Himmel in Flammen

Der aufkeimende Konflikt um Nangog, erzählt in 'Die Drachenelfen', 'Die Windgängerin', 'Die gefesselte Göttin', 'Die letzten Eiskrieger' und 'Himmel in Flammen'
Thingol
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Thingol » So 20. Mär 2016, 16:36

Wow @Death of Fantasy, du hast ein gutes Gedächtnis bzw Vorgangsweise, um wichtige Stellen zu finden :) Du bist gern eingeladen uns im ständig erweiterungsfähigen Elfen Wiki zu unterstützen. ;)
Himmel in Flammen ist ein sehr gut gelungener Abschlussband. Auch wenn mir am Ende vielleicht 100 Seiten gefehlt haben. Grade die Endschlacht um die Goldene Stadt hatte soviele Protagonisten, die mMn zu kurz oder gar nicht mehr einen Auftritt fanden, zb. alle Unsterblichen. Auch fand ich es schade, dass nur noch erwähnt wurde, dass Subai Tarkon zur strecke gebracht hat. Allgemein ist Tarkon in allen Drachenelfenbüchern zu kurz gekommen. Da wäre durchaus noch ein kleines Potential gewesen.

Auf Frar bzw auch den dunklen Bruder Emerelles und Melianders bin ich in den nachffolgenden Büchern gespannt. Was ich mich nach Himmel in Flammen und Kinder der Nacht gefragt habe ist, ob nicht eventuell der dunkle Bruder die Gestalt Melianders übernommen hat und ihn am Albenhaupt zurückgelassen hat. In Kinder der Nacht beschreibt ja Emerelle, dass sich die Augen ihres Bruders zu Pupillen ändern als er in die Gedanken des Drachens auf dem Eis eindringt. Allerdings ist das nur eine mögliche Hypothese von mir.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 16:46

@Thingol: Danke für das Angebot, ich werde nur ab April in meinem 16-wöchigen Praktikum wenig Zeit haben. Noch weniger vermutlich als jetzt in der Rotation. Wie es dann ab August mit dem anstehenden 3. Staatsexamen aussieht kann ich noch nicht sagen. Aber ich würde schon gerne helfen.
Und danke für das Lob. Ich muss mal ein Bild reinstellen, wie die ganzen Bücher aussehen, mit den Page Markern gespickt. Manche deutlich schlimmer als andere.
Ich fand' auch Sternauges Tod im Vergleich zu Mondschatten etwas zu kurz abgehandelt, ebenso wie Anatu. Sowas sind aber, denke ich, Luxusprobleme. Aber ja, Tarkon ist recht kurz gekommen und immer mal wieder erwähnt worden. Der Tod der Devanthar war auch sehr unspektakulär, fand' ich.

Du wirst dich wundern, ich habe mich auch schon gefragt, ob nicht der dunkle Bruder die Gestalt Melianders angenommen hat und ihn entweder ausgesetzt oder umgebracht hat, damit es nicht auffällt. Nur der Selbstmordtod Melianders passt da nicht ganz so gut rein. Und auch die Texte finde ich nicht ganz so darauf passend. Aber vielleicht/hoffentlich erfahren wir darüber noch mehr!

Frar wird wirklich interessant und ich frage mich, ob er nicht sogar der erste Zwergenzauberer und Albensteinhüter wird.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Thingol » So 20. Mär 2016, 17:01

Ja meine Anmerkungen sind auch meist nur kleine Kritik auf hohem Niveau :D ursprünglich war ja nur eine Trilogie geplant und jetzt haben wir fünf dicke Drachenelfenbücher in den Händen ;)

Mal sehen wie umfangreich die Story um Emerelles Jungend wird. Ich denke mit 2 Büchern können wir eventuell rechnen.

Um nochmal auf Tiranu und Silwyna in den Elfenritterromanen zurückzukommen. Ich hatte erst eine Vermutung es könnte sich um einen Drachenpfad handeln, der Tiranu zu Silwyna führt. Vielleicht ein über den Tod reichender Zauber bzw Verbindung von Nachtatem zu seinen Drachenelfen. Oder es ist wie bereits wirklich vermutet der Sänger, der hier in das Geschehen eingreift.

Auch interessant finde ich, dass wir die Ursprünge des Rosenturms auf Langollion erklärt bekommen in Himmel in Flammen. Das es das Refugium des Goldenen war. Und später der Herrschersitz Alathaias. Und wenn man weiß wer ihre frühere Inkarnation war, schließt sich ein wenig der Kreis. Ich denke wenn wir in ferner Zukunft die Schattenkriege präsentiert bekommen, dann wird uns Hennen hier auch häufiger hinführen.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 17:46

Ja, es ist wirklich wundervoll, wie viel wir letztlich doch über die Zeit der Drachen in Albenmark erfahren haben!

Ich bin auch sehr gespannt, wie umfangreich die Geschichte um Emerelles Jugend wird. Da wir ja schon mehrfach angedeutet bekommen haben, dass sie auch einige Zeit bei den Zwergen verbrachten, könnten ja vielleicht sogar mehr als zwei Bücher drin sein. Aber letztendlich werden wir am Ende sehen, was herauskommt.
An Nachtatem glaube ich nicht. Nicht an eine Verbindung, die über den Tod der Elfe nach dem Tod des Drachens hinausgeht. Würde Nachtatem nach Nandalees Tod noch leben, womöglich. Ich erkläre im nächsten Absatz auch weshalb.
Ich hatte erst überlegt, ob es auch ein Devanthar sein könnte, aber sie hegen keine Liebe für die Elfen und woher sollte er Tiranus Namen kennen?
Silwynas Seele hat seine auf jeden Fall am Ende erkannt, das wurde angedeutet.

Ja, über die Anfänge des Rosenturms und des Fürstengeschlechts von Langollion war ich sehr glücklich (Und das nicht nur, weil ich Tiranu und Morwenna als Charaktere so liebe und Tiranu mein Lieblingscharakter, gemeinsam mit Nodon, ist). Auch weil es ein wenig mehr zu Alathaia erzählt und den Schattenkriegen, die wohl jeden von uns brennend interessieren.
Dass eine besondere Verbindung zwischen Alathaia und dem Goldenen besteht glaube ich. Vor allem nach seinem Schwur nach Lyviannes Tod, dass er ihre Seele wieder finden würde, wenn sie wiedergeboren wird. Ich denke das ist möglicherweise mit ein Grund, weshalb die Karfunkelsteine ihren Weg in Alathaias Hände finden. Und da sie in den Schädeln der Drachen gelagert wurden, haben sie womöglich auch einen gewissen Teil ihres Bewusstseins in sich aufgenommen. Und der Goldene (ich glaube nämlich, dass dies der Drachenschädel in den Mangroven sein könnte) nimmt so Verbindung mit Alathaia auf und lehrt sie. Die Gestaltwandelmagie der Schüler Alathaias schreit für mich nämlich fast danach, dass die Elfe sich vielleicht sogar an ihr früheres Leben erinnert. Irgendwann zumindest.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Thingol » So 20. Mär 2016, 18:09

Zu den Schattenkriegen gibt es viele offene Fragen. Ob sich Alathaia an ihre frühere Inkarnation erinnert bleibt (noch) offen. Auf alle Fälle bewirken die Steine eine Anziehungskraft auf sie aus. Allerdings verändert sie mit der Hilfe Skangas die zurückgeholten Drachen. Soviel wissen wir. Ob die Drachen, mutmaßlich Himmelsschlangen an ihr altes Leben erinnern ist ebenso offen. Es bleibt jedenfalls spannend wie sich das ganze am Ende ereignen wird. Allerdings für mich erfreulich, dass wir noch eine ganze Weile mit den Drachen im Elfenzyklus zu tun haben werden. :)

Was ich mich auch beschäftigt: Ob Aloki die Schlangenkönigin aus der Kurzgeschichte über Alathaia ist? Ich könnte mir dies durchaus gut vorstellen. Aber ihr Kapitel scheint nach Himmel in Flammen auch noch nicht zugeschlagen zu sein. Nehm ich zumindest an.

Was ich mir noch Wünsche sind endlich umfangreichere Kartensets der Welten. Auch mal neue Ausschnitte von Albenmark. Bisher wissen wir nur wie der Nordwesten aussieht. Ich hoffe in kommenden Büchern in den Klappenbroschuren neue Karten zu finden :)
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 18:31

Ja, es gibt viele Fragen, die noch offen bleiben werden. Auch wenn die Drachen verändert wurden (um Alathaia bedingungslos zu gehorchen?), könnte ich mir vorstellen, dass zumindest der Goldene sich an sein früheres Leben erinnert und vielleicht sogar so etwas wie Alathaias Mentor oder Berater wird. Aber wer weiß das schon?
Ich bin auch sehr glücklich, dass wir noch lange mit den Drachen zu tun haben werden, einfach da ich Drachen absolut liebe (ebenso wie Elfen). Das war jetzt einfach nur perfekt!

Aaaah, Aloki. Ich denke es eher nicht, da ja in 'Die Schlangenkönigin' angedeutet wurde, dass diese Probleme mit (der Magie und) ihrem verborgenen Auge hatte und dies nur durch die Karfunkelsteine geändert wurde. Im Gegensatz zu ihren Schwestern.
Von Aloki wissen wir ja, dass sie magisch durchaus begabt ist. Vielleicht ist sie eine der Schwestern der Schlangenkönigin? Ich glaube aber auch, dass wir noch einiges von ihr hören werden.

Oh ja, neue Karten wären traumhaft! Ich würde so gerne wissen, was alles um die Mangrovenwälder und Vahan Calyd liegt. Was es noch in der Nähe des Jadegartens und des verbrannten Landes gibt, wo Eleborns Reich unter den Wogen ganz genau liegt,...
Und ich würde mir ja auch fast einen zweiten Elfenwelten Band wünschen mit Illustrationen und Geschichten zu den späteren Charakteren aus Elfenritter und Drachenelfen. Auch ein wenig mehr Hintergrundwissen. Über die Drachenelfen vielleicht aus der Feder Melianders.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Thingol » So 20. Mär 2016, 19:02

Ja so ein paar weitere Bonusgeschichten wie Kinder der Nacht oder in den Neuauflagen, am besten 2-3 pro Jahr wären etwas feines, um ein Nebencharaktere oder Geschichten zu erweitern. Bernhard Hennen meinte vielleicht bestehe irgendwann die Möglichkeit die vorhandenen in eine Buchform zu bringen.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 19:05

Mir wäre es dann aber fast wie in 'Kinder der Nacht' lieber, einfach weil man ja die Bücher eigentlich schon hat und alles doppelt ist irgendwie auch doof, wenn man nicht so lange warten will, bis es eben mal genug Geschichten für ein Extrabuch gibt.
Mehr Aufmerksamkeit für manche Nebencharaktere wäre toll. Vor allem mehr über Skangas Aufstieg und ihre Lehrzeit bei Matha Naht. Ob sie es wirklich schafft, den Holunder komplett zu verbrennen oder ob sie auch diesmal überlebt hat? Sowas wäre wirklich interessant.
Ja, ich mag Skanga, obwohl sie ein Troll ist. Ebenso wie Orgrim.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Thingol » So 20. Mär 2016, 19:26

Ja ich mag Skanga und Orgrim auch sehr. Aber ich bin auch gespannt welche Rolle Birga im Schattenkrieg spielt. Und meine Hypothese nach einigen Drachenelfenpassagen war: Ob es möglich ist, dass die Seele Bidayns eventuell vielleicht in Birga wiedergeboren wird. Wie auch immer das funktionieren soll. Aber noch ist diese Option ja denkbar.
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Re: Himmel in Flammen

Beitrag von Death of Fantasy » So 20. Mär 2016, 19:39

Auf Birga bin ich auch gespannt und sobald Bidayn ihre Narben hatte und deswegen rumgejammert hat, musste ich an Birga denken. Ich könnte es mir durchaus vorstellen, dass sie eine Seele tragen, auch wenn es ungewöhnlich wäre. Vielleicht der Fluch von irgendjemandem? Oder ein Zauber der schief geht? Auch hier würde sich, im Sinne der Reinkarnationen, der Kreis irgendwie schließen.
Ich wüsste sehr gerne, wie Birga stirbt und weshalb. Auch warum Melvyn sein Leben verliert und weshalb genau Tiranu und Morwenna von all den zahlreichen Kindern Alathaias überleben dürfen, während der Rest den Krieg nicht (oder nicht lange) überlebt.
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