Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Der dritte Trollkrieg zwischen Elfen und den Trollen erzählt in 'Elfenwinter', 'Elfenlicht' und 'Elfenkönigin'
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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Tina » Mi 6. Jan 2010, 11:11

hospa hat geschrieben: Wobei ich mich frage, war Jules nicht selbst die Rolle des Michel Sarti spielt.
Das habe ich mich auch gefragt.
Das währe zum einen viel schneller gegangen und zum anderen währe er dann nicht von einem (halb) Menschen und seinen Fehlern abhängig gewesen.

Aber vielleicht liegt das einfach daran, das der Devanthar ein Spieler ist und das Risiko liebt.
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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Vidarr » Mi 6. Jan 2010, 17:56

hospa hat geschrieben:
Vidarr hat geschrieben: Und ich verstehe nicht was Jules Alter damit zu tun hat.
Ganz einfach, wenn er zu alt wird, merken es doch die Menschen, dass da was nicht stimmt. Das ist so, wie bei Sem-la, bei ihr kommt auch immer eine "Nichte".
Ich verstehe da aber immer noch nicht den Zusammenhang mit Adrien?
Tina hat geschrieben:
hospa hat geschrieben: Wobei ich mich frage, war Jules nicht selbst die Rolle des Michel Sarti spielt.
Das habe ich mich auch gefragt.
Das währe zum einen viel schneller gegangen und zum anderen währe er dann nicht von einem (halb) Menschen und seinen Fehlern abhängig gewesen.

Aber vielleicht liegt das einfach daran, das der Devanthar ein Spieler ist und das Risiko liebt.
Ich glaube, wenn er Adrien nicht ausgebildet hätte, wäre der Ritterorden nie so stark geworden, denn er hätte vielleicht auch viele Leute für seine Sache gewonnen aber sie wären nicht so eine Elite gewesen. Irgent einen Menschen musste er selber ausbilden um seinen Orden wirklich stark zu machen und die Ausbildung der Neuen Ritterschaft in Valloncour ähnelt sehr der Ausbildung von Adrien.

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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Kleine Mausling » Mi 6. Jan 2010, 21:52

Wow, so viele gute Aspekte...

@ Tina:
Dass Jules die Gelegenheit am Schopf packt um direkt ein paar neue Kinder zu zeugen ist ne klasse Überlegung. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht! Würde Jules stürmischen Kuss und das Gerede über "Neuanfang" erklären. Abgeneigt ist er hübschen Frauen ja erwiesernermaßen wirklich nicht.

Wenn dem so ist, würdest du dann eher glauben, er ist ein berechnender Charakter, der nur aus Logik den nächst einfachen Weg geht?

@ Master Ben:
Ob Jules Adrien einen letzen Wunsch erfüllen will... daran hab ich auch schon gedacht und halte es für durchaus möglich, da er Adriens wie mehrmals im Buch erwähnt wird wirklich gern hat.
Ich würde mir das ehrlich gesagt irgendwie wünschen, dass er Adrien nicht einfach so vergisst sondern auch über den Tod mit ihm verbunden bleibt...
aber da spricht der Romantiker in mir :oops: - erfahren werden wirs wohl erst wenn wir nochmal etwas über unseren lieblings Devanthan lesen dürfen...

@ Azrael:
Mir sind die Devanthar seit "Elfenkönigin" auch viel sympahtischer geworden. Seitdem quäle ich mich mit der Frage herum, warum es damals zum Krieg mit ihnen gekommen ist, dass sie es verdient haben ihre gesamte Welt zu vernichten... Seitdem ich Jules gedanken gelesen habe, zweifele ich daran, dass Devanthar wirklich dieses Gefühllose verkörperte Böse sind, wie sie in den Legenden der Elfen dargestellt werden.
Herr Hennen hat uns schon viele Male mit seinen Darstellungen von Kriegen aufgezeigt, dass die gleiche Sache durch zwei verschiedene Augenpaare betrachtet am ende vollkommen andere Wahrheiten ergeben.
Vielleicht sind die Devanthar genausowenig diese grausamen Kreaturen, wie Elfen Nachts durch die Häuser schleichen um Kinder zu stehlen.
Wer weiß?

@ Vidarr:
Ich halte es auch nicht für ganz unwahrscheinlich, dass Jules Adrien einfach nicht heilen konnte. Es gibt sehr wohl Fälle in denen Heilmagie nichts mehr nutzt. Selbst Emerell konnte ihre Hand trotz Albenstein nur mithilfe dieser finsteren roten Magie wiederherstellen - Falrach ist vorher sogar noch der Meinung, dass Emerelles Hand, nachdem der Schmiedehammer sie zerschmettert hatte, mit keiner Heilmagie der Welt wiederhergestellt werden könnte.
Kann mir gut vorstellen dass Heilmagie ihre Grenzen hat...
Ich sehe auch kein Indiz dafür, dass Jules Adrien hätte einfach sterben lassen.
Dennoch halte ich die Möglichkeit, dass er nur die Gestalt Adriens annimmt um Elodia zu töten auch für unwahscheinlich. Dazu brauchte er nicht die Gestalt wechseln. Im Gegenteil - indem er ihr sagt, dass er sich an viele Dinge wohl nicht mehr erinnern könne, leitet meiner Meinung nach ein längeres Beisammensein ein. Ohne längere Gespräche, würde das kaum auffallen. Wenn er nur um die nächste Ecke wollte um sie zu töten, hätte er sich das gespart. Außerdem bin ich auch der Meinung, dass der echte Adrien wieder alle seine Kraft in die Suche nach Elodia legen würde, wenn er sie wieder verlöre.
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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Tina » Mi 6. Jan 2010, 22:19

Kleine Mausling hat geschrieben:Wow, so viele gute Aspekte...

@ Tina:
Dass Jules die Gelegenheit am Schopf packt um direkt ein paar neue Kinder zu zeugen ist ne klasse Überlegung. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht! Würde Jules stürmischen Kuss und das Gerede über "Neuanfang" erklären. Abgeneigt ist er hübschen Frauen ja erwiesernermaßen wirklich nicht.

Wenn dem so ist, würdest du dann eher glauben, er ist ein berechnender Charakter, der nur aus Logik den nächst einfachen Weg geht?
Ich würde Jules so einschätzen, dass er dieses kleine Abentuer mit nimmt ohne sich große Gedanken über morgen zu machen.
Ein wenig Spaß haben, ein Kind zeugen und wenn es dann zu langweilig wird, kann er sich immernoch was einfallen lassen, wie er Elodia wieder los wird, bzw wie er es anstellt, dass Elodia ihn für Tod hält. So in etwa hatte ich diese Situation weiter gedacht.
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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Vidarr » Do 7. Jan 2010, 02:16

Kleine Mausling hat geschrieben: Was ich mir noch vorstellen kann ist, dass Elodia schwanger ist und er sie deswegen bei sich behält - aber das ist wilde spekulation und das Buch gibt keinen Hinweis darauf.
Was haltet ihr davon?
Ich finde das klingt zusammen mit der Variante das er einfach nur Spaß haben wollte am warscheinlichsten.

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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Azrael » Do 7. Jan 2010, 19:44

@ Kleine Mausling:
Genauso geht es mir auch, vorallem ergibt meiner Meinung nach nun auch der "Manneber" einen Sinn, denn so wie es aussieht hat jeder Devanthar ein eigenes Tier, und die Zerbrochene Welt war wohl die der Devanthar,
ich weiß, dass gehört eigentlich nicht in das Adrien topic rein, aber mich beschlich letztens sogar der Gedanke, dass die Devanthar die "Eltern" der Menschen sein könnten, wie die Alben bei den Albenkinder.
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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von MasterBen » Do 7. Jan 2010, 22:11

Das die Menschen die Kinder der Devanthar sind halte ich für sehr unwarscheinlich da sie dann ja in der zerbrochenen Welt gelebt hätten aber was den Krieg angeht werden wir bestimmt im nächsten Buch über die Drachenelfen was lesen können denke ich.

Das Elodia schwanger ist halte ich auch noch für ne gute variante.

Und warum der Devannthar nicht von anfang an den Ritter gespielt hatt um den Orden aufzubauen ist eigentlich klar, sein ganzes naturell würde sich dagen streuben so konnte er viele Entscheidungen von Adrien nicht nachvolziehen, also er weiss zwar was ein Ritter ausmacht und kann einen formen aber er könnte niemals ein menschlicher Ritter sein.

Und nochmal zur Heilung von Adrien, das Gift hat sein Gehirn zerstört und ich glaube selbst wenn er die Zellen an sich wieder hergestellt hätte, hätte das den Ritter Adrien nicht wieder zurück gebracht, Gewebe und Knochen wider zu erschaffen ist eine sache aber Sele, Wissen und Erfahrung eine ganz andere, was wir din den Büchern glaube ich mehrfach gelesen haebn :)

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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von Vidarr » Sa 9. Jan 2010, 00:40

Oh, dass das Gehirn beschädigt wird von dem Gift hatte ich ganz vergessen. Dann wird Adrien wohl doch gestorben sein.

Ich glaube nicht das die Menschen unbedingt in der Zerbrochenen Welt gelebt hätten, die Albenkinder leben ja auch nicht in der Welt der Alben. Vielleicht sind die Götter von denen Jules spricht ja Devanthar gewesen, er schien ja auch dabei gewesen zu sein.

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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von MasterBen » Sa 9. Jan 2010, 02:31

Das die Devanthar Götter für die Könige aus dem Steinern Wald waren glaube ich auch schlieslich sagt Jules ja auch die Rüstungen für die Könige wären von ihren Göttern für sie erschafen wurden.

Aber eine entscheidene Sache spricht dagegen die Alben haben alle Devanthar getötet(bis auf ein) und ihre Welt zerstört warum sollten sie ihre Kinder schonen aus den ja das gleiche Übel neu erwachsen kann

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Re: Elfenkönigin: Adriens Ende?!

Beitrag von melvyna » So 10. Jan 2010, 15:04

Ich denke, dass Jules Adriens Gestalt annimmt, damit der Mythos des Weißen Ritters nicht einfach untergeht, denn Adrien stellte ja für die Menschen eine Art Symbol der Hoffnung dar. Außerdem könnte es meiner Meinung nach schon eine Art Vaterliebe sein, die Jules für ihn empfindet (dass Devanthare böse sind, heißt ja nicht unbedingt, dass sie nicht auch Gefühle wie Zuneigung und eben auch Liebe verspüren können), er hat ihn schließlich jahrelang aufgezogen und auch unterrichtet. Vielleicht trägt auch die Tatsache, dass er von Elodia nicht gänzlich abgeneigt ist, dazu bei, dass er in diese Rolle schlüpft (ich könnte es mir jedenfalls gut vorstellen, da sein Charakter ja als sehr egoistisch dargestellt wird). Und sicher spielt der Gedanke, einen Orden zu erschaffen, auch eine große Rolle, da das ja Jules eigentliches Ziel war, und ich glaube nicht, dass er diesen Plan einfach wegen Adrien aufgeben würde...

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