Die Elfen: Zusammenfassung

Hier ruhen Foren und Themen die keinen zweck mehr erfüllen
Benutzeravatar
ollowain3
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1220
Registriert: So 3. Aug 2008, 16:48
Wohnort: St. Pölten, Niederösterreich
Kontaktdaten:

Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mo 26. Jul 2010, 13:49

DIE ELFEN
(von ollowain3 und Sepia)

Kritik, Lob und Anregungen bitte nicht in diesen Thread schreiben.

Inhaltsverzeichniss:

Der Manneber
Minnenspiel
Erwachen
Ein Abend am Hof
Der Ruf der Königin
Die Nacht in der Elfenburg
Der Abschied
Die Welt der Menschen
Der Flüsterer im Schatten
Alte Wunden
Der Weg ins Eis
Ein Traum
Der Heilzauber
Das Kind
Das verlassene Tal
Das Urteil der Königin
Abschied von Albenmark
Die Saga von Mandred Torgridson
Der Preis des Wortes
Rückkehr nach Albenmark
Noroelles Worte
Drei Gesichter
Drei Sandkörner
Aufbruch bei Nacht
Die Saga von Alfadas Mandredson
Der Heiler von Aniscans
Zu Gast bei Guillaume
Das Verhängniss
Die vermauerten Fenster
Die Heilige Schrift des Tjured
Der Jarl von Firnstayn
Silbernacht
Alaen Aikhwitan
Die Fauneneiche
Die erste Lehrstunde
Eichentrunk
Der Albenstern
Im Feuerland
Elfenpfade
Das Volk der Freien
Am Rand der Oase
Die Erzählungen der Tearagi
In Iskendria
Die geheime Bibliothek
Auf Yulivees Spuren
Die Erzählungen der Yulivee
Unterschiedliche Pfade
Das Logbuch der Galeere Purpurwind
Verlorene Heimat
Vor der Pforte des Orakels
Farodins Zorn
Die Kinder der Dunkelalben
Die Nachtzinne
Das Zwergenreich
Der letzte Weg
Fleisch
Ein Blick in den Spiegel
Irrwege
Waffenbrüder
Das Festmahl
Getrennte Wege
Elodrins Lied
Dareen
Das Buch des Alwerich
Die Stadt Firnstayn
Firnsteyner Familien
Alte Gefährten
Die Kraft des Sandes
Ein Zauber zur Ebbe
Die Chronik von Firnstayn
Neue Wege
Leere Hallen
Die Kleine Elfe
Brief an den großen Priester
Die Wälder von Drusna
Das Gesicht des Feindes
Verloren für Immer?
Ein Morgen in Fargon
Zeit für Helden
Rückkehr nach Albenmark
Ein Wall aus Holz
Auf dem Schiff der Königin
Mächtige Magie
Vor der Königin
Knochenspiel
Emerelle in Gefahr
Steine und Trolle
Zehn Schritt
Dem Todeshauch nahe
Durchbruch
Eine Gottesgabe
Die Offenbarung
Der alte Feind
Die Chronik von Firnstayn
Abseits der Siegesfeier
Trophäen
Therdavan der Erwählte
Die Rache des Devanthars
Ruinen
Die große Zusammenkunft
Der lebende Ahnherr
Zwei Schwerter und Erinnerungen
Der Dolch der Königin
Auf den Spuren einer vergangenen Nacht
Bei der Shalyn Falah
Rastlosigkeit
Beulen und Kautabak
Tod und Wiedergeburt
Hinter den Linien
Feuer und Schwefel
Das Ende der Feldschlacht
Das letzte Aufgebot
Der Fliegenfischer
Die heilige Schrift des Tjured
Die letzte Pforte
Das Mondlicht


Der Manneber

Die Geschichte beginnt auf einer verschneiten Lichtung, vor dem Kadaver eines Elchbullen. Mandred Torgridson, der Jarl des kleinen Dorfes Firnstayn, war mit drei Gefährten ausgezogen, um eine todbringende Bestie aus dem Norden zu stellen. Ein alter Mann hatte sie davor gewarnt.
Als Jarl war es Mandreds Pflicht sein Dorf zu beschützen. Der Schädel des Elchbullen war aufgebrochen, und nur sein Gehirn gegessen worden. Die Vier spekulierten, was für eine Bestie es wohl gewesen sein könnte. Gundleif glaubte es sei ein Troll. Je länger sie suchen, desto nervöser werden sie, und so kommt es, dass sie von ein paar Schneehühnern erschreckt werden. Als Gundleif dann einen Schneeball ins Gebüsch wirft, um sich über den Jagdtrupp lustig zu machen, wird er plötzlich mit einem Ruck nach vorne gerissen. Als er zurück taumelte, war seine Kehle aufgeschlitzt und er stirbt mit einem Röcheln. Aus dem Gebüsch tritt ein Gestalt, halb Mann, halb Eber. Die Bestie ist riesig und geht leicht vorgebeugt. Die Hände enden in scharfen Krallen. Ein Pfeil von Asmund zieht nur einen feinen Schnitt über den Kopf dieses Mannebers, auch ein Speerstoß von Mandred erziehlt keine Wirkung. Auch Ragnar kann die Kreatur nicht einmal verletzen. Als Mandred den Manneber mit seiner Axt angreift, wird es wütend und schleudert den Jarl ins Gebüsch. Dabei zerfetzt ein Hauer Mandreds Oberschenkel. Dieser reißt einen Stofffetzen von seinem Umhang um die Wunde zu verbinden. Mandred musste zusehen, wie seine Gefährten nacheinander getötet wurden. Er versucht, sich bis zur Steilklippe mit dem Steinkreis zu schleppen, um Firnstayn mit einem Signalfeuer zu warnen. Er humpelte über ein großes Schneefeld und beginnt den felsigen Steilhang hinauf zu klettern. Hinter sich konnte er den Manneber sehen, der ihn langsam verfolgte. Mandred rutschte öfter aus, da er séine Beine nicht mehr spürte, doch schließlich schaffte es der Jarl bis ganz nach oben zum Steinkreis. Doch er musste entdecken, das der Holzstoß für das Signalfeuer nicht mehr da ist. Ein Steinschlag musste ihn zerstört haben. Müde schleppt er sich in den Steinkreis, um auf seinen Tod zu warten, doch der Manneber betritt den Kreis nicht, in dem kein Schnee liegt und über den niemals Vögel fliegen. Er sagt zu Mandred, dass seine Götter die Feigen nicht schützen würden, und dass nun die Anderen ihn holen konnten. Dann wird Mandred ohnmächtig.
Zuletzt geändert von ollowain3 am Mi 28. Jul 2010, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

Benutzeravatar
Sepia
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1249
Registriert: Do 23. Jul 2009, 15:43
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mi 28. Jul 2010, 14:59

Minnespiel

Noroelle und ihre beiden Freier, Nuramon und Farodin, sitzen auf Noroelles Lichtung, auf der ein See mit einem Zauber in seiner Quelle und die Fauneneiche, die Noroelle das Zaubern gelehrt hat, sind. Nuramon singt ihr etwas vor, um sie für sich zu gewinnen, Farodin spielt auf seiner Flöte. Nun folgt eine Beschreibung der Umgebung, der beiden Freier von Noroelle und des Gasangs, beziehungsweise des Flötenspiels. Das Werben der beiden Elfen dauert 20 Jahre, und Noroelle kann sich nicht entscheiden, welchem von beiden sie den Vorzug geben soll. Farodin ist bei Hofe sehr angesehen, allerdings lässt er die Elfe nicht in sein Inneres sehen, was sie sich wünschen würde, um ihn zu wählen. Nuramon wird bei Hofe verspottet, obwohl viele ihn trotzdem begehren, denn seine Seele findet sein ewigen Zeiten ihre Bestimmung nicht, Noroelle stört das allerdings nicht. Sie würde sich von ihm allerdings auch wünschen, dass er sich endlich traut, sie zu berühren. Beide hören plötzlich auf, Musik zu machen, und Noroelle wundert sich warum. Beide kommen zu ihr, entschuldigen sich, dass sie wegmüssen, denn die Königin hat gerufen. Noroelle fürchtet sich davor, dass diesmal beide für eine Weile wegmüssen, doch sie trösten sie, Nuramon würde niemals eine Aufgabe anvertraut, und Farodin wäre bis jetzt jedes Mal zurückgekommen, und Nuramon hätte ihr jedes Mal die Zeit versüßt. So reiten die beiden davon und lassen Noroelle bei der Fauneneiche zurück.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

Benutzeravatar
ollowain3
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1220
Registriert: So 3. Aug 2008, 16:48
Wohnort: St. Pölten, Niederösterreich
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mi 28. Jul 2010, 17:12

Erwachen

Als Mandred wieder aufwacht, hört er als erstes Vogelgezwitscher und sieht sich unter einem großem Baum liegen. Wenig später bemerkt er, dass er mit den Wurzeln des Baumes an den Boden gefesselt ist. Plötzlich spricht ihn ein Fremder an, der sich aber noch im Schatten verborgen hält. Er sagt, das Mandred jetzt in Albenmark ist, und das ihn ein Baum namens Atta Aikhjarto geheilt hat. Mandred hätte es irgendwie geschafft, die Pforte am Steinkreis zu durchqueren, die nach Albenmark führt. Nach einem kurzen Gespräch unterbricht ein seltsames Wesen die Zwei. Es ist hal Pferd, halb Mensch - ein Pferdemann! Er stellte sich als Aigilaos vor und er sei ein Kentaur. Er sagt dem Menschen außerdem, das seine Herrin, die Herrscherin von Albenmark ihn zu sprechen wünscht. Die Wurzeln lockern sich und Mandred kann aufstehen. Mandred dankt Atta Aikhjarto und schwört, ihm zu Hilfe zu eilen, wenn sie der Baum benötigte. Er bindet ein Stück stoff an einen Ast, um den Schwur zu besiegeln. Atta Aikhjarto schenkt ihm seinerseits eine Eichel. Auch der Fremde, der sich zuerst verborgen hielt, zeigt sich nun. Er heißt Xern und aus seinem Kopf entspringt ein großes Hirschgeweih. Mandred glaubt, das wohl alle Bewohner Albenmarks, Tiermenschen seien. Er steigt auf Aigialaos und reitet los. Sie durchqueren einen Birkenhain der dann in Buchen übergeht, passieren einen Steinkreis und kommen schließlich an eine Schlucht über die eine weiße Brücke führt. Sie heißt Shalyn Falah und ist angeblich aus den Fingerknochen eines Riesen gebaut. Aigialaos verlässt ihn, da er die Brücke nicht überqueren kann. Mandred überschreitet sie und wird von einem Elf namens Ollowain empfangen. er ist der Wächter der Shalyn Falah und begleitet Mandred. Sie beginnen über den Bau der Brücke zu streiten und schließlich provoziert Mandred Ollowain so lange, bis dieser ihn zu einem Kampf herrausfordert. Ollowain ist unbewaffnet, da er Mandred sein Schwert gibt. Ollowain gewinnt ohne Schwierigkeiten und verpasste den Menschen ein paar Schläge. Nach einem langen Ritt erreichen sie schließlich die Elfenburg, in der die Königin herrscht. dort angekommen, werden sie von Meister Alvias empfangen. Er bringt Mandred weiter zum Thronsaal. Die Zwei durchqueren einige große Hallen in denen die verschiedensten Flaggen mit noch verschiedeneren Wappen hingen. Der Thronsaal selbst ist Kreisrund und an den Wänden fließen Wasserfälle hinab. Viele elfen befinden sich hier. Und Emerelle, die Königin sitzt auf ihrem Thron am anderen Ende. Sie fragt Mandred was sein Begehr ist. Dieser fordert ein Wehrgeld für die Morde des Mannebers. Er erzählt die ganze Geschichte, da die Königin solch ein Wesen nicht kennt. Danach fragt er sie, ob sie ihm nicht wenigstens Hilfe leisten kann um das Ungeheuer zu töten. Sie fordert sein erstgeborenes Kind, damit sie ihm hilft, um einen Bund zwischen Menschen und Elfen zu besiegeln. Mandred nimmt das Angebot an und Emerelle ruft die Elfenjagd zusammen. die Elfenjagd, bestehen aus mehreren Mitgliedern, sollte den Manneber so lange jagen, bis er tot war. Am nächsten Morgen sollte es losgehen!
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

Benutzeravatar
Sepia
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1249
Registriert: Do 23. Jul 2009, 15:43
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mi 28. Jul 2010, 18:55

Ein Abend am Hof

Nuramon steht allein in einer der sieben Kammern, in der sich die Teilnehmer der Elfenjagd vorbereiten können, und denkt an seine Familie, die ihm keine Ausrüstung bringt, wie sie es Brauch ist. Normalerweise ist es eine Ehre, bei einer Elfenjagd teilzunehmen und die Familie ist stolz, aber ihn verachten alle. Dann kommt Emerelle herein, und Nuramon ist überrascht, dass sie zu ihm kommt. Er gibt beschämt zu, dass er mit den Traditionen nicht vertraut ist, weil er als missachtetes Kind von geringerem geträumt hat. Er teilt seine Gedanken über seine Familie mit ihr, dass sie alle jetzt nur Angst haben, dass er auf der Elfenjagd stirbt und das nächste Kind wieder seine Seele trägt. Emerelle versteht ihn und meint, sie habe ihn auch auserwählt, um ein Zeichen zu setzen, und er wird, wenn er wieder zurückkommt, mehr Anerkennung bekommen. Sie macht ihm Mut und sagt ihm, dass er Kräfte hat, die keiner in ihm erwartet hätte. Sie lenkt seinen Blick auf die Freske mit Gaomee, als er die Ausrüstung von ihr nicht annehmen will. Gaomee hat den Drachen Duanoc besiegt, und auch ihr hat Emerelle als Einzige etwas gegeben. Nuramon willigt ein, anzunehmen und Emerelle gibt ihm noch einen Spruch des Orakels von Telmareen mit: Wähle dir deine Verwandtschaft! Kümmere dich nicht um dein Aussehen! Denn alles, was du bist, das ist in dir. Die Königin sagt ihm noch, dass Noroelle im Garten ist, und als sie gegangen ist, denkt sich Nuramon, dass Emerelle doch nicht nur die unnahbare Königin ist, wie er gedacht hat. Nuramon verlässt sein Zimmer und geht in den Obstgarten. Er sucht Noroelle, und geht durch die verschiedenen Bäume, bis ihm unter einem Maulbeebaum einfällt, dass seine Liebste diese Früchte sehr gern mag. Der Maulbeerbaum sagt ihm, dass er zur Feentanne gehen solle, die wisse alles, aber vorher von seinen Früchten nehmen solle, weil Noroelle von ihnen kosten solle. Er unterhält sich mit der Tanne, auch über seinen Heimatbaum, Alaen Aikhwitan, und sie sagt dem Elf, dass Noroelle auf der Terrasse ist. Nuramon geht dorthin, und sieht, dass sich Noroelle mit Farodin unterhält und er ihr sein Herz ausschüttet. Er denkt, jetzt hat Farodin gewonnen und bleibt unbemerkt stehen. Als Farodin gegangen ist, sieht er, dass Noroelles Gesicht traurig wird und er fängt an zu singen. Sie tun so, als würde Noroelle mit der Linde sprechen, statt mit ihm. Schließlich gesteht er ihr seine Liebe, und schenkt ihr die Maulbeeren. Noroelle bittet ihn, zu ihr zu kommen, und nach kurzem Zögern erfüllt er ihr ihren Wunsch. Er erzählt von Emerelles Besuch, Noroelle freut sich mit ihm, und Nuramon berührt sie das erste Mal, und küsst sie. Er meint, dass Farodin schneller war als er, aber Noroelle sagt, dass sie in derselben Nacht zu ihr gekommen seien und das für sie als Elfe nur ein Augenblick sei. Die Entscheidung liegt jetzt ganz bei ihr. Sie unterhalten sich noch über die Elfenjagd und die Menschenwelt und Noroelle macht Nuramon Mut, er würde es schaffen und auch irgendwann ins Mondlicht gelangen. Schließlich geht er zurück in sein Zimmer, er hofft immer noch, dass seine Verwandten ihre Scheu überwunden haben, aber findet nur die Gaben Emerelles vor. Sie hat ihm einen feinen roten Mantel, eine Drachenrüstung, die von einem der besten Rüstungsmacher gebaut worden war, und dann, als Krönung, das Schwert der Gaomee, geschenkt.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

Benutzeravatar
ollowain3
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1220
Registriert: So 3. Aug 2008, 16:48
Wohnort: St. Pölten, Niederösterreich
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Do 29. Jul 2010, 11:09

Der Ruf der Königin

Als Nuramon das Geschenk der Königin bekommt, und Mandred sich mit Aigialaos betrinkt, verabschiedet Farodin bereits seine Gäste. Wenig später klopft ein Kobold an seiner Tür. Er verkündet, dass die Königin farodin zu sehen wünscht. Er führt ihn über eine verborgene Wendeltreppe ins Gemach der Königin. Sie erwartet ihn bereits. Emerelle macht sich Sorgen wegen dem, was die Elfenjagd in der Menschenwelt erwartet. Da noch niemand zuvor einen Manneber gesehen hat, und er sich anscheinend vor ihren Blicken verbirgt, verdächtigt sie Mandred des Betrugs. Sie sagt Farodin, dass er ihn töten soll, sollte sich herrausstellen, dass dieser wirklich gelogen hat.


Eine Nacht in der Elfenburg

Mandred betrachtet die Geschenke, die er bekommen hat, während er sich mit Aigialaos betrinkt. Ein schön gearbeitetes Kettenhemd, ein Spangenhelm mit Kettenschutz für den Nacken, einen Köcher mit einigen leichten Wurfspießen und eine edle Saufeder. Doch im innersten ist Mandred betrübt. Aigialaos sagt ihm, dass sie den Manneber schon erwischen werden, doch Ollowain erscheint und kontert, man solle die Haut des Drachen nicht verschenken, bevor man ihn erlegt hat. Er sagt, dass die Elfenjagd noch nie von einem Menschensohn angeführt wurde und entschuldigt sich auch dafür, Mandred geschlagen zu haben. Zum Beweiß seiner Reue schenkt er dem Mensch das Schwert, dass dieser gegen Ollowain benutzt hat. Mandred meint, er hätte ihm lieber eine Axt schenken sollen. Ollowain holt noch etwas aus seinem Umhang hervor - einen von Mandreds Zöpfen! Er hat ihm ihn bei ihrem Kampf abgeschnitten, ohne das Mandred etwas merkte. Daraufhin wird Mandred wütend und wirft das Schwert nach Ollowain. Zusammen mit Aigialaos geht er auf den Elf los. Dieser hat keine Probleme, Beide abzuwehren und stößt Aigialaos auf Mandred, welcher keuchend zusammen bricht. Ollowain wundert sich, dass er jedes mal die Beherrschung verliert, wenn er dem Menschensohn begegnet.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

Benutzeravatar
Sepia
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1249
Registriert: Do 23. Jul 2009, 15:43
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Do 29. Jul 2010, 14:45

Der Abschied

Noroelle steht mit Obilee, ihrem Mündel, im Thronsaal, der ungewöhnlich voll ist. Alvias kommt zu den beiden, und richtet Noroelle aus, dass die Königin sie bei ihrem Thron haben will. Noroelle stellt Emerelle Obilee vor, und Emerelle fragt die Elfe, ob sie bereit ist, ihre Freier mit der Elfenjagd ziehen zu lassen. Nach kurzem Zögern gibt sie die beiden mit schwerem Herzen frei. Emerelle versichert Noroelle, dass beide wiederkehren werden. Dann fragt Alvias, wie es Brauch ist, die Anwesenden, ob die Königin die Elfenjagd schicken soll oder nicht. Es gibt verschiedene Meinungen, Emerelle befragt einige, doch schließlich gibt Noroelles Meinung den Ausschlag: die Torflügel werden geöffnet. Mandred steht an der Spitze, die anderen Teilnehmer werden aufgezählt, und gesagt, wie ungewöhnlich es ist, einen Menschen dabei zu haben, geschweige denn, ihn Führen zu lassen. Mandred verbeugt sich als einziger nicht, und Emerelle sagt auch alles auf Fjordländisch. Emrelle warnt ihn, dass er ihr, trotz dem, dass er in seiner Welt ein Fürst ist, sein Versprechen halten muss. Mandred wird aus Noroelles Sicht beschrieben. Jeder Teilnehmer versichert, dass er bereit ist, dann wünscht Noroelle, sie noch bis zum Tor begleiten zu dürfen. Emerelle und die Elfenjagd gewährt ihr diesen Wunsch; auch Obilee wird mitkommen. Unter Glückwünschen verlassen sie den Thronsaal. Noroelle bemerkt, dass Emerelle besorgt ist. Als sie die riesige Menge Albenkinder, die auch noch vor dem Schloss stand, hinter sich gelassen haben, ruft Ljema, die Wolfsmutter, die großen weißen Wölfe der Elfenjagd. Je mehr es sind, desto gefährlicher und wichtiger sei die Mission, sagt man; es sind sieben, sehr viele. Mandred versteht sich sofort mit ihnen. Noroelle sorgt sich um ihre Liebsten, und der Weg der Gefährten wird beschrieben. Aigilaos musste die Shalyn Falah umgehen, und Mandred verabschiedet sich noch von Atta Aikhjarto, die anderen müssen warten. Schließlich gehen sie zum Steinkreis, wo Xern sie bereits erwartet, und Noroelle muss sich nun von Nuramon und Farodin verabschieden. Sie nimmt ihnen das Versprechen ab, gut aufeinander zu achten, und Nuramon verspricht, dass sie beide zurückkehren werden. Noroelle schenkt beiden verzauberte Maulbeeren, die sie gut sättigen werden und küsst beide zum Abschied. Als sie durch das Albentor geschritten sind, hat Noroelle das Gefühl, dass sie die beiden das letzte Mal gesehen hat.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

Benutzeravatar
ollowain3
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1220
Registriert: So 3. Aug 2008, 16:48
Wohnort: St. Pölten, Niederösterreich
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Fr 30. Jul 2010, 16:09

Die Welt der Menschen

Als die Elfenjagd in der Menschenwelt ankommt, werden sie von Kälte überrascht. Die Elfen schützen sich mit einem kleinen Zauber und Mandred erträgt es. Sofort findet Brandan, die Fährte des Mannebers und sagt sie seinoch ganz frisch. Sie nehmen die Verfolgung auf und Mandred wundert sich, dass die Pferde nicht im Schnee einsinken. Die Elfen finden die Gedanken des Menschen witzig, doch Aigilaos und Mandred ist nicht zu lachen zu mute. Aigilaos sinkt genauso wie Pferde aus der Menschenwelt im Schnee ein. Doch für die Elfen ist die Menschenwelt genauso rätselhaft wie für Menschen die Elfenwelt. Alles scheint so ungeordnet und rau. Während sie stundenlang die fährte verfolgen, fragt sich Mandred, ob Emerelle ihm wohl eines dieser Pferde schenken würde. Nuramon sagt, dass das durchaus sein könnte, wenn er sich bewährt. Wenig später macht die Elfenjagd eine Pause und Vanna entfacht ein kleines Feuer. Sie redn über diese Welt und andere Dinge, bis Nuramon auffällt, dass Lijema, Brandan und Aigilaos schon seit einiger Zeit jagen waren. Er entschließt sich, sie zu suchen. Aigilaos Spur ist leicht zu verfolgen, bei den Elfen tut er sich schon schwieriger. Plötzlich vernimmt er ein leises, zischendes Geräusch. Es scheint ganz in der Nähe zu sein und Nuramon zieht langsam sein Schwert. Schließlich entdeckt er Aigilaos, der vor ihm im Schnee liegt. Er ist mit schweren Wunden überseht und liegt im Sterben. Das Zischen stammt von ihm, da er kaum andere Laute von sich geben kann. Nuramon versucht sofort, ihn zu heilen, doch er schafft es zunächst nur die Schmerzen des Kentauren zu lindern. Außerstande, dem Sterbenden den Gnadenstoß zu geben, versucht der Elf nocheinmal aigilaos zu heilen. Da der Heilende dabei immer den Schmerz des Verletzten teilen muss, schafft es Nuramon jedoch nicht Aigilaos zu retten. Wenig später stoßen auch Mandred und Farodin zu ihm. Mandred beweint seinen toten Freund und zusammen gehen sie zurück zum Lager, doch es ist verlassen und aus dem Wald kann man Schreie hören. Sie suchen nach ihren Gefährten. Als sie sie finden sehen Mandred, Farodin und Nuramon drei tote Wölfe am Boden liegen. Auch Lijema hat der Manneber erwischt. Brandan lebt zwar noch, doch er ist schwer verletzt und wird die Nacht wohl kaum überleben. Die Überlebenden bringen die Toten zurück ins Lager und wickeln sie in Mäntel.
Vanna ist sich sicher, den Manneber verletzt zu haben, er ist also verletzbar. Doch sie hat auch erkannt, was sie wirklich jagen. Sie hat am Geruch und den blauen Augen erkannt, dass ihr Feind ein Devanthar ist. Ein Dämon aus alten Zeiten! Sie gelten als Schattenwesen, die sich dem Chaos und der Zerstörung verschrieben haben. Doch der Legende nach wurden sie alle samt von den Alben besiegt. Doch die Elfenjagd wird nicht aufgeben. Sie jagen von nun an ein Wesen, dass für einen Alb ein würdiger Gegner ist.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

Benutzeravatar
Sepia
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1249
Registriert: Do 23. Jul 2009, 15:43
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Fr 30. Jul 2010, 17:19

Der Flüsterer im Schatten

Farodin hat die letzte Wache, er denkt darüber nach, dass er nicht mehr zulassen will, dass der Devanthar mit ihnen spielt. Er bemerkt eine Bewegung am Waldrand und steckt Pfeile vor sich hin, um schnell schießen zu können. Er meint, der Devanthar spielt mit ihnen. Auch einer der Wölfe hat ihn anscheinend gewittert, für einen kurzen Augenblick, hängt sein Gestank in der Luft, dann vernimmt der Elf eine Stimme in seinem Kopf. Sie unterhalten sich, und der Devanthar droht Farodin, er könne sie alle mit einem Gedanken töten. Dann deutet er an, er habe Mandred in die Albenmark geschickt. Farodin weiß nicht, ob er ihm glauben soll. Er fordert ihn auf, jetzt mit ihnen zu kämpfen, doch der Devanthar sagt ihm, er wolle sie an der Höhle des Luth treffen. Als Farodin an allen seinen Worten zweifelt, tötet der Devanthar Brandan, ein Mitgleid der Elfenjagd. Der Devanthar zeigt sich kurz, aber schon einen Moment später ist er spurlos verschwunden. Farodin erinnert sich, dass Devanthare angeblich mit einem Wort zweimal lügen können und er zögert, das zu tun, was der Davanthar ihm gesagt hat; zum Lager zu gehen. Doch er wollte Gewissheit haben und tatsächlich, Brandan ist tot.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

Benutzeravatar
ollowain3
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1220
Registriert: So 3. Aug 2008, 16:48
Wohnort: St. Pölten, Niederösterreich
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Sa 31. Jul 2010, 12:04

Alte Wunden

Die Elfenjagd errichtet für ihre Gefallenen ein Scheiterhaufen und verbrennt sie. Es ist ein trauriger Augenblick für alle, vor allem für Mandred, dem Aigilaos ans Herz gewachsen war. Er schlagt vor, sofort zur Höhle des Luth zu gehen, dort werden ihnen seine Götter bestimmt beistehen! Er erzählt das es auf dem Weg dort hin, die sogenannten Eisbärte giebt. Holzfiguren, denen jeder Passant ein Stück Eisen opfern muss, dass die Götter ihm wohlgesonnen sind. Während sie sich auf den Weg machen, denkt Farodin über seine einstige Geliebte Aileen nach. Sie war im Trollkrieg umgekommen und Jahrhunderte später als Noroelle wiedergeboren worden. Doch er kann es ihr nicht sagen, da sie sonst villeicht das Gefühl hat, verpflichtet zu sein, ihn zu wählen. Das Gesprächsthema allt auf die Trolle. Farodin erzählt dass er bis jetzt sieben Trolle erledigt hat. Mandred glaubt es ihm nicht, aber das ist dem Elf egal.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

Benutzeravatar
Sepia
Fürst Albenmarks
Fürst Albenmarks
Beiträge: 1249
Registriert: Do 23. Jul 2009, 15:43
Kontaktdaten:

Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Sa 31. Jul 2010, 18:05

Der Weg ins Eis

Es herrscht ein schrecklicher Schneesturm, die Gefährten quälen sich den Berg hinauf, Mandred bleibt bei jedem Eisenbart stehen, opfert ihnen etwas, und entschuldigt sich für seine Gefährten, sie wüssten es nicht besser. Der Mensch ist eifersüchtig auf die Elfen und ihre Tiere, weil sie weder einsinken noch frieren, aber das würde er nie zugeben. Es wird bald dunkel werden, und sie müssten rasten, doch dann bemerkt Mandred den fauligen Geruch der Bestie und sieht voraus auch einen Schatten; er stürmt auf ihn zu. Doch es ist nur ein weiterer Eisenbart, aber direkt daneben führt ein schmaler Pfad in eine Felswand. Vanna meint, dort drinnen würden sich viele Albenpfade kreuzen, Mandred versteht nicht was sie meint, sie versucht es zu erklären, aber vergeblich. Die Gefährten schützen ihre Pferde mit Decken und schicken sie an eine windgeschützte Stelle. Einer der Wölfe soll auf sie aufpassen, der andere begleitet die Gefährten. Mandred erkennt, dass der Manneber diesen Platz mit Bedacht gewählt hatte, denn als er die schmale Treppe hinaufgestiegen ist, sieht er, dass hier keine zwei Leute nebeneinander passten. Nach dem schmalen Gang entdecken sie eine Höhle, in der ein Feuer brennt; es raucht so stark, dass es den Geruch des Mannebers überdeckt. Dieser ist nirgends zu sehen, und Farodin meint, er würde sich erst zeigen, wenn er sie da hätte, wo er sie haben wolle. Vanna kann mit ihrem Wissen über die Devanthar auch nicht weiterhelfen. Dann entdeckt Mandred unter dem Haufen mit dem Brennholz einen Eisenbart; das gibt den Ausschlag, wütend fordert er den Manneber heraus. Mandred betrachtet ehrfürchtig die Höhle, dort gibt es viel, was er nicht kennt, er meint, es müssen wahrhaftig ein Ort der Götter sein. Da meint Vanna, dass sich hier 5 Albenpfade kreuzen, das Tor aber versiegelt sei, so könnten sie von hier nicht weg. Da zeigt sich endlich der Manneber. Mandred bemerkt, dass er größer ist, und längere Krallen hat, als letztes Mal. Mandred stürmt auf ihn zu, aber der Devanthar stößt einen lauten Schrei aus, der Vanna gekrümmt am Boden zurücklässt und spitze Eiszapfen auf den Menschen regnen lässt, sodass er den Angriff abbrechen muss. Der Manneber tötet Vanna, die drei Verbliebenen Gefährten und der Wolf greifen den Devanthar von allen Seiten abwechselnd an, doch der lässt sich nicht beeindrucken, tötet auch den Wolf und entwaffnet und verletzt Nuramon. Farodin rät ihnen, nicht zu denken, einfach nur zu reagieren, denn der Manneber könnte alle ihre Gedanken lesen. Als Mandred den Feind verwundet, zerbricht dieser seine Waffe; sie ist nur noch halb so lang wie zuvor, und Farodin muss eingreifen, um Mandred Zeit zur Erholung zu schaffen. Der Elf und der Manneber kämpfen verbissen und Mandred kann nicht helfen, weil sie isch zu schnell bewegen. Aber Farodin wird müde, er ist du dünne Luft nicht gewöhnt, trotzdem trennt er der Bestie eine Hand ab, aber als er nachsetzen will, verwundet sie ihn mit ihren Hauern tödlich; doch Farodin hat es geschafft, die Bestie mit einem seiner Schwerter zu durchbohren. Der Manneber schafft es trotzdem, sich aufzurichten. Nuramon versucht, ihr den Kopf abzutrennen, doch die Klinge prallt einfach ab. Doch Mandred schafft es der Bestie seine Saufeder in eines der Augen zu rammen. Sie bricht zusammen.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

Gesperrt