Nuramon - Ein Elfenroman

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nachtatem
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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von nachtatem » Do 14. Nov 2013, 19:43

ich lese erst zuende :-) ich hab ein Buch eh schnell durch :-) weil ich Nachts dann nicht aufhören kann zu lesen....

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Tina
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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Tina » Do 14. Nov 2013, 20:12

Tina hat geschrieben:Ich wollte auch erst Drachenelfen lesen, aber nachdem ich die Leseproben von beiden Büchern gelesen habe, befürchte ich das das Buch noch schlechter wirkt als es eigentlich ist.
.
Der Satz muss heißen:
Ich wollte auch erst Drachenelfen lesen, aber nachdem ich die Leseproben von beiden Büchern gelesen habe, befürchte ich das das Buch NURAMON noch schlechter wirkt als es eigentlich ist, wenn ich Drachenelfen den Vorrang lasse, weil Hennen einfach der faszinierender schreibt.
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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Thingol » Do 14. Nov 2013, 23:18

Ich muss mich nun auch mal zu Nuramon äußern. Mache dies aber auch als Spoiler um niemanden etwas vorweg zu nehmen.

Ich bin momentan fast auf Seite 300. Mit Nuramon gibt es das erste Buch aus der Elfenreihe
welches ich teilweise nach einem gelesen Kapitel weglegen muss, da die Geschichte mich überhaupt nicht fesselt im Vergleich zu Bernhard Hennen's Romanen. Dazu einige Kritikpunkte:
  1. Nuramon:Wo ist der feinfühlige geduldige Nuramon aus die Elfen hin? Viel zu blaß mMn und Plötzlich kann er auch noch große Zauber wirken. Auch die anderen Charaktere sind viel zu blaß. Die Charaktere machen sich kaum Gedanken. Sie handeln so wie sie handeln sollen. Gewissenskonflikte sind die Seltenheit.

  • Kitsch: Kitschige und klischehafte Story. Wenn man schon Nuramons Geschichte aufgreift hätt ich mir schon was verworreneres geheimnisvolleres gewünscht.

  • Gradlinig:Viel zu gradlinige Story. Da ein Konflikt - Albenstern auf - Nuramon und hin - Problem beseitigen und schon sind alle glücklich. Und dabei stirbt kaum jemand denn Nuramon kann ja alle heilen.

  • Die Liebesgeschichte: Genau so eine Friede-Freude Eierkuchen Geschichte mit DER Liebe des Lebens wollte ich nicht. Nuramon verliebt sich mir nichts dir nichts in eine dahergelaufene Fürstentochter und schon ist alles vergessen (Das hat mich schon bei Artax-Shaya geärgert, aber da waren die Umstände und die Entwicklungen andere und viel besser verpackt). Und schwubs sind dann auch noch Kinder da und die Älteste verliebt sich auch noch in den Sohn der besten Freunde. Wo ist die Tragik einer Ollowain-Lyndwyn oder einer Emerelle-Falrach Beziehung hin?

  • Die Feinde: Bisher nur gesichtlose Trottel die gegen Nuramon keine Chance haben. Mir fehlen Einblicke in deren Sichtweisen, wie wir es von BH kennen, wo Gut und Böse kaum zu trennen sind.

  • Das Land: Viel zu verworrene gleichklingende Namen. Kultutrelle Unterschiede treten kaum hervor.
    Wo soll Arlamyr östlich von des bekannten Kontinents liegen? Ist Arlamyr nun eine Insel und liegt es noch östlicher als Zapote? Es fügt sich einfach nicht in die Welt von Daya ein.

  • Die Technik: In Arlamyr wird wieder klassisch mit Schert gekämpft. Alle Schusswaffen und Rapiere aus Elfenritter scheint es hier noch nie gegebn zu haben.


Mehr fällt mir grade nicht ein. Den einzigen Pluspunkt den ich habe ist das Cover und das man es schön zu den anderen Büchern stellen kann.
Ich hoffe ich habe die Lesenden nun nicht abgeschreckt. Und bin auf die Reaktionen auf das Buch von euch gespannt.
"Der Mensch ist ein schönes, böses Tier!" - Marquis de Sade

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von nachtatem » Mo 18. Nov 2013, 12:28

Spoiler
nachtatem hat geschrieben:Ich bin doch auch nach vielen Seiten sehr entäuscht,die Geschichte ist Platt ohne Tiefe und absolut ohne Spannung,und ich warte bis mal endlich irgentwas spannend wird.Die Große Liebe gefunden-ohne jegliche Romantik alle schwierigkeiten werden mit leichtigkeit gemeistert....Und dann endlich ein Weg um mal Spannung zu bekommen,die aber gleich wieder zunichte gemacht wird,denn irgentjemand ist immer allmächtig oder allwissend.Oder so scharfsinnig das keine Spannung aufkommen möchte,die Krieggeschehen lesen sich so vor sich her,die Caraktere sind blass wie Ceren selbst.Es Plätschert Nuramons leben so vor sich hin,wie die Magie aus irgentwelchen Quellen sickert....Oh wunder Ist seine Geliebte doch von Elfenblut.wunderschöne Ideen die eine tolle Geschichte hätten werden können,leider total langweilig geschrieben....Normalerweise lese ich wirklich erst ein Buch zuende...doch ich glaube ich werde tatsächlich mich erst an die Drachenelfen ranmachen,denn es fällt mir schwer das Buch Nuramon zu lesen....ich hab mich bei den Gedanken ertappt gleich den SChluss zu lesen ^^ sooo Schade.....Herr Sullivan,was haben sie mit dem armen Nuramon getan...... :o Eine Friede Freude Eierkuchen geschichte.....
lg

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Frechdax » Do 21. Nov 2013, 19:49

Im Buch "Nuramon" ist der Charakter von Nuramon leider nicht mehr der selbe wie im Elfenroman. Obwohl Nuramon plötzlich viel Magie beherrscht, ist das Buch wenig mit Magie durchflutet.
Anfangs lässt es sich schwer lesen, da Menschennamen und Ländernamen wirklich kompliziert sind. Später gewöhnt man sich dran. Da Nuramon nur in der Menschenwelt ist, ist die Story eben durch und durch menschlich. Liebe und Krieg - so wie es unter Menschen üblich ist. Mir fehlte das Elfische, das ich bei den Elfenromanen so faszinierend fand.
Logisch dass es in der Menschenwelt auch keine Kobolde, keine Feen, keine Drachen und sowieso keine Elfen mehr gibt. Dies macht die Story "normal" :oops:

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von nachtatem » Mo 2. Dez 2013, 10:47

Ne das ist es gar nciht,es gäbe auch so genug geheimnisvolles,und die Geschichte hätte toll erzählt werden können.Bildgewaltig,voller Emotinonen,eine Spannung haltend,das fehlt meiner Meinung nach....
Es ist nu auch eine besondere Anforderung an das Buch geknüpft,denn Nuramon ist ja eine Figur aus den Elfenromanen,das läßt sich nicht verleugnen,auch wenn es ein eigenständiges Buch ist.So hat man ja auch gewisse Erwartungen.Das Buch kann einfach so gar nicht mithalten,und tatsächlich,ich habe es immer noch nicht zuenden gelesen ,denn es ist einfach...langweilig geschrieben.......
lg

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Thingol » Mi 4. Dez 2013, 19:58

Nach langer Zeit habe ich nun doch Nuramon zuende gelesen. Enttäuschung ist gar kein Ausdruck.
Wer ist eigentlich Nuramon? Diesen einfühlsamen, überlegt denkenden Nuramon aus Die Elfen gibt es nicht mehr. Sicher er hat die Erinnerungen aus alten Inkarnationen aber deswegen wirft man doch nicht alles über Bord. Und die Geschichte finde ich langweilig über die ganze Länge des Buches. Perspektivische Beschreibungen bekommt man nur aus den Personen der Nuramon Familie und das wars. Die Orakelblicke helfen da auch nicht weiter. Sie machen die Nebenpersonen auch nicht plastischer. Die Handlung ist viel zu gradlinig und vorhersehbar. Es gibt kaum überraschende Wendungen, Intrigen der dergleichen. Feinde werden 3 Seiten weiter zu besten Freunden. Nach dem Verlust eines Geliebten findet man 3 Seiten weiter wieder die große Liebe. Das ist so kitschig das sich Nuramon unsterblich in eine Menschenfrau verliebt und eine Dynastie gründet. So haben sich das viele Leser vielleicht gewünscht. Aber ich wollte sowas nicht lesen.. Und dann immer diese Familiensinn. Alle haben sich lieb. Das kann man vielleicht in Dreigroschenroman verkaufen aber nicht in einem Fantasybuch.
Das ganze Buch fügt sich in keinster Weise in Hennen's Elfenwelt hinein. Völlig fremder Kontinent, der nicht nach Daia passt, mit kaum ausgeprägten kulturellen Unterschieden. Die Namen sind alle viel zu ähnlich und kaum auszusprechen.
Das mit den plötzlichen Magiequellen, den zaubernden Menschen, den Albensiegeln, den Naturgeistern find ich alles großen Quatsch.

Andersrum gefragt (meine Vorstellungen von Nuramons Geschichte):
Warum darf der fremde Kontinent nicht das geheimnisvolle Zapote sein? Gibt es das gefiederte Haus noch?
Findet Nuramon Hinweise oder Überreste des Purpurnen? ... jedenfalls in solch eine Richtung!
Oder ich hätt mir auch vorstellen können, das er versucht unerkant im Tjuredstaat Unfrieden stiftet, nachdem es dort sowieso von Intrigen wimmelt nach dem Abtrennen der Albenmark und dem Sieg über die ganze bekannte Welt. Gibt es schon Zerfallserscheinungen im riesigen Reich und in der Kirche?
Oder findet er einen Weg die verorbenen Kinder Nangogs, die Yingiz, zu erlösen von Ihrer Rachsucht oder sie endgültig zu Vernichten und ihn damit ins Mondlicht zu bringen?

So stell ich mir Nuramons Schicksal vor und das lass ich mir vom jetzigen Buch nicht kaputt machen. <denn es passt wie schon gesagt überhaupt nicht in Hennen's Kosmos hinein und überzeugt gar nicht.
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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Sempai02 » So 8. Dez 2013, 21:46

Volle Zustimmung. Bis auf Nuramon ist die ganze Welt des Buches nicht die, die Bernhard geschaffen hat. Auch ich dachte mehr an beide Amerikas und muss erkennen, dass Bernhard mit seiner Welt nunmal zig Jahre weiter ist, während Sullivan uns eine Welt präsentiert, die noch völlig neu ist - allerdings nicht neu im Sinne von "Das passt zur restlichen Welt". Mir hat die Leseprobe mehr als geschickt, dieser Roman wird niemals als Abschluss der Saga fungieren, das Ende ist für mich nach wie vor das melancholisch-hoffnungsvolle von "Die Elfen".

Nuramon ist das, was Crystania bei einem Lodoss War war.
Geh deinen Weg
und lass die Leute reden.

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von nachtatem » Sa 28. Dez 2013, 14:26

:( ich habs noch gar nicht zuende gelesen..... ich hab die Lust beim Lesen verloren.....

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Re: Nuramon - Ein Elfenroman

Beitrag von Tina » So 29. Dez 2013, 22:39

Genau so geht es mir auch. Ich kann mich einfach nicht überwinden das Buch weiter zu lesen.
Momentan steht es im Regal, zur Hälfte gelesen und wartet auf bessere Zeiten die da wohl erst mal nicht kommen.

Klar, viele sagen jetzt..... "das habe ich von vornherein gesagt, das es schief gehen wird"
Ich gehörte zur anderen Partei, zu jenen die sich auf den Roman gefreut haben. Diese Meinung hat sich mit der Leseprobe schlagartig geändert. Nicht nur die neue Welt die sich absolut nicht in das bisherige Universum fügt, auch die Idee der Geschichte, der Schreibstil und die undenkbaren Namen die auch noch alle ähnlich klingen finde ich unpassend.

Alles in allem sehr Schade.
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