Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

'Elfenmacht' und andere Geschichten in Bernhard Hennens großen Elfen-Saga
Navy55
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Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Navy55 » Do 19. Mär 2009, 21:18

hallo,
ich hab mir nach dem Lesen von Elfenlied längere Zeit die Frage gestellt, wo Ganda denn nun die Steine und die Blattgedichte von Mondblüte versteckt hat.
Im Buch steht folgendes:
S.155 " Sie sind dort verborgen, wo Blätter, die der Wind nie davontrug, vom letzten Zeugnis einer alten Liebe behütet werden."
Ich bin beim besten willen nicht draufgekommen, was das für ein Ort sein könnte... Habt ihr eine Idee?
MFG

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Weltenwanderer » Fr 20. Mär 2009, 14:28

OK das wird jetzt schwer...

wir könnten uns auch die Frage stellen, wo der Wind nie hinkommt. also in emerelles Burg? oder in der nähe von dort?
sie war ja ziemlich lange bei der Burg und kannte dort unzählige verstecke

Ollowain fand sie ja danach. er muss also auch dort gewesen sein. vielleicht in der Scherbenwelt? dort ist, glaub ich, auch kein Wind

vielleicht werden wir es auch erst in Elfenkönigin erfahren, aber auflösen kann ich es nicht :roll:
Schaut einmal im Elfen-Wiki vorbei, wir freuen uns über jeden Besuch :)

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Thingol » Fr 20. Mär 2009, 19:17

Diese Frage ist gar nicht leicht zu beantworten. Ich habe es so aufgefasst, dass sie mit den Blättern die der Wind nie forttrug die Eichenblätter mit den verfassten Gedichten von Mondblüte meint. Denn es sind ja im Prinzip erhaltenen Eichenblätter die nicht im Herbst von den Bäumen geweht werden, sondern von den Blütenfeen für ihre Lyrik als Schreibunterlage dienen.
Ich nehm an, dass die Steine auch mit in diesem Bündel mit der Biografie und den Blattgedichten waren, welches Ganda in den Bach am Ende gibt.
Ob die Steine dann verloren gegangen sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Bzw ev erfahren wir in den komenden Büchern mehr!
"Der Mensch ist ein schönes, böses Tier!" - Marquis de Sade

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Mithras » Sa 21. Mär 2009, 10:51

Ich bin mir sicher, dass die Karfunkelsteine unter der Fauneneiche an Noroelles See vergraben sind. Das passt gleich in mehrfacher Hinsicht:
- Das zentrale Thema in "Die Elfen" ist die Liebesgeschichte zwischen Noroelle, Farodin und Nuramon. Zum Stichwort "alte Liebe" kommt daher eigentlich wenig mehr in Frage als das. Und wo hat diese Liebesgeschichte ihren Anfang genommen? An Noroelles See - an der Fauneneiche. Sie ist das letzte Zeugnis der alten Liebe, denn im Schatten ihres Blätterdachs haben Farodin und Nuramon um Noroelle geworben.
- Schon in "Elfenlicht" wird erwähnt, dass sich Mondblüte "in den See" gestürzt hat, als ihr Kind tot zur Welt gekommen ist. Gibt es im Herzland einen weiteren, bekannten See? Somit würde sich auch dieser Kreis schließen.
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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Necros » Sa 21. Mär 2009, 22:57

Ich gehöre auch zu denen, die die Fauneneiche für das Versteck halten.
Auch wenn es relativ offensichtlich wäre. S 145,146 "Mondblütes Blattgedicht aus dem Versteck unt dem großen Stein bei der Fauneneiche". Das deckt sich auch mit S. 155.
Den Teil "vom Zeugnis einer alten Liebe behütet werden, sollte man nicht so leichtfertig lesen, meiner Meinung nach. Immerhin kann die Fauneneiche ziemlich gut Magie wirken. Ich verweise nur auf das "Gespräch" zwischen Fauneneiche und den drei Helden aus Die Elfen: "Jetzt denkt er an eine Axt! Ich sollte ihn Wurzeln schlagen lassen.".
Und wie wir dank Skangas Lehrstunden bei Matha Naht wissen, ist mit manchen Bäumen nicht zu spaßen.

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Gaius » Di 24. Mär 2009, 21:53

Im Buch füllt Ollowain ja die verwischten Seiten so gut es eben ging.

Wie hat euch dieses Stilmittel von Herrn Hennen gefallen? Habe bei Amazon Kritiken gelesen, dass es manchen nicht gefallen hätte und sie das als Kreativitätslosigkeit von Herrn Hennen empfinden.

Da man dieses Mittel von Herrn Hennen gewohnt ist, hat es mich nicht wirklich gestört.

Was meint ihr?
Gruß

Gaius Donneraxt

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Necros » Mi 25. Mär 2009, 22:57

Ich finde es eine gelungene Alternative, um nicht zu viel über die entsprechenden Bücher zu verraten.
Dass die Blätter nur teilweise kurz vor Schluss durchnässt wurden, finde ich wiederum unlogisch.
Die Blätter vor der Ergänzung sind anscheinend gut lesbar, die danach nur soweit durchnässt, dass alles von Ollowain ergänzt werden kann. ICh kann mir nicht genau vorstellen, wie so etwas funktionieren soll^^

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Weltenwanderer » Do 26. Mär 2009, 14:37

du bist vielleicht witzig...
was ist in einem fantansybuch wie die elfen schon logisch? :D

ich glaub an das Schicksal. daher kann soetwas schon passieren^^

also Hennens Schreibstil gefällt mir sowieso^^
in den anderen Büchern sind auch immer wieder aufzeichnungen die z.B. zum Zeitlücken füllen. vielleicht hat er lust bekommen, ein ganzes Buch so zu verfassen
Schaut einmal im Elfen-Wiki vorbei, wir freuen uns über jeden Besuch :)

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Rotar » Do 26. Mär 2009, 20:36

Ollowain konnte ja nicht Alle Seiten wiederherstellen, er sagt ja, dass er alles so gut es ging verbessert hat, daher is auch vlt. das ein oder andere verloren gegangen, nichts wirklich wichtiges aber halt doch ein paar Seiten.
Wenn ihr stecht oder haut, dann merkts euch insgeheim,
tuts nie bei vollem Mondesschein

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Re: Elfenlied - Gandas Aufzeichnungen

Beitrag von Necros » Fr 27. Mär 2009, 10:36

Es ist eigentlich alles sehr logisch aufgebaut. Ein Buch bzw ein paar Blätter wasserdicht umwickeln auch. Dass Wasser eintreten kann auch. Nur dass das Wasser einen größeren Teil unleserlich macht, aber anliegende Seiten kaum, klingt nicht ganz logisch ;)

Die Welt in die Elfen ist auch sehr logisch aufgebaut, finde ich.

mfG Jan

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