Die Elfen: Zusammenfassung

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ollowain3
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Fr 6. Aug 2010, 17:23

Drei Gesichter

Nuramon macht sich auf den Weg zu Emerelle. Vor dem Thronsaal stellt sich ihm Alvias in den Weg. Er fragt ihn wo er hin möchte und Nuramon sagt es ihm. Darauf erwiedert Alvias, er sollte diese Halle nicht im Zorn betreten. Doch Nuramon versichert ihm, dass er seine Hand nicht gegen Emerelle erheben wird. Als er die Königin vor ihrer Silberschale stehen sieht, mit der sie in die Zukunft sehen kann, bittet er als erstes um Gnade. Doch als die Königin sagt sie habe noch nie ein Urteil zurück genommen, möchte er wenigstens zu ihr verbannt werden. Doch wieder sagt die Königin nur, dass sie kein unschuldiges Albenkind bestrafen kann. Verzweifelt fragt der Elf, was er denn tun könnte das die Strafe aufgehoben wird. Sie will wissen ob er bereit ist, alles dafür zu tun, und Nuramon verspricht es! So bekommt er dden Auftrag Noroelles Kind zu finden und zu töten. Sie wird ihm eine Schar ihrer besten Krieger mitschicken und auch Farodin. Doch Nuramon will nicht das sein Freund mitkommt. Wenn Noroelle freikommt soll sie nur ihn hassen, weil er ihr Kind getötet hat und nicht Farodin. Emerelle stimmt zu.
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Sepia
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Fr 6. Aug 2010, 18:06

Drei Sandkörner

Farodin ist auf dem Weg in Emerelles Gemach. Er denkt an Noroelle und es erfüllt ihn tiefe Wut, und Zweifel an den Urteilen seiner Königin, auch denen, die er schon selbst ausgeführt hat. Er ist der Meinung, dass nur der Devanthar Schuld ist, und man Noroelle nicht hätte bestrafen dürfen. Außerdem beschleicht ihn immer wieder der Gedanke, wie schnell seine Liebste sich dem falschen hingegeben hat, und ob sie sich nicht doch schon für seinen Rivalen entschieden hat. Dann verscheucht er diese Gedanken und tritt ein. Das Gemach ist schlicht gehalten, und Farodin sucht die Tür zur Gewandkammer der Königin. Erst findet er sie nicht, doch dann entdeckt er sie im Spiegel versteckt. Die Kammer wird beschrieben, dann holt der Elf Aileens Ring und den Stein von Noroelle heraus, um sie als Anker für den Suchzauber zu benutzen. Dieser führt ihn zu einem blauen Kleid; es ist das Kleid, das Emerelle getragen hat, als sie Noroelle verbannte. Durch die Macht der Runen, die dort eingestickt sind, haben sich die Gefühle der beiden Elfen gehalten; Farodin erlebt sie mit. Der Elf sieht auch, wie die Königin seine Liebste gebannt hat, und verzweifelt: diesen Zauber kann niemand brechen! Doch dann führt er den Suchzauber nochmals durch, und er findet drei Sandkörner aus dem Stundenglas. Das gibt ihm wieder Hoffnung. Er würde nicht aufgeben, er würde so lange suchen, bis er Noroelle wieder gefunden hätte!
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Sa 7. Aug 2010, 15:27

Aufbruch bei Nacht

Nuramon befindet sich in seiner Kammer und bereitet alles auf seinen Aufbruch vor. Plötzlich klopft es an der Tür. Mandred und Farodin betreten den Raum. Farodin will wissen ob Nuramon mit Emerelle geredet hat und dieser sagt es ihm. Er sagt ihm auch das er sie mit keinem Vorschlag überzeugen konnte, Noroelle zu begnadigen, oder sie zu ihr zu verbannen. Doch Mandred merkt, das Nuramon lügt und auch Farodin ist misstrauisch. Schließlich giebt Nuramon zu, dass er loszieht um Noroelle zu befreien, doch dieser Auftrag sei so verwerflich, dass er nicht zulassen kann, dass Farodin ihn begleitet. Nach längeren Zögern sagt er es ihnen doch noch. Er muss Emerelles Sohn finden und töten! Sofort sagen sowohl Mandred als auch Farodin, dass sie ihn begleiten werden. Nach anfänglichen Wiedersprüchen von Nuramon, schaffen sie es schließlich ihn zu überzeugen, dass sie mitkommen. Auch Alfadas, Mandreds Sohn, soll sie begleiten. Zu Viert machen sie sich auf den Weg zu den Ställen, wo Ollowain sie erwartet. Auch er soll die Gruppe begleiten. Außerdem sind noch Yilvina, eine Schülerin von Ollowain, Nomja, die Bogenschützin und Gelvuun, ein Krieger mit Langschwert dabei. Schließlich schenkt Ollowain Mandred noch eine Axt mit Doppelblatt. Er ist gespannt darauf, ob der Menschensohn mit dieser Waffe besser kämpft als mit einem Schwert. Slussendlich reiten sie noch bei Nacht los.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » So 8. Aug 2010, 14:15

Die Saga von Alfadas Mandredson
Die erste Reise


Aus Band 2 der Tempelbibliothek zu Firnstayn vom Skalden Ketil

Die Saga erzählt, dass Mandred mit seinem Sohn aus Albenmark zurückkehrte, und Alfadas keinen Kampf scheute, um seinen Vater zu überzeugen, dass er seiner Nachfolge würdig ist. Aber Mandred ließ ihn immer, wen nes gefährlich wurde, an sicheren Orten zurück. Alfadas beschwerte sich darüber, und Mandred sah ein, dass er Recht hatte. Er unterzog ihn einer Prüfung, ließ seine Axt auf einem Berg zurück und Alfadas sollte die Waffe, die dort oben versteckt war, zurückholen. Er stieg hinauf, fand eine Höhle mit einem Schwert und die Axt seines Vaters, doch nur das Schwert war versteckt. So brachte er es mit. Mandred war erbost, er habe die falsche Waffe gebracht, doch Alfadas sagte, das Schwert war das einzige, was versteckt war; die Axt wäre das nicht gewesen. Die Elfen erklärten, es wäre eine Waffe aus Albenmark, Alfadas behielt sie, und kämpfte fortan mit ihr. Doch sein Vater hatte eine weitere Prüfung für ihn. Er sollte einen Troll erschlagen. Alfadas stieg in die Höhle hinab, sah einen Troll schmieden, ließ ihm jedoch die Wahl, in ihm einen Feind oder einen Schmied zu sehen. Der Troll griff ihn an, doch er wehrte sich. Der Troll bot ihm an, ihm eine Elfenrüstung zu schenken, wenn er ihn am Leben ließe. Der junge Mann war misstrauisch, doch schließlich willigte er ein, und wollte die Rüstung wechseln. Doch als er gerade keine an hatte, greiff ihn der Troll wieder an. Doch Alfadas schlug ihm erbost ein Bein ab und kehrte zurück. Mandred war stolz auf ihn, er sah jetzt wahrlich wie ein König aus, sogar die Trolle fürchteten ihn, der Schied hatte ihnen alles erzählt. Die Gefährten vollbrachten noch viele Heldentaten, und schließlich kamen sie nach Aniscans, um einen Wechselbalg zu suchen...
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » So 8. Aug 2010, 19:49

Der Heiler von Aniscans

Drei Jahre sind vergangen, seit Mandred und seine Gefährten aus Albenmark aufgebrochen sind. In dieser Ziet gehen sie jeder ungewöhnlichen Nachricht über Magie und Zauberei nach. Leider konnten sie das Kind von Noroelle bis jetzt aber noch nicht entdecken. Nomja, Yilvina und Alfadas sind gute Freunde geworden, Ollowain treibt alle mit dem eigentlichen Ziel vorran, Farodin und Nuramon, haben nur Noroelle im Kopf und Gelvuun ist der Einzelgänger der Gruppe. Oft wundern sich die Elfen, wieso Mandred noch immer an ihrer Seite ist. Die Jahre sind nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Das Jagen überlässt er den Elfen und seinem Sohn, den er stets im Umgang mit der Axt unterrichtet. Dieser lässt das selbstaufopfernd über sich ergehen und beschwert sich nicht.
doch nun waren sie endlich in Aniscans angelangt. Sie hatten gehört das hier ein Mann names Guillaume leben soll, der im Namen seines Gottes Tjured Wunder vollbringt. Sie reiten den Hang zur Stadt hinunter und reden über alte Zeiten und die Verteidigung von Aniscans. Die Stadt wird beschrieben. sie kommen in die Stadt und erreichen bald den Tempelplatz. Hier ist eine große Menschenmenge versammelt, die sich um den besagten Heiler schart. Sie werden Zeugen wie Guillaume die Wunden eines alten Mannes heilt. als Nuramon und Farodin den Priester erblicken, wissen sie sofort dass es Noroelles Sohn ist. Er hat ihre Stimme und ihr Gesicht. Kurz darauf finden sie Gelvuun tot auf und auch die anderen Elfen fühlen sich unwohl. Gelvuun wird zu Guillaume gebracht, der nur noch feststellen kann, das dem Toten vor ihm nicht mehr geholfen werden kann und das es ein Albenkind ist. Fast fluchtartig verlassen die Elfen, Mandred und Alfadas die Stadt und unterhalten sich darüber, was wohl geschehen ist. Ollowain ist der festen Meinung, das Gulliaume Dämonenmagie nutzt und bei jedem Zauber ein ALbenkind töten kann, es ist das Erbe des Devanthars. Er schlägt vor ihn sofort zu töten. Doch Nuramon ist dagegen. Er glaubt es sei ein schrecklicher Fehler und will mit ihm reden. Alleine macht er sich am Abend auf den Weg in die Stadt.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Mo 9. Aug 2010, 12:26

Zu Gast bei Guillaume

Nuramon folgt Guillaume zu seinem Haus, nachdem er ihn während des Tages beobachtet hat. Er wartet auf die Dunkelheit und klopft dann. Als der Heiler öffnet, wird Nuramon wieder von der Ähnlichkeit zu Noroelle überwältigt. Guillaume scheint nicht überrascht und bittet ihn herein. Er denkt, der Elf sei wegen seinem Freund gekommen, um ihn zu beerdigen oder ihn zu rächen. Aber deswegen ist Nuramon nicht hier; er erzählt dem Priester auf dessen Wunsch von Noroelle, dem Devanthar und Emerelles Urteil. Als er alles erfahren hat, warum seine Gabe sowohl ein Segen als auch ein Fluch ist, fängt Guillaume verzweifelt an zu weinen. Der Elf hat plötzlich Mitleid mit ihm und ist mehr denn je entschlossen, die Königin von seiner Unschuld zu überzeugen und Noroelle zurückzuholen. Er erklärt dem Heiler, dass er überzeugt ist, dass in seinem Geist nichts vom Devanthar ist, und er deshalb unschuldig ist, und er ihn nicht töten, sondern vor Emerelle bringen will. Er fragt Guillaume, ob er ihn vor Emerelle bringen, oder einfach nur laufen lassen soll. Zu des Elfen Überraschung willigt Noroelles Sohn ein, mit nach Albenmark zu kommen, um seiner Mutter Willen. Nuramon berichtet ihm noch von Albenmark, doch während der Heiler frühstückt, hören sie Kampfgeräusche von draußen. Und plötzlich geht auch die Tür zu Guillaumes Heim auf.
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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » So 15. Aug 2010, 20:10

Das Verhängnis
Farodin betritt das Zimmer und schließt hastig wieder die Tür. Er berichtet, dass Bewaffnete in die Stadt eingedrungen sind und alle Ausgänge aus der Stadt besetzt haben. Nuramon und Guillaume sehen aus dem Fenster und erblicken die berüchtigten Krieger des Königs Cabezans. Farodin hat gehört, wie sie Guillaumes Namen gerufen haben, anscheinend suchen sie nach dem Heiler. Guillaume meint, König Cabezan leide an einer unheilbaren Krankheit und habe deshalb schon vor längerer Zeit Boten zu ihm ausgesandt. Doch der Priester will ihn nicht heilen, da er ein grausamer Tyrann ist und von der ganzen Bevölkerung des Landes gefürchtet wird. Er entscheidet sich für die Elfen und seine Brüder zu opfern, indem er sich den Kriegern stellt. Mutig verlässt Guillaume das Haus und sagt, er sei der Heiler den sie suchen. Doch das können Farodin und Nuramon nicht zulassen. Sie greifen die Menschen an und verwickeln sie in einen blutigen Kampf. Die Krieger Cabezans versuchen, sie mit ihren Armbrüsten zu treffen, doch die Elfen weichen aus und sind plötzlich mitten unter ihnen. Nach einigen Minuten des Nahkampfes, bei dem Farodin und Nuramon nur ein paar oberflächliche Wunden davontragen, steht Farodin dem Anführer gegenüber. Er tötet ihn, doch schon kommt Verstärkung und die Elfen und Guillaume müssen sich in den großen Tempel zurück ziehen. Bald müssen sie jedoch feststellen, dass der Tempel keinen Hinterausgang hat, und so kommt Farodin auf die Idee, durch ein Fenster zu fliehen. Über eine Wendeltreppe gelangen sie dorthin und schlagen dann das Fenster mit einem Bildnis des heiligen Romunald ein. Während Nuramon die Mönche nach draußen auf ein Gerüst führt, verteidigt Farodin die Treppe. Als sie schließlich alle auf dem Gerüst sind, bricht dieses zusammen. Nuramon, Farodin und Guillaume schaffen es, sich auf ein naheliegendes Haus zu retten, doch der Heiler wird von einem Armbrustschützen erwischt und stürzt in den Tod.

Die vermauerten Fenster
Mandred und die anderen bemerken, dass das Gerüst eingestürzt ist, und Mandred will seinen Freunden zu Hilfe kommen. Doch Ollowain meint, sie hätten alles im Griff. Der Jarl und auch sein Sohn machen sich trotzdem auf den Weg, weil es unmoralisch wäre, seine Freunde im Stich zu lassen. Die Brücke, die sie überqueren müssen, um nach Aniscans zu kommen, wird bewacht, doch die beiden machen kurzen Prozess mit den Wachen. Mandred macht sich daran, alles Wertvolle von den Toten an sich zu nehmen und Alfadas ist entsetzt. Er beschimpft seinen Vater, dass Ollowain doch Recht hätte, er sei so primitiv wie ein Tier, bis der andere ihm erklärt, er wolle nur die Schützen, die auf der anderen Seite wahrscheinlich stationiert seien, nervös machen, damit sie sich verraten. Alfadas ist betroffen, und wieder in Eintracht reiten sie geduckt über die Brücke. Doch es schießt niemand; die Wachen vor der Brücke waren wohl die einzigen. Die beiden wissen, als sie in die Stadt eindringen, dass sie wahrscheinlich hinter ihnen verbarrikadiert wird, aber sie gehen trotzdem hinein, und stellen ihre Pferde in einem Hof mit verrammelten Fenstern ab. Dann folgen sie dem Klang der Schwerter und treffen auf den verletzten Nuramon, der ein Haus verteidigt. Drinnen liegt Farodin, auch verwundet und bei ihnen ist ein junger Heiler. Als Mandred nach Guillaume fragt, deuten sie nach draußen; er hängt tot und verstümmelt an einem Baum. Dann merken sie, dass der Krieger, den Mandred bewusstlos geschlagen hat, die anderen gewarnt hat. Der Heiler zeigt ihnen einen geheimen Weg, er führt sie durch die Keller der Winzer. Mandred beschreibt ihm das Haus, bei dem ihre Pferde sind, und es stellt sich heraus, dass es das einzige Hurenhaus in Aniscans ist; die Elfen machen sich darüber lustig. Doch vor dem Hof stehen Krieger. Mandred will sie ablenken, die anderen sollen die Pferde holen, so machen sie es nach Protesten seitens der Elfen auch, aber dann kommen aus einer Gasse noch mehr Krieger und die Gefährten müssen sich im Hof verschanzen. Mandred verfrachtet Nuramon und Farodin auf die Pferde, er und sein Sohn nehmen die schwere Eisenplatte des Ambosses und rennen hinaus. Die Platte hält die ersten Geschütze ab, die Elfen können entkommen, doch dann müssen sich die beiden Menschen einer großen Übermacht erwehren. Doch plötzlich kommen Ollowain, Nomja und Yilvina angeritten. Yilvina kämpft ihnen einen Fluchtweg frei, Nomja hält die Schützen in Schach, und Ollowain bringt die Pferde. Nomjas Pferd wird getötet, und Mandred zieht sie hinter sich auf den Sattel. Durch Yilvinas freigehaltene Stelle können alle entkommen und reiten soweit wie möglich weg. Erst als sie einigermaßen außer Gefahr sind, jubelt Mandred und bemerkt dann, dass Nomja von einem Armbrustbolzen getroffen wurde; sie ist tot.

Die heilige Schrift des Tjured
Dies ist ein Auszug aus dem Buch 7 der Schoffenburg - Ausgabe.

Es wurde berichtet, dass Elfen und ein Troll in Aniscans eingedrungen sind, als die Stadt noch keine Mauern hatte. König Cabezan wusste durch einen Engel, der ihm erschien davon und schickte seine Krieger, um die Albenkinder zu vertreiben. Der Engel sagte, sie trachteten Guillaume, den Wunderheiler der Stadt nach dem Leben. Doch sie kamen zu spät. Die Elfen hatten den Heiler geschändet und der Troll hing ihn an die große Eiche. Danach beschossen sie ihn mit Pfeilen und das Leben des Guillaume endete. die Krieger des Königs versuchten verzweifelt, wenigstens die Leiche von Guillaume zu retten, doch die Elfen schossen Feuerpfeile auf die Eiche und verbrannten sie. Doch als die Elfen vertrieben, und die Feuer verloschen waren, erschien das Antlitz Guillaumes im Baum. Er sprach zu ihnen, dass die Elfen ihren Weg gewählt hatten, und dass sie nun der Gnade Tjureds ausgeliefert seien. So ist es gesagt.

Der Jarl von Firnstayn.
Die Gefährten bestatten Nomja, und trauern auch um Gelvuun. Sie erholen sich 2 Wochen lang, doch dann brechen sie auf, Richtung Hartungskliff um nach Albenmark zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin erfahren sie immer wieder Geschichten über Aniscans, in denen erzählt wird, dass Elfen Guillaume getötet hätten. Nach drei Monden Reise ist Alfadas ein wenig enttäuscht; nach Mandreds Erzählungen hätte er sich Firnstayn beeindruckender vorgestellt. Die Gefährten werden von dem jetzigen Jarl, Kalf empfangen, der sie nicht einlassen will. Erst als Erek auftaucht, dürfen sie in die Stadt. Während der 3 Wochen Aufenthalt lernt Alfadas jedoch das Leben und die Gewohnheiten der Menschenwelt kennen und auch lieben. Doch schließlich brechen sie wieder auf, doch am Ufer bleibt eine junge Frau, Asla hartnäckig stehen, und schaut ihnen nach. Alfadas dreht sich immer wieder um, Mandred drängt ihn, zu ihr zurückzukehren und mit ihr zu leben, sie sei ein prächtiges Weib und außerdem solle er sich um das Amt des Jarls bewerben, er sei dafür bestens geeignet. Als sein Sohn widersprechen will, meint Mandred, dass er nicht mehr hierhergehöre; die Zeit, die er weg war, macht ihn zu einem Fremden. Seine Liebe sei tot, doch er wolle Nuramon und Farodin dabei helfen, ihre zu retten, Alfadas dagegen könne sich hier ein Leben aufbauen. Mandred verspricht auch, dass er zurückkommen werde, sobald der Devanthaer endgültig tot sei, wenn sein Sohn ihn dann noch haben wolle. Alfadas hat das Gefühl, seinen Vater nie wieder zu sehen.

Silbernacht
Die Gefährten sind in Albenmark angekommen und reiten durch einen winterlichen Wald. Sie sind nicht auf dem Weg zur Elfenburg oder zur Shalyn Falah, denn im Wald findet heute ein Fest statt, das die Elfen Silbernacht nennen. Dabei webte Emerelle einen Zauber, der sie die Stimmen ihrer Ahnen hören lässt. Nach Stunden, hören sie die erste Musik - ein Flötenspiel. Sie kommen an eine Lichtung auf der eine hohe Felsnadel in die Luft ragt. Umgeben ist sie von vielen feiernden Elfen und einigen Zelten, die ausführlich geschmückt sind. Mandred ist von der Musik so berauscht, dass er sogar vom Pferd fällt und ohnmächtig wird. Wenige Augenblicke später erlangt er aber wieder das Bewusstsein. Die Gefährten gehen zum Zelt der Königin, doch die Wachen verbieten Mandred den Zutritt. Es sei ihm in dieser einen Nacht nicht gestattet, Emerelle zu sehen. Doch das war kein Problem, den die Königin spricht durch die Zeltwand zu ihnen. Sie berichten ihr, dass der Sohn Noroelles tot sei, doch Nuramon sagt auch, das er es bedauert, dass sie ihn nicht retten konnten. Trotz allem ist Emerelle enttäuscht von Mandred und den Elfen. Sie sagt, es ging nicht darum, dass Guillaume stirbt, sondern wie! Noroelle soll deshalb weiterhin verbannt bleiben. Außerdem befiehlt sie, dass ab sofort, niemand mehr Albenmark verlassen oder betreten darf. Sie schickt die Gefährten weg.

Alaen Aikhwitan
Mandred und Nuramon sind auf dem Weg zu dem Heim des Elfen. Der Wald, durch den sie reiten, ist dem Menschen unheimlich, weil alles so harmonisch wirkt. Mandred fragt seinen Freund über die beseelten Bäume. Nuramon weiß nicht viel darüber. Mandred fällt auf, das der Wald beruhigend auf den Elfen wirkt. Dann kommen sie zu einem riesigen Baum, Mandred ist sprachlos, und Nuramon erklärt ihm, das sei Alaen Aikhwitan und er würde auf ihm wohnen. Mandred glaubt ihm zuerst nicht, doch dann sieht er ein Fenster und eine Treppe. Die beiden steigen hoch, und Mandred regt sich im Stillen über die seltsamen Lebensweisen der Elfen auf; er ist ganz außer Atem. Er zögert einzutreten, denn er weiß nicht, ob der Baum ihn duldet, aber Nuramon beruhigt ihn. Das Innere wird beschrieben und Mandred fragt den Elfen etwas über Alaen Aikhwitan. Als er das riesige, leere Haus sieht, versteht der Mensch, wie sich Nuramon fühlen muss, und erkennt, warum er nicht mehr in Firnstayn leben kann; dort sind alle Erinnerungen, und doch ist fast niemand aus ihnen mehr da. Er legt sich ein wenig hin und schläft ein. Im Traum fragt ihn eine Stimme, was alles passiert sei, und Mandred antwortet. Als er aufwacht, ist es schon dunkel, und Nuramon ist dabei, das Essen zuzubereiten. Mandred erzählt Nuramon, was er geträumt hat, und dieser meint, es wäre Alaen Aikhwitan gewesen. Er ist traurig, dass er mit ihm noch nie gesprochen hat, und mit dem Menschen schon, obwohl er noch nicht lange hier ist. Aber auch als sie gemeinsam versuchen, den Baum zu hören, geschieht nichts. Nuramon macht sich wieder an die Zubereitung des Gelgerok Fleisches, und Mandred soll die Soße abschmecken. Zuerst zögert er, er sei doch kein Koch! Aber schließlich macht er sich an die Arbeit, und stellt fest, wie gut die Soße schmeckt. Auch der Elf meint das. Da kommt Farodin, der vorher bei seiner Familie war, und sie essen zusammen. Auch ihm schmeckt die Soße hervorragend, und als die beiden ihm sagen, Mandred habe sie gemacht, glaubt er ihnen nicht. Doch dann erkennt er, dass sie Wahrheit sagen und lobt Mandred. Dieser ist stolz darauf. Nach dem Essen schlägt die Stimmung um. Die Elfen fragen den Menschen, warum er nicht in Firnstayn geblieben ist. Er sagt die schon genannten Gründe, außerdem will er den Devanthar endgültig besiegen und den beiden helfen, ihre Liebste zurückzubekommen. Aber Farodin meint, sie können nichts tun, die Königin lässt schließlich die Grenzen bewachen. Nuramon widerspricht ihm, sie müssten alles versuchen. Mandred versteht das Problem nicht. Die anderen erklären ihm, dass Noroelle in der Zerbrochenen Welt ist, und es durch Emerelles mächtigen Zauber unmöglich ist, sie zurückzuholen. Da sagt Mandred, wenn man nicht durch die Tür komme, müsse man mit dem Kopf durch die Wand. Nuramon bringt das auf eine Idee; sie könnten einen niedrigeren Albenstern benutzen. Die Elfen beschließen, dass sie alles versuchen wollen, um ihre Liebste zu retten, und Emerelles Verbote zu missachten, auch auf die Gefahr hin, dass ihnen dasselbe wie Noroelle widerfährt. Auch Mandred will mitkommen, er denkt immer noch, dass es seine Schuld sei, und er will sie begleichen. Da rückt Farodin damit heraus, dass er schon einige Sandkörner gefunden hat, die die einzige Hoffnung auf die Rettung Noroelles sind. Mandred denkt, er ist verrückt, aber die Elfen sind offenbar wild entschlossen, alle noch so kleinen Hoffnungen auf Erfolg anzunehmen. Jetzt müssen sie nur noch lernen, wie man das Tor in einem Albenstern öffnet; Nuramon ist zwar ein ausgezeichneter Heiler aber in dieser Art der Magie ist er nicht ausgebildet. Da hören plötzlich alle eine Stimme, Farodin und Mandred sind zu überwältigt um zu sprechen, denn es ist Alaen Aikhwitan, aber Nuramon unterhält sich mit. Der Baum meint, er könne ihnen nicht helfen, er habe Nuramon alles beigebracht, was er ihm schuldig sei, und den anderen sei er überhaupt nichts schuldig, aber es gäbe einen anderen Baum, der sie das lehren könne. Nuramon erkennt sofort, er meint die Fauneneiche.

Die Fauneneiche
Mandred, Nuramon und Farodin erreichen die Fauneneiche, als es leicht schneit. Sie bemerken, dass ein Teil des Baumes zu faulen begonnen hat und Farodin sagt, dass er so etwas bei einem Baum in Albenmark noch nie erlebt hat. Mandred kommt auf die Idee dass es womöglich ziemlich lange dauern könnte, bis die Eiche mit ihnen spricht. Er schlägt deshalb vor, ein Feuer zu machen. Sofort ertönt die Stimme des Baumes, welcher heftig gegen die Worte des Menschensohns protestiert. Er fragt die drei, was sie hier wollen. Sie sagen, sie wollen Noroelle suchen und brauchen die Hilfe der Fauneneiche. Diese schläft jedoch häufig ein und wird nur durch Mandreds schändliche Gedanken immer wieder geweckt. Die Eiche hat keine Ahnung, wie sie helfen könnte. Als die Drei schon wieder gehen wollen, kommt plötzlich ein Stallknecht der Königin zum Vorschein – Ejedin. Er sagt er könne die Eiche dazu bringen jeden Tag ein paar Stunden mit ihnen zu reden, wenn sie dafür Noroelle zurück bringen. Wegen Noroelles Abwesenheit sei die Fauneneiche krank geworden und schlafe immer öfter.


Die erste Lehrstunde
Nuramon hat versucht, die Fauneneiche zu heilen, doch er hat es nur teilweise geschafft. Das größte Problem ist ihre Trauer um Noroelle. Der Faun Ejedin redet mit der Eiche, und nach einiger Zeit willigt diese ein, Nuramon und Farodin zu unterrichten. Sie erkennt, dass Nuramon ein Günstling von Alaen Aikhwitan ist, und meint, ihm würde ihre Magie nicht neu sein, Farodin hingegen müsse sich komplett umstellen. Der Faun fragt, ob sie die Borkenkäfer, die sie zerstören werden, nun verbannt, aber die Fauneneiche meint, sie würde warten, wie sich ihre Schüler machen, und ob es so Hoffnung für Noroelle geben würde. Wenn nicht, würde sie sterben, denn Noroelle ist wohl so etwas wie eine Tochter für sie. Der Baum erklärt ihnen, dass die Albenpfade alle 5 Welten durchziehen und die Orte, wo sich mehrere treffen, stark an Magie sind. Sie erklärt auch, dass sie nicht nur zwischen den Welten springen können, sondern durch die Tore, die sie schaffen, auch Strecken innerhalb einer Welt verkürzen können. Abschließend fragt sie, ob die Elfen bereit sind, auf Noroelles Spuren zu wandeln und alles zu lernen. Die beiden bejahen und die Fauneneiche nimmt sie offiziell als Schüler an. Nuramon hofft, dass Emerelle nicht misstrauisch wird, wenn sie so oft bei der Fauneneiche sind. Allerdings beruhigt er sich, es sei nicht verwunderlich, da Noroelle auch oft hier gewesen sei und sie um sie trauern. Sie befinden sich jetzt wirklich auf Noroelles Spuren und er ist gespannt, ob das, was sie bis zum Frühling lernen würden, ausreicht.

Eichentrunk
Bis zum Frühling hat die Fauneneiche, Farodin und Nuramon alles gelernt, was sie über das Reisen durch die Albensterne weiß. Sie warnt sie noch einmal vor den größten Gefahren, die beim Reisen entstehen können und fragt ob sie es Mandred wirklich zumuten wollen, sich den Gefahren ihres Unterfangens auszusetzen. Der Menschensohn hat bei Hofe zwei Kentauren kennen gelernt und beherrscht jetzt deren Sprache.
Die zwei Elfen finden Mandred bei Atta Aikhjarto. Er liegt völlig betrunken zwischen den Wurzeln des großen Baumes und hat dort einige Weinfässer entleert. Farodin sagt, dass wohl nur ein Mensch auf die Idee kommen kann, einen Baum betrunken zu machen. Als sie gerade damit anfangen wollen, ein Tor in die Menschenwelt zu öffnen, taucht Yilvina auf. Doch nicht um sie festzunehmen, sondern um sie zur Königin zu eskortieren. Sie sollen an einer Jagd teilnehmen.

Der Albenstern
Nuramon, Farodin und Mandred sind seit 5 Tagen bei der Jagd dabei. Momentan jagen sie im Wald einen Hirsch, und nur Yilvina ist als Wache bei ihnen geblieben. An einer Quelle bleiben sie stehen, denn der Hirsch ist nirgends mehr zu sehen. Yilvina steigt ab und steckt ihren Speer in den Boden. Dann meint sie zu ihnen nur, sie sollen es nicht den Menschen machen lassen. Alle starren sie verblüfft an, doch die Elfen verstehen, dass sie ihnen angeboten hat, sie bewusstlos zu schlagen und zu fliehen, und Nuramon erklärt es Mandred, während Farodin Yilvina außer Gefecht setzt. Sie machen sich auf den Weg zu einem niedrigen Albenstern. Auf dem Weg fragt Nuramon den anderen Elfen, wie er die Sandkörner gefunden hat. Dieser antwortet, mit einem Suchzauber, und sagt auf Nuramons Frage hin auch, er könnte wahrscheinlich den Albenstern finden, von dem aus Noroelle in die Zerbrochene Welt geschickt worden ist. Als sie offenes Land erreichen reiten sie so schnell wie möglich, um jemanden, der sie auf der Lichtung beobachtet hat, wie Farodin bemerkt hat, abzuhängen. Aber der Elf zweifelt daran, ob sie den guten Spurenleser Phillimachos abhängen können. Am Nachmittag kommen sie zu dem Tal, das ihnen die Fauneneiche empfohlen hat. Farodin sucht die Umgebung nach Spuren ab, findet jedoch keine und Nuramon bestätigt, dass hier der Albenstern ist. Er öffnet ihn, aber da er so etwas noch nie gemacht hat, dauert es ziemlich lange, und er ist unsicher, ob er es richtig gemacht hat. Mandred besteht darauf, als erster zu gehen, und Nuramon geht als letzter um das Tor wieder zu schließen. Doch kurz bevor er in den Albenstern tritt, sieht er, dass es Obilee war, die ihnen gefolgt ist, und ihm zum Abschied winkt. Nach einem Schritt kommt er auf der anderen Seite an, wo die beiden ihn schon erwarten. Sie sind in einer Wüste gelandet, mit Unmassen an Sand. Der Elf meint, es sei Schicksal gewesen, hier zu landen; so viele Sandkörner, lassen ihre Hoffnung, alle aus dem Stundenglas zu finden, lächerlich erscheinen. Auch Farodin ist fassungslos.

Im Feuerland
Seit zwei Tagen befanden sich Farodin, Nuramon und Mandred nun schon in der Wüste. Der Mensch ist völlig entkräftet, doch auch fest überzeugt, sich nichts anmerken zu lassen. Es ist noch nicht einmal Mittag und die Hitze ist unerträglich. Er nimmt die Feldflasche vom Sattel seines Pferdes um noch irgendwo einen Tropfen Wasser zu finden, doch es ist nichts mehr da. Mandred schwitzt schon lange nicht mehr, dafür ist der Mensch zu ausgetrocknet und ab und zu hat er auch Wahnvorstellungen. Als er zusammenbricht und Nuramon ihm helfen will, bemerkt er, dass die Lippen des Elfen noch nicht aufgeplatzt sind. Er glaubt sofort, dass Nuramon von seinem Wasser gestohlen hat und überlegt sogar, dem Albenkind die Kehle aufzubeißen und dessen Blut zu trinken. Doch auch dafür ist Mandred schon zu schwach. Als ein kleiner Sandsturm vorbei zieht, finden die Gefährten Schutz hinter einem kleinen Felsen. Mandred glaubt bereits zu spüren wie sein Blut aufhört zu Fließen und macht sich bereit zu sterben.

Elfenpfade
Farodin will Nuramon etwas zeigen und ruft ihn zu sich. Dieser schleppt sich erschöpft zu ihm, es kostet ihn enorme Kraft, Mandred am Leben zu erhalten. Sie finden kein Wasser, und der Mensch wird nicht mehr lange durchhalten. Farodin führt sie auf dem Albenpfad, weil Nuramon zu schwach ist. Er zeigt ihm eine tote, vertrocknete Katze, ihre Zukunft, wie er sagt. Nuramon schlägt vor, Farodin solle die Pferde nehmen und mit ihnen Wasser suchen, er würde hier bleiben, um Mandred zu heilen. Farodin solle nur zurückkommen, wenn er innerhalb einer Nacht – denn so lange könnte er den Menschen noch am Leben erhalten – Wasser fände; sonst solle er weiterreiten und versuchen, sich zu retten. Der Elf lehnt jedoch ab, er könne Noroelle nicht unter die Augen treten und ihr sagen, dass er wegen ihr seine Gefährten hat sterben lassen. Die beiden streiten sich wegen dem Weg, Noroelle zu finden. Nuramon meint, es sei aussichtslos. Dann kommen sie darauf, Farodin könne doch mit seinem Zauber auch Wasser suchen. Dieser giftet seinen Freund an, das habe er schon längst getan, es gäbe im Umkreis eines Tagesritts kein Wasser, also auch keine Hoffnung für sie. Doch Nuramon scheint ihm nicht zuzuhören. Er starrt auf ein Phänomen in der Ferne. Zuerst erkennt Farodin nicht, was so besonders sein sollte, aber dann sieht er, dass sich die Sandwehen an einer ganz bestimmten Stelle teilen, ohne ein sichtbares Hindernis; wie auf dem Hartungskliff. Das muss ein Albenstern sein. Farodin reitet voran, nicht dass es irgendein unsichtbares Monster ist. Doch es besteht keine Gefahr, er holt Nuramon mit Mandred zu sich, und sagt ihm, er solle das Tor öffnen. Doch letztendlich muss Farodin es versuchen, denn Nuramon ist zu geschwächt. Farodin hat Angst, etwas falsch zu machen, denn ihm ist diese Art Magie immer noch fremd. Und tatsächlich, sein Tor sieht anders aus. Nuramon meint allerdings, es führe in die Zerbrochene Welt. Sie schreiten gemeinsam hindurch. Das Gefühl dabei ist jedoch auch anders. Als sie angekommen sind, erkennen sie zuerst keine Veränderung und Farodin will es eben noch einmal versuchen, als sein Gefährte bemerkt, dass es keine Sonne gibt. Farodin findet in der Nähe Wasser und sie machen sich auf den Weg, doch sie sind so erschöpft, dass sie schon in den Sand einsinken und als sie den Teich völlig entkräftet beinahe erreicht haben, hält sie eine Linie aus Pfeilen ab. Einer davon hätte Farodin fast getroffen. Da erscheinen auch Reiter, die sich als die Freien von Valemas vorstellen, und die Gefährten für boten Emerelles halten. Sie gestatten ihnen, vor der Quelle zu übernachten, dann aber würden sie sie zurückschicken. Farodin fährt die Wortführerin an, dass sein Freund gerade sterben würde, und wenn sie sie nicht zum Wasser lassen würden, und er deswegen den Tod finden sollte, würde er sich an ihnen rächen. Die Reiterin berät sich kurz mit den anderen, dann gestattet sie den erschöpften Gefährten, näher zu kommen, warnt sie aber, sie seien nicht willkommen, und sie, Giliath, würde Farodins Herausforderung annehmen.

Das Volk der Freien
Die weiß gewandeten Krieger geben den Gefährten Wasser und bringen sie zu einer Oase. Hier stehen zwischen Palmen und anderen Bäumen kleine Lehmhütten und Getreide wird angebaut. Als sie bei einer großen Halle aus Palmstämmen ankommen, bedeutet Giliath ihnen, abzusteigen. Farodin fällt auf das alle sie herablassend behandeln und fragt die Kriegerin danach. Sie antwortet das sei so, weil die Freien von Valemas die Speichellecker der Königin nicht mögen. Kurz darauf werden sie von Valiskar, dem Anführer der Oasenbewohner begrüßt. Er bringt sie in die Halle, wo bereits mehrere hundert Elfen versammelt sind, Mandred wird stattdessen zu einem Arzt gebracht, der das Leben des Menschen retten soll. Nuramon und Farodin erzählen allen warum sie hier sind und was sie bereits erlebt haben. Langsam vergeht die Feindseligkeit gegenüber ihnen und Valiskar bietet ihnen sogar seine Hilfe an. Doch Giliath widerspricht und sagt, Farodin habe sie mit Blutrache bedroht. Valiskar und Malawayn, der älteste von Valemar sind erzürnt darüber und entscheiden, das nur ein Klingentanz die Streitigkeiten beilegen kann. Das ist eine besondere Art des Duells, wobei die Kämpfenden nach bestimmten Rhythmen kämpfen müssen. Jeder Trommelschlag bedeutet eine Bewegung. Farodin nimmt die Herausforderung an und stellt sich Giliath. Der Kampf beginnt mit einem langsamen Takt, und Farodin gewöhnt sich schnell daran. Als Trommelschläge sich steigern, wird auch der Kampf schneller. Als Giliath Farodin am Fuß erwischt, hat dieser Glück. Nur seine Hose ist zerschnitten. Der Kampf geht weiter. Als der Elf merkt, dass der Kampf ziemlich ausgeglichen ist, wendet er einen Trick an. Er lässt Giliath näher an sich heran kommen und streift beim nächsten Trommelschlag ihre Wange mit der Hand. Der Ring an seinem Finger hinterlässt einen blutigen Schnitt und der Kampf ist beendet. Farodin hat gewonnen. Malawayns sagt, dass ihre Ehre wieder hergestellt sei und ladet die zwei Elfen zum Essen ein. Dabei erfahren sie viel über das Volk der Freien. So auch, dass sie nur nach Albenmark zurück kehren, wenn die Königin sie darum bittet!

Am Rand der Oase
Nuramon denkt, dass die Oase ganz anders ist, als er sie sich als Kind vorgestellt hat. Die fehlende Sonne haben die Bewohner durch einen Zauber, der die Helligkeit verändert ersetzt. Der Elf ist auf dem Weg zum Rand der Oase, er will das Nichts sehen. Der Pfad, dem er folgt endet an einer Statue, die Yulivee, die die Bewohner von Valemas hierher geführt hat, zeigt. Doch als er in die Richtung schaut, in der das Nichts liegen muss, sieht er überrascht nur Wüste. Nach einer Weile jedoch merkt er, dass die Sandverwehungen nicht mit dem Wind, den er spürt, übereinstimmen. So tritt er näher an die unsichtbare Grenze, die der Sand nicht überquert heran. Als er die Hand ausstreckt, fühlt er ein Kribbeln und die Sandillusion löst sich auf und enthüllt einen schwarzen Abgrund, in dem blaugrauer Nebel sachte wallt. Er denkt an Noroelle, die irgendwo da draußen sein muss, und zerbricht sich den Kopf, ob man nicht irgendwie durch das Nichts zu ihr gelangen könnte. Da spricht ihn von hinten jemand an. Es ist ein Mann, der keine Füße hat. Er meint, es müsse ein Geist sein. Nuramon nennt ihm seinen Namen, doch der andere verrät seinen nicht, er meint, Namen seien nur dazu da, ihm Befehle zu erteilen, die er dann ausführen müsse. Er meint auch, er sei immer derselbe, in egal welcher Form, also könne Nuramon ihn auch einfach nur Dschinn nennen. Der Elf ist erstaunt, er hat nicht einmal sicher gewusst, ob es solche Wesen überhaupt gab, und jetzt steht einer vor ihm. Sogleich bittet er ihn um Hilfe, und der Dschinn erzählt ihm von einer Bibliothek, die in einem wandelnden Albenstern auf der Krone eines Herrschers, versteckt ist. Dort wären die Dschinn ein und aus gegangen, sie hätte alles Wissen beherbergt, das vergangene, das gegenwärtige und das zukünftige. Doch bei einem Feldzug sei sie verschwunden und seit dem verschollen. Allerdings meint er, er könne auch einfach ihn fragen, denn er sei allwissend. Der Dschinn zeigt Nuramon noch einmal den Abgrund und sagt, nur die Alben könnten auf dem Hintergrund einer Welt, wie es das Nichts ist, schreiten. Er selbst habe es auch einmal probiert, allerdings würde selbst ein Dschinn dort draußen zu Grunde gehen. Nuramon ist enttäuscht, doch der Dschinn meint, er würde auch irgendwo anders glücklich werden. Doch der Elf bestreitet dies, er müsse eine Barriere durchbrechen, und er wisse nicht einmal wo. Zu seinem Erstaunen weiß der Dschinn, dass die Barriere von Emerelle, der keiner gleich kommt, wie er meint, erschaffen wurde. Weil der Dschinn beeindruckt vom Mut des Elfen ist, sich seiner Königin zu widersetzen, verrät er ihm, dass das auch einiges an Wissen, wenn auch nicht so viel wie in der Bibliothek der Dschinn, in einer anderen Bibliothek ist, deren Eingang in der Menschenstadt Iskendria liegt. Er erklärt Nuramon auch den Weg dorthin. Als Dank erzählt der Elf seinen Wohltäter seine Geschichte. Der Dschinn fängt zunächst das Weinen an, dann jedoch ist er auf einmal fröhlich und wischt die Geschichte einfach so weg, Nuramon werde schon einen Weg finden. Nach einem Verweis auf Yulivee, die so viel gelernt und so viel erreicht hat, verschwindet der Dschinn. Nuramon sieht in das Antlitz der steinernen Yulivee, weiß zwar nicht, ob das, was der Dschinn ihm gesagt hat, wahr ist, ist jedoch entschlossen, seinen Gefährten davon zu erzählen und sie zu überreden, dort zu suchen.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Mi 25. Aug 2010, 20:43

Die Erzählungen der Tearagi

Dies ist ein Auszug aus den Erzählungen der Wüstenvölker, zusammengefasst von Golisch Reesa.

Schon die Vorfahren der Wüstenvölker kannten den großen Wüstenwanderer Valeschar. Sie waren ihm einige Male begegnet und wussten nicht wie er inmitten der Wüste überleben konnte. Eines Tages nahm er seine Gefährten mit, zwei blasse Girat und einen Girat des Feuers! Er hatte eine große Axt dabei, deren Schneide in der Sonne glühte. Die Tearagi empfingen Valeschar und seine Gefährten, wie es der Brauch verlangte und machten ihnen Geschenke. Bei einem gemeinsamen Essen erfuhren sie auch die Namen der Freunde Valeschars. Die beiden blassen Girat hießen Faraschid und Neremesch, der Girat des Feuers Mendere. Mendere war ein wahrer Riese und hatte einen wilden Flammenbart. Er fraß unaufhörlich und trank die ganze Zeit Übermengen an Wasser.
Valeschar bat die Tearagi, seine Gefährten ans Meer zu führen, und das taten sie. Unterwegs trank der Girat des Feuers sehr viel Wein, um seine Flammen zurück zu halten. Als sie ihn dann auch noch Raki gaben, fachte das sein Feuer nur noch mehr an, und seit dem heißt es bei den Wüstenvölkern: Gieb einem Girat des Feuers niemals Raki zu trinken!
Schließlich erreichten sie das Meer und die drei Girat verabschiedeten sich, denn sie wollten nach Iskendria. Bestimmt, um sich am törichten Volk der Stadt zu rächen!
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von Sepia » Fr 27. Aug 2010, 15:11

In Iskendria

Die Gefährten sind vor den Mauern von Iskendria. Für Farodin war der Weg durch die Wüste eine Qual, denn er hat ihm gezeigt, wie hoffnungslos sein Weg eigentlich ist. Dennoch will er weitermachen, denn seine Hartnäckigkeit hat ihn schon einmal belohnt. Er hat Angst, dass, wenn sie noch einmal durch einen Albenstern gehen müssen, sie in der Zeit springen und Noroelle nochmals Jahre länger allein aushalten muss. Außerdem glaubt er nicht, dass die Bibliothek ihnen helfen kann, denn Emerelle hätte das gewusst und verhindert, dass Noroelle so "leicht" befreit werden kann. Auf dem Weg nach Iskendria sieht er an beiden Straßenseiten Unmengen von Gräbern. Diese werden beschrieben und auf Farodin macht das einen abstoßenden Eindruck. Allerdings wird dieser gemildert durch die Frauen, die sie begrüßen, doch schon bald merkt er, dass das eigentlich Huren sind. Als sie an das Tor kommen, empört sich Mandred, wie teuer die Steuer ist, und die drei müssen sogar noch etwas draufzahlen. Farodin jedoch will so wenig Aufmerksamkeit wie möglich erwecken und hält Mandred im Zaum. Als sie drinnen sind, wird die Stadt beschrieben. Farodin weiß nicht recht, was er von ihr halten soll, denn sie hat viele verschiedene Gesichter. Nach kurzer Zeit schon, wird dem Elf schwindlig von all den Gerüchen und er bekommt Kopfschmerzen von dem Lärm. Außerdem wird der Albenpfad immer schwächer. Nuramon und Farodin beraten sich und kommen zu dem Ergebnis, dass die Albenpfade unter der Erde sein müssen, wo sie durch Tunnel erreichbar sein sollten. Irgendwann erreichen sie einen Weinmarkt und Mandred ist sofort begeistert. Jedoch macht Farodin ihn auf eine Frau aufmerksam, die auf einen Pfosten aufgespießt wurde, und entsetzt gehen sie weiter. Auf einer Prachtstraße hören die drei dann Zimbeln und alle Menschen verlassen die Straße. Auch die Gefährten werden von einem Mann gewarnt, von der Straße zu treten. Der Mann, Zimon, gesellt sich zu ihnen und bietet sich ihnen als Führer an. Nuramon bezahlt ihn und als eine Prozession mit Tempelwachen, jungen Frauen, und einer Sänfte, auf der ein junges Mädchen getragen wird, vorbeikommt, erklärt er ihnen, dass sie die Königin des Tages ist und bald dem Stadtgott Balbar gegenüber steht. Der Mann führt sie hinter der Sänfte her und fragt sie, was sie hier wollen. Mandred verrät es ihm und Farodin ist ärgerlich darüber, denn es geht Zimon nichts an. Dann kommen sie an den Platz mit dem Tempel und einer Götterstatue Balbars, deren Mund, aus dem Rauch quillt, weit offen ist, und deren Hände wie um Spenden anzunehmen ausgebreitet ist. Das Mädchen, das durch Drogen benebelt ist, wird auf die Hände gebracht und dort angekettet. Dann wird ein Mechanismus betätigt, die Statue bewegt die Hände und das Kind wird in den Mund geschleudert. Nach ein paar Sekunden klappen die Hände zurück und das Mädchen sitzt darauf, sie verbrennt. Nuramon will den Platz verlassen, auch Farodin und Mandred sind geschockt, doch Zimon warnt sie, welche Strafe sie erwartet, wenn sie sich den Zorn Balbars zuziehen, was sie mit dem Verlassen des Platzes machen würden. Als es zu Ende ist, verlasse die vier den Platz, und Zimon meint, er würde die Gesichter der Stadt immer noch nicht verstehen; auf der einen Seite so etwas, und auf der anderen Seite ist sie ein Zentrum der Kunst und Kultur. Mandred fragt ihn sprachlos, warum die Priester so etwas grausames machen. Ihr Führer erklärt, dass die Stadt einmal von Piraten angegriffen und belagert wurde. Der König Iskendrias sah ein, dass er nicht gewinnen könne und so hat er Balbar angefleht, sie zu retten; er würde ihm dafür seinen Sohn geben. Das Wunder geschah, die Schiffe wurden zerstört und ohne Nachschub mussten die Belagerer abziehen. Seitdem wird jeden Tag ein Kind geopfert, die Stadt wurde nie wieder angegriffen, aber die Priester von Balbar regieren sie nun. Und sie sind streng; die einzige Strafe, die es hier gibt, sei Verstümmelung bis zum Tode. Farodin würde die Stadt am liebsten sofort wieder verlassen, doch Nuramon fragt nach einem Gasthaus, und Zimon führt sie dorthin.
Darf ich dich besteigen?
Nein!
Aber...
Du darfst mich reiten! Besteigen! Ha!



Aber an dem Ort, an den ich dich führen kann, gibt es keine Zukunft. Nur Geister und Träume und verlorene Schatten.
Ich bin so ein verlorener Schatten...

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Re: Die Elfen: Zusammenfassung

Beitrag von ollowain3 » Sa 28. Aug 2010, 15:36

Die geheime Bibliothek

Die Gefährten kommen an einem Käfig vorbei, in dem ein Gefangener sitzt. Er ist ausgemergelt und hat anscheinend schon Tagelang nicht zu Éssen oder zu Trinken bekommen. Dies ist eine Todestrafe von Iskendria. Farodin ermahnt Mandred, ja nichts unbedachtes zu unternehmen, da sie es sich nicht leisten können, dass die Wachen auf sie aufmérksam werden. Der Mensch gibt dem Gefangenen trotzdem zu trinken. Kurz darauf betreten Wachen den Platz und die Drei flüchten. Nuramon, der noch immer den Albenpfaden folgt, führt sie zu einem Brunnen und sagt irgendwo da unten befinde sich der Albenstern. Sie steigen hinab und die verfolgenden Wachen schleudern ihnen noch einige Speere hinterher. Sie folgen einem System aus Tunneln und Schächten und kamen an eine Grabkammer. Mandred bekommt es mit der Angst zu tun und befürchtet, dass die noch nicht verwesten Toten zum Leben erwachen könnten. Während die Elfen nach versteckten Türan suchen, um weiterzukommen, lasst er die Leichen nicht aus den Augen. Plötzlich erzittert der Boden und hinter ihnen erscheint ein Wesen, dass Mandred für Balbar, den Gott der Stadt selbst, hält. das Wesen packt den Menschen und will ihn schon töten, als Farodin "Liuvar" rief. Sofort verharrt das Ungetüm und lasst Mandred los. Farodin erklärt, dies sei ein Gallabaal, ein steinerner Wächter! Nur das elfische Wort für Frieden kann ihn ruhig stellen. Nuramon entdeckt, das eine Wand nur eine Illusion ist und sie gehen weiter. Der Gang, den sie jetzt betreten, scheint nicht von Menschenhand gebaut, und bald kommen die Drei in eine hell erleuchtete Kuppel, auf dessen Boden ein Mosaik eingelassen ist. Die Elfen entdecken den Albenstern, an dem sich sechs Pfade kreuzen und öffnen es. Auf der anderen Seite kommen sie in eine ebenso große Halle, deren Boden gänzlich aus Glas besteht, so dass Mandred schon glaubt in einen Abgrund zu fallen. An der Seite der Halle führt eine Rampe in die Tiefe und die zwei Elfen und der Mensch machen sich sofort an den Abstieg. Während sie hinab steigen betrachtet Mandred die Bilder an der Wand. Sie künden von einer großen Schlacht des Lichts gegen die Finsternis. Schließlich kommen sie an ein Tor hinter dem sich ein langer Gang befindet. Die Wande waren mit Schriftzeichen übersäht und ander Decke hingen Metallstangen, als wolle sich jemand daran hangeln. Plötzlich prallt Mandred hinter einer Ecke gegen einen von der Decke hängenden Kentauren. Dieser verpasst dem Menschen einen Huftritt, der ihn zurück taumeln lässt. Der Kentaur war mit Tragegurten an der Deck befestigt und schimpft die Drei wegen ihres schlechten Benehmen. Er stellt sich als Chiron vor. Nachdem sich alle vorgestellt haben, beschließt der Kentaur sie zu einem Meister Gengalos zu bringen. Sie kommen in die eigentliche Bibliothek und Chiron erklärt, dass hier alles Wissen der Welt gesammelt ist. Nach einem langen Marsch durch die unendlich große Bibliothek kommen sie schließlich in einen großen Saal mir Kreuzgewölbe. Hier erwartet sie Meister Gengalos, ein Elf in einer dunklen Robe, der die Kapuze ins Gesicht gezogen hatte. Er erklärt, dass jeder, der sich am Wissen der Bibliothek bereichern will, einen Beitrag leisten muss. Farodin und Nuramon bekommen die Aufgabe, Gedichte der Blütenfeen abzuschreiben, Mandred soll einem Schreiber sein Leben erzählen. Sie bekommen Quatiere zugewiesen und machen sich an die Arbeit.
Wenn wir brennen, dann brennen sie mit!

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