Seine Familie freute sich das er zurückkam er fand eine Frau und bekam einen Sohn und eine Tochter.

GLOSSAR: Hienna = Königin
Wahlar = Elben
Reykr = Schattenwesen, zeigen sich nicht Mitternachts
Asanen = Urvolk
Pan = Auserwählter
Kime = kleines Volk in den Nordischen Königreichen
Tela = Nordische Hauptstadt
Awyl = erste Wahlar Freundin von Pan, Schwester von Esfala
Hauptmann Leneya = Wahlar der ein Tagebuch hinterlässt
T.K. = Tosmicischer Kalender
Esfala = Wahlar Zauberin (stumm)
Anfanon = mächtiger Zauberer,Lehrer von Esfala
Anacatan = Hochgebierge
Ragarwald = Heimat der Kobolde
Retz = Pans Pony
Zelos = Pans Dolch
Wahles = Wahlarreich
Selmanes Wahlonia = tapferer Hauptmann bei der Rettungsaktion der Wahlar für die eingekreisten Kobolde
Hilenio Wahlonia = im ständigem Wettkampf mit seinem Bruder Hauptmanns Selmane
Synax der Kobold = Dichter,Schreiber der Kobolde
Welsnarsa = großer Posten der Reykr
Urgarsa = Fluss zwischen dem Reich der Reykr und dem Reich der Wahlar
Wiegsar = Festung des Reykr Herrschers
Willas = Hauptstadt der Whalar
Fonsas = Burg der Stadt Willas
Kelsas = Wahlar Stadt
Ugok = Reich der Trolle
Wilaka = Hügel im Ragarwald (Zuflucht der Kobolde)
Hikahin = Reich der Kentauren
Honawis = See nahe Willas
-Auf was wartest du? Sie kommen ja doch nicht-

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