Der Elfenoberbösewicht

Der aufkeimende Konflikt um Nangog, erzählt in 'Die Drachenelfen', 'Die Windgängerin', 'Die gefesselte Göttin', 'Die letzten Eiskrieger' und 'Himmel in Flammen'

Welcher ist euer Lieblingsbösewicht?

Der Goldene
2
25%
Die Kreatur, die sich als Nachtatems Sohn ausgibt
0
Keine Stimmen
Ista
1
13%
Der Manneber
4
50%
Alathaia
1
13%
Skanga
0
Keine Stimmen
Honore
0
Keine Stimmen
Die Ingiz
0
Keine Stimmen
Jemand anderes
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 8

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Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Galawayn » Mo 4. Apr 2016, 16:01

Ich bin jemand, der irgendwie immer am meisten mit denen mitfiebert, die als "Die Bösen" dargestellt werden. In den Elfenwelten gibt es da viele interessante Charakter, von denen ich die bedeutendsten und wichtigsten hier zur Auswahl gesellt habe. Habe ich jemand wichtiges vergessen?

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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Galawayn » Mo 4. Apr 2016, 16:05

ich habe gerade selbst festgestellt, dass ich Mahta Naht vergessen habe.

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Death of Fantasy
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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Death of Fantasy » Mo 4. Apr 2016, 17:48

In der Tat. Obwohl ich Išta nicht unbedingt als 'Oberbösewicht' bezeichnen würde, wenn ich ehrlich sein soll. Und soweit ich weiß, werden sie 'Yingiz' geschrieben.
Also ich mag' ja Alathaia bisher am Liebsten, gefolgt von Skanga und Matha Naht. Und Alathaia nicht (nur) deswegen, weil ich Morwenna und Tiranu so gerne mag und ich auch ihre vorherige Reinkarnation Lyvianne unglaublich faszinierend fand.
Alathaia hat einfach Stil. Mal sehen, wie sich das in den Büchern um die Schattenkriege entwickelt. Und Skanga finde ich einfach nur supertoll, ebenso wie auch Orgrim. Und Matha Naht ist einfach nur Mahta Naht. Besonders, weil sie ein bösartiger, beseelter Baum ist und allgemein.
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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von nachtatem » Do 7. Apr 2016, 15:30

Mh,ich habe gar keine Lieblingsbösewicht.
Ich finde das mit dem Böse sein ist auch immer so eine Sache auf welcher Seite man steht....
Matha Naht finde ich schon recht böse.Aber sie braucht es zum wachsen,um Kraft zu schöpfen.Den Golden finde ich eher selbstgerecht...und Ista hat etwas rohes grausames.
Alatahia...ist sie wirklich böse?oder einfach nur roh....Und die Yingniz?Es ist schon übel wenn man so geschaffen ist aus einer Verzweiflung Kraft zu schöpfen.....Ich glaube ich finde das tragisch ....
So sehr ich grübel...
Im ersten Band habe ich gedacht das Nondon böse ist ^^ aber isser ja gar nicht wirklich. :lol:

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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Death of Fantasy » Do 7. Apr 2016, 15:53

Dann nehmen wir doch für 'Bösewicht' Antagonist, das ist passender. ;)
In den ersten Elfenbüchern mochte ich auch wirklich den Ebermann sehr gerne. Er hat auch so etwas an sich. Allgemein ist keiner der Antagonisten wirklich nur 'böse', wenn wir ehrlich sein wollen. Etwas, das einen guten Charakter ausmacht.
Aber bisher sind so von den Personen in Antagonistenrollen meine Lieblinge definitiv Alathaia und Skanga+Orgrim, sowie auch die Devanthar. Besonders den Löwenhäuptigen mochte ich sehr gerne, da er oft eher weise war und gegen die Wildheit seiner Schwester Išta arbeitet, die von Ambitionen getrieben wird. Wirklich sehr für sie spricht, dass dieses grauenhafte Ritual mit der Jungfrau nicht von ihr, sondern von ihrem Bruder Langarm stammt.
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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von nachtatem » Do 7. Apr 2016, 16:37

Na ja...eigendlich spiegelt das ja Ista....
aber egal,es gibt nix Gutes ohne das Böse,und umgekehrt :-)
Skanga,gehörte noch nie zu meinen Lieblingsfiguren.Ich weiß nicht was,irgendwas fehlt mir an ihr was sie mir persönlich interessanter macht.Vielleicht ist sie auch einfach nicht so meins.Oder sie erinnert mich unbewußt an jemanden die ich nicht mag :shock: :mrgreen:

Was mir auch absolut unsympathisch ist ist die Geschichte um den Tjured-glauben,der ja wohl mit der Geschichte der Kirche viel gemein hat.Die in mir recht viel unbehagliches auslöst,was nun nicht heißt.das ich es deshalb nicht gerne lese.Obwohl ich ja auch mehr über Tjured selber lesen würde.Da ja die Götter im Elfenuniversum recht real sind und ich meine das es einen Tjured geben soll und er nicht nur eine Erfindung des Ebermannes ist.Ich meinte ich hätte das irgendwo raus gelesen...
Vielleicht hat dann ja Tjured den Pfad von Tiranu zu Sylvana geöffnet?Eben wie er nicht damit einverstanden war,wie der Ebermann seine Anhänger missbraucht hat und im so in die Quere kommen wollte.Der Gedanke würde mir gefallen.

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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Death of Fantasy » Do 7. Apr 2016, 17:01

Vielleicht. Ich mochte sie eigentlich schon immer irgendwie. Aber es ist ja gut, das jeder andere Lieblingsfiguren oder Vorlieben hat.

Ja, da gibt es durchaus einige Parallelen mit der (katholischen) Kirche. Über Tjured mehr zu erfahren ist sicher interessant, vielleicht in Emerelles Jugend. Denn Tjured ist ja ein Heiliger, also an sich erstmal kein Gott. Das kam irgendwo im letzten Drachenelfenband durch. Da war vom Heiligen Tjured die Rede, der die Welt bereist hat und für mich klang das eher wie 'normaler heiliger Mann'. Ich finde nur leider die Stelle gerade nicht.
Ich fand' es aber traurig, wie der eigentlich sehr friedliche Glauben vom Devanthar für seine Zwecke in einen Glauben des Hasses mit einem blutrünstigen Gott pervertiert wurde.
Ich glaube ja immer noch, dass es der Sänger war. Es passt, wie er sonst immer mit den anderen Albenkindern kommuniziert und das Schicksal subtil beeinflusst hat. Wissen werden wir es jedoch nie, denke ich.
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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von nachtatem » Do 7. Apr 2016, 20:13

Na ja,die Kirche hat den an sich friedlichen Glauben ja auch missbraucht,für Kriege ,Verfolgung und Machtausübung.Aus dem lieben guten und gütigen Gott,der jedem vergibt weil wir ja nur Menschen sind wurde ein Druckmittel aus Zuckerbrot und Peitsche.Entweder glaubst du,oder du bist böse.Andersartigkeit ist Teufelswerk,und um das aus zu merzen schreckt man auch nicht vor Teufelswerk zurück...Nichts anderes ist es im Elfenuniversum auch.Und ich finde die Bluteiche und der Aschebaum passen verdammt gut.Als der letzte Priester starb sah er blaue Augen.Jules war doch da schon Tod?Es waren doch nur noch die Priester da,oder irre ich mich.Ich vertue mich manchmal in der Zeit ,und die Bücher liegen schon so lange zurück.Wessen Augen waren das?Ich rätzel immer noch,ob die Devathar wirklich tot sind,oder nur in einem anderen Universum verbannt.Unsterblich ist für mich unsterblich....
Mit dem Sänger rechne ich eigentlich nicht.Er ist wie ein Schatten,nicht greifbar,karakterlos,gesichtlos.Er scheint nicht zu schätzen was er geschaffen hat,und er scheint dahinter zu stehen das er sich nicht einmischen will.Bei den Drachen ist er glaub ich einfach nur wütend....Ich sehe keinen Sinn,warum der Sänger eingreifen sollte.Nach so langer Zeit die er nichts getan hat?Das ist nur mein persönlicher Eindruck....

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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von Death of Fantasy » Do 7. Apr 2016, 20:32

Die Parallelen sind definitiv da, klar! Und ja, Aschenbaum und Bluteiche passen wirklich sehr, sehr gut!
Die blauen Augen sind die des Ebermanns, als Honoré die Grenze zwischen den Welten einreißt. Falls du diese Szene meinst. Ich tippe wegen dieser Stelle auch eher, dass die Devanthar dadurch auf eine Ebene, nicht unähnlich dem Mondlicht, geschickt wurden.

Wirklich eingemischt hat der Sänger sich nie, ab und an durch seine Koboldfrau mit Prophezeiungen, wie am Ende von 'Kinder der Nacht'. Und da wird die Stelle mit Silwyna und Tiranu angesprochen, weshalb ich mir eben vorstellen könnte, dass es der Sänger ist, da er durchaus stets an Nandalees Schicksal Anteil genommen hat. Vielleicht wollte er ihr eben diese letzte Gnade erweisen, da ich auch glaube, dass ihre Seele die ihres 'Finders' erkannt hat.
Und vielleicht tut er jetzt doch was, damit seine Schöpfung nicht doch noch den Bach runtergeht. Wie gesagt, wissen werden wir es vermutlich nie.
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Re: Der Elfenoberbösewicht

Beitrag von nachtatem » Mo 11. Apr 2016, 15:06

wie ist das eigentlich mit den Seelen der Drachen?gehen die Seelen auch ins Mondlicht?

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