Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

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nachtatem
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von nachtatem » Mi 4. Feb 2015, 17:29

Ich glaub es ist doch schon längst klar wer der Verräter ist?Mehr Verrat als der Goldene betrieben hat kanns ja kaum noch geben..Für mich passt das schon recht gut.Vielleicht sind die Leichenteile ja auch Gonvalons Kind.Ich glaube das dieser kleine Drachen der vorher geboren wurde aus ihrer Wut herraus geboren wurde,oder einer der Drachen hat Zwillinge gezeugt,um den anderen Drachen zu übertrumpfen,Ich glaube einfach nicht,das in einem Leib zwei oder drei mächtige Wesen wachsen und sich zerfleischen wollen und das Elfenkind dazwischen ist unversehrt.... Für mich würde der Goldene auch später in die Geschichte besser passen.Gonvalon was dem Goldenen tief verpflichtet,auch wenn er sich später gegen ihn gestellt hat.Auch für Emerelle ist er ein Schwertmeister,er ist ihr ebenso tief ergeben wie einst dem Drachen,wenn ich an Farodin denke ist auch er soetwas wie ein Drachenelf,auch er geht für sie morden.Mit dem Hintergrund das ihr Vater ein Verräter ist passt es sehr gut,immerhin war er ein Albenmörder,grund genug um von allen Abbildungen in Elfengestalt(die es sicher gibt)das Gesicht unkenntlich zu machen.Das Nandalee in dem Geburtshaus ohne Fenster gebahr könnte in Weiser vorraussicht geschehen sein,ebenso wie die Gazalla,ich finde es eh ungewöhnlich das ein baby gleich nach der Geburt einen sooo festen schlaf hat.
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~Der Sänger~
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von ~Der Sänger~ » Do 5. Feb 2015, 15:17


Meiner Vermutung nach ist Emerelle zu einem Teil das Kind eines Drachens. Von welchem genau möchte ich mich nicht festlegen und ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Geheimnis nie wirklich gelüftet wird, einfach um mehr Interpretationsfreiraum frei zu lassen. Meine Vermutung, dass ihr "Vater" einer der Drachen ist, ziehe ich aus dem "Elfenkönigin"-Buch. Dort lässt sie ja unter Anderem ihre Hand nachwachsen (Seite 69) und Falrach macht einige Andeutungen bezüglich Emerelle.

Das Buch selber finde ich sehr gelungen. Aber mal ehrlich, der goldene ist schon ein Arsch :x Ich wär mächtig sauer gewesen, wenn irgendwer eine meiner besten&treusten Drachenelfen (Lyvianne) umbringt, aber ihm ist das ja relativ gleichgültig. Keine Ahnung ob er ihren Tod auch schon vorhergesehen hat, aber anscheinend hat er ja auch nicht immer die volle Kontrolle und die richtigen Vorahnungen, denn er musste ja sogar den Sonnendrachen nach Nangog schicken und wusste ja anscheinend auch nicht um dessen Schicksal (trotz Silberschale).
Diese verfluchte Silberschale 8-)

lg

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Tec-X » Di 10. Feb 2015, 16:33

Spoiler
Kurz zu den 3 "Kindern" im Bauch von Nandalee.
Das Drachen-Echsen-ähnliche Geschöpf, welches der Dunkle aus Ihrem Leib holt, hat braune Augen. Ein paar Seiten weiter spricht der Goldene in Elfengestalt mit Lyvianne. Dort wird auch nochmal gesagt das er braune Augen hat.
Zufall?
Ich meine, warum das so offensichtlich kurz nacheinander anmerken?

Meliander hat den Arm verloren. Es wird nicht von weiteren (Leichen)Teilen gesprochen. Nur der Arm eines Babys. Irgendwo hab ich gelesen das Meliander bereits vor seiner Geburt eine schwere Verletzung erlitten hat.
Da sein Papi ein Drache ist, wächst der logischer weise nach. (Es gibt also kein viertes Kind.)

Und auch Emerelle lässt bekanntlich ihre Hand nachwachsen (in Elfenkönigin).
Warum später Ollowain sich im besonderen Maße um Emerelle kümmern, liegt mMn daran, dass Gonvalon Nandalee geschworen hat Sie und die Kinder zu schützen.

Daher meine Vermutung:
- Der Hybrid ist vom Goldenen. (Auch weil dieses "sich von Zorn und Wut ernähren" zu ihm passt. Evtl war es seine Absicht. Um Nandalee zu töten, in guter alter Alien-Chestburster-Manier.)

- Meliander vom Dunklen.

- Emerelle...ich hoffe vom Dunklen, bin aber geneigt zu sagen vom Goldenen (weil der Plot einfach besser wäre).


Das eins der Drei von Gonvalon ist, bezweifle ich auch.
Obwohl ich auch eine Theorie hab, dass Meliander als Drachen-Elf-Baby seine Schwester beschützen wollte und Emerelle evtl nur eine ordentliche Portion Magie geschenkt bekommen hat. Demnach auch von Gonvalon sein könnte.

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Tina » Di 10. Feb 2015, 19:05

Tec-X hat geschrieben:Spoiler


Meliander hat den Arm verloren. Es wird nicht von weiteren (Leichen)Teilen gesprochen.


Doch, in der Nachgeburt fand Firaz und Nodon Eierschalen und Leichenteile. Es wurde aber nicht verraten, was das für Leichenteile sind.
Den Arm entfernte ja der Dunkle bereits als er die "Kreatur" holte. Von den weiteren Leichenteilen wird aber nach der Geburt von Emerelle und Meliander gesprochen.
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Weltenwanderer » Sa 21. Feb 2015, 12:53

Jetzt habe ich das Buch auch endlich durch :)
Vier Kinder wären gut möglich. Das Drachenkind und der Arm von Meliander wird bereits frühzeitig entfernt(s. 72). Danach kommen nur noch die anderen zwei Elfenkinder zur Welt(s. 776/777). Die Schalen stammen vermutlich noch vom Drachenkind, jedoch kann zu keinem der drei Kinder die weiteren Leichenteile gehört haben. Also wäre das einzig mögliche ein viertes Kind.

Außerdem noch ein merkwürdiges Rätsel, welches Hennen uns gemacht hat. Es wird zuerst erwähnt, dass das Drachenkind bernsteinfarbene Augen besitzt(s. 72), ein paar Seiten später wird erwähnt, dass der Goldenen auch solche hat(s. 78), was natürlich die Schlussfolgerung ergibt, dass es von ihm sein muss. Jedoch später sagt der Dunkle, das Drachenkind besitzt wie er klare hellblaue Augen(s. 152). Dann wäre es vermutlich das Kind vom Dunklen. Also wie passt das zusammen? Fehler von Hennen? Oder kann es beliebig die Augenfarben ändern?

Meliander hat übrigens grüne Augen(Kinder der Nacht pos. 332). Ich kann mich gerade nicht erinnern, wer auch solche Augen besitzt. Der Dunkle oder der Goldene zumindest nicht.
Schaut einmal im Elfen-Wiki vorbei, wir freuen uns über jeden Besuch :)

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Albenstein » Di 21. Apr 2015, 19:54

So, jetzt bin ich auch endlich fertig mit dem Buch.

Da ich nicht weiß, wie man einen Spoiler setzt, muss ich achtgeben, was ich jetzt schreibe. Jedenfalls kann ich sagen, dass das Buch wieder super spannend war. In einigen Teilen auch ein bisschen verwirrend (besonders in Bezug auf Nandalees Kinder), aber im Oktober kommt ja schon das letzte Buch raus und da wird sich dann hoffentlich noch einiges aufklären. Bidayn wird mir immer unsympathischer und das mit Lyvianne ist einfach nur... :(

Für Aaron und Shaya dagegen gibt es meiner Meinung nach Hoffnung, dass doch noch alles gut wird für die beiden.

Das mit dem Traumeis habe ich noch nicht so ganz kapiert. Aber auch da erwarte ich mir vom letzten Buch Aufklärung.

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von nachtatem » Mo 4. Mai 2015, 15:07

Ich finde Bidayn furchtbar interessant und aufwühlend.
Und ich bin gespannt,ob sie wieder geboren wird.Und ob sie ihr Ziel erreicht,welche Rolle sie noch spielen wird.
Ich finde,in ihrer Geschichte steckt furchtbar viel Tragik.
lg

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Mithras » Do 28. Mai 2015, 20:22

Der folgende Absatz enthält mehrere SPOILER - ich habe nur keinen Bock, gleich alles zu verschlüsseln.

So, Buch beendet. Und ihr könnt mich gerne für unbelehrbar halten - ich bin noch immer nicht von Emerelles Drachenerbe überzeugt! :mrgreen:
Der Grund ist aus meiner Sicht eindeutig: Emerelle hängt an einer Nabelschnur, was eher dagegen spricht, dass sie aus dem Ei geschlüpft ist, dessen Schalen Nodon ins Auge springen. Hennen macht die Sache zum Glück sehr vieldeutig und widersprüchlich, wie er es auch angekündigt hat. Daran, dass es vier Kinder gegeben hat, glaube ich übrigens nicht. Die Frage ist natürlich, warum Emerelle keine Narben am Körper trägt, Meliander aber sehr wohl. Spielen wir mal die Möglichkeiten durch:
1. Emerelle ist das Kind, das aus dem Ei geschlüpft ist, und damit die Kreatur, die Nachtatem "entfernt" hat. Während Nodons Abwesenheit hat er irgendetwas mit ihr gemacht und sie dann wieder "zurück transplantiert". Die Leichenteile stammen vom dritten Kind, das möglicherweise von Gonvalon gezeugt wurde. Halte ich aber für schwer praktikabel.
2. Emerelle ist unversehr geblieben, weil sie über enorme Selbstheilkräfte verfügt. Von Drachen kennen wir diese Fähigkeiten bisher kaum, wohl aber von Devanthar-Bastarden und von einem gewissen Oberbefehlshaber der Heere Albenmarks. Warum ausgerechnet er über derart extreme Selbstheilkräfte verfügt, würde mich sehr iteressieren, aber das ist eine andere Sache.
3. Da war noch eine andere Idee, die mir gekommen ist, aber die fällt mir grad nicht mehr ein. Ich ergänze das irgendwann.

Ich mag die Drachentheorie noch immer nicht, weil man mMn nicht nachträglich das Wesen eines so bedeutenden Charakters so grundlegend verändern kann, wenn dieser schon seit mehreren Romanen als Perspektivträger dient, und weil sie mir einfach viel zu offensichtlich und gewollt spektakulär erscheint. Aus dem Kontext der Drachenelfen-Romane heraus völlig schlüssig, aber im Gesamtkontext zu gewollt und nachträglich. Wenn es darum geht, welcher der beiden Drachenkandidaten der wahrscheinliste Vater ist, ist mir das relativ egal, Sympathie spielt für mich da keine Rolle.

Insgesamt hat mir das Buch gut Gefallen, vor allem das Zusammentreffen von Lyvianne, meinem Liebling in dieser Reihe, und "dem" Devanthar, meinem Lieblingscharakter in Hennens gesamten Elfenuniversum, war für mich ein echtes Highlight. Ich wege dann schon einmal eine Prognose: Der Devanthar überlebt deshalb, weil er gefangen genommen wurde wie Anatu, und sinnt gerade deshalb auf Rache, weil er den Drachen letztlich mitgeholfen hat, seine Geschwister zu vernichten. Ich könnte mir allerdings auch gut vorstellen, dass nicht die Alben und Drachen die Welt Nangog zerstört haben, sondern die Göttin Nangog selbst. Die Rolle, die die Alben im nächsten Roman spielen sollen, ist mir dagegen noch unklar. Eine Möglichkeit wäre, dass sie selbst in den Gelben Turm eindringen und Anatu befreien, um einen Keil zwischen die Devanthar zu treiben. Vielleicht wird dazu auch Bidayn eingespannt, ihre genaue Rolle ist mir noch immer nicht ganz klar. Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob uns die Alben wirklich von Angesicht zu Angesicht begegnen werden, oder ob sie sich nach wie vor eher zurückhalten werden.

Die Rolle des Einhorns bleibt mir nach wie vor ein Rätsel, bei den Grünen Geistern zeichnet sich hingegen ein deutliches Bild ab: Erst, nachdem Lyvianne sie zurück nach Nangog gebracht hat, weisen sie Fähigkeiten auf, über die später auch die Yingiz verfügen. Denkbar, dass sie die Macht, anderen Wesen das Lebenslicht zu entziehen, von Lyvianne gelernt haben. Warum die Shi-Handan aber die Gestalt von Hunden annehmen, während die Grünen Geister eher humanoid sind, ist mir hingegen schleierhaft.

Und noch eine Vermutung: Könnte es nicht sein, dass die Albensteine aus den Splittern von Nangogs Herz erschaffen wurden? Nangog hatte die Fähigkeit, Welten zu erschaffen und zu verändern, und genau das ist ja auch charakteristisch für Albensteine. Allerdings scheint Nangogs Herz ja ein einheitliches Stück Kristall, während die Albensteine allesamt unterschiedliche Mineralien darstellen - Chrysoberyll, Opal, Bergkristall, Jade usw.
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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von nachtatem » Fr 29. Mai 2015, 09:37

Spoiler ,:
Waren die Albensteine nicht einfache Steine mit durchzogenen Linien?Ich kann mich nicht erinnern das da von Jade oder Opal die Rede war....

Auch in einem Ei gibt es eine Nabelschnur,nämlich die Verbingung mit dem Eidotter.

Die Selbstheilungskräfte von Emerelle sind schon vergleichbar mit den Kräften von Jules Kinder.Am See von Elleborn war ganz deutlich das sie tief im Schlaf liegend alle Magie und Leben um sich herum verzerrt hat.Es könnte eine generelle Eigenart sein wenn Mischwesen entstehen...Eine Art Nebenwirkung.
Aber als sie ihre Hand hat nachwachsen lassen verriet Fallrach das sie etwas anderes als eine Elfe ist.Der Schatten veränderte sich erschreckend,und mit dem Sprung vom Felsen ist das für mich eigenlich tatsächlich immer noch die Einzige Lösung,das sie ein Drachenkind ist.
Wie du schon schriebst, könnten die Eierschalen von Emerelle selbst sein.Die Leichenteile müssen auch nicht von einem Weiteren Kind sein,es könnte tatsächlich nachgewachsen sein.Und da Emerelle ja so friedlich schläft,könnte sie auch in einem selbstheilendem Schlaf liegen.Die Gazalla könnte ihre Gestalt gewechselt haben,es wurde ein Zauber erwähnt,den sie seit ihrer Kinderheit aus dem Schlaf herraus beherrscht,der ganz und gar zu ihr gehört.....Eigentlich kann nur ihre Gestalt gemeint sein.
hatte Nachtatem nicht was davon erwähnt das sie seine Zwillinge in sich trägt?
Oder hab ich das jetzt falsch in Erinnerung....
Ollowain,oder Gonvalon,Falrach und wer er sonst noch war,war ein Drachenelf.Ich bin der Meinung das,wenn man einmal ein Drachenelf ist,das immer in sich trägt.Warum sollte Sein Versprechen so schwer wiegen?Sein Misstrauen gegenüber Silwyna ist sehr groß´,da ist nix von der großen Liebe geblieben,warum also von dem Versprechen....
Wenn Emerelle ein Drachen ist,erschließt mich so die unerschütterliche Treue.
Und auch die Autragsmorde von Farodin und auch ihre Lösungswege.
Das Entsetzen das sie erfährt,als das Deventharkind geboren wurde und die gnadenlose Verfolgung.Beim Goldenen ist die Kriegslust gegen die Devanthar all zu deutlich-
Für mich ist das schlüssig ,ich finde jedesmal mehr Gründe,das ist so spannend wie ein guter Krimi.
Es stellt mir sich nur die Frage,welcher Drache der Vater ist.
Ich kanns kaum bis Oktober erwarten :-)

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Re: Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

Beitrag von Mithras » Fr 29. Mai 2015, 14:03

Mehrere Albensteine werden genau beschrieben: Der Feueropal der Dschinnenkrone, Thorwis' Bergkristall usw. Lediglich Emerelles Stein wird nicht weiter spezifiziert.

Die Nabelschnur bei eierlegenden Arten ist aber deutlich kürzer, da im Ei Platz gespart werden muss und alles viel kompakter ist. Bei ovoviviparen Arten (= Tiere, die ihre Eier im Mutterleib ausbrüten) werden die extraembryonalen Gewebe daher entweder rasch nach dem Schlüpfen abgebaut, oder aber direkt mit dem Embryo "geboren". Emerelle hätte sich praktisch direkt an die extraembryonalen Gewebe (Placenta/Dottersack) klammern müssen, und darauf gibt es keinen Hinweis. Die Möglichkeit, dass Emerelle aus einem Ei schlüpft und sich dann mitsamt Placenta im Mutterlaib einnistet, fällt auch weg, denn Dottersack und Placenta sind völlig unterschiedliche Strukturen und können nicht nach Bedarf ineinander umgewandelt werden. Eine Nabelschnur, die durchtrennt werden muss, weil sie offenbar aus dem Mutterleib kommt, verweist ganz klar auf eine Placenta und damit auf "normale" Viviparie (Lebendgeburt wie bei allen höheren Säugern).

Ich rede davon, dass wir von Drachen keine besonderen Selbstheilkräfte zu sehen bekommen haben. Dass Emerelle über sondere Selbstheilkräfte verfügt, ist klar - wobei sich Emerelle ja nur mit Hilfe eines Albensteins aktiv regenerieren konnte. Die Unterbewusste Selbstheilung im Schlaf verweist eher auf die Magie der Drachenelfen, und da z. B. Lyvianne diesen Zauber regelmäßig einsetzt, muss man nicht zwangsweise von den Drachen abstammen, um ihn wirken zu können. Ich tippe darauf, dass Emerelles Unterbewusstsein einfach schwer kontrollierbar ist. Als in EK zum ersten Mal vom Erbe ihres Vaters gesprochen wurde, habe ich das ganz klar als ihr Temperament/mangelnde Selbstbeherrschung gedeutet, das bzw. die mit ihr durchgeht.

Der magieverzehrende Zauber der Devantharsprösslinge scheint hingegen ganz klar von den Devanthar zu stammen und von den Kindern unbewusst gewirkt zu werden. In DE I setzt der Manneber diese Fähigkeit ja bewusst während der Kämpfe um die Kristallhöhle ein.

Und was deine anderen "Gründe" betrifft... Na ja, die kann man auch anders interpretieren! ;) Emerelles Entsetzen über die Geburt von Guillaume ist nur allzu naheliegend, weil sie merkt, dass sie dem Devanthar in die falle getappt ist. Und sie kennt ja die Prohezeiungen der Silberschale. Was du da hineininterpretierst, ist schon recht weit hergeholt, zumal Hennen zu diesem Zeitpunkt ganz offensichtlich noch nicht geplant hat, Emerelle ein besonderes Erbe zu verpassen! ;)
Und Ollowain erinnert sich offenbar nicht mehr an seine früheren Leben, als er Silwyna begegnet - warum sollte er also in Silwyna die Wiedergeburt seiner großen Liebe erkennen? Und warum sollte Hennen zu diesem Zeitpunkt schon gewusst haben, dass Silwyna Emerelles wiedergeborene Mutter ist? Erste Hinweise tauchen erst in EK auf, vielleicht auch in ER (der mögliche Drachenpfad in Skangas Höhle); hätte Hennen damals schon diese Idee verfolgt, wäre er sicher konkreter geworden.
Dass Ollowain Emerelle die Treue hält, kann viele andere Gründe haben, für die es wirklich konkrete Anhaltspunkte gibt: Falrachs Liebe zu ihr, das Pflichtbewusstsein gegenüber Nandalle, sie und ihre Kinder zu schützen, oder eben auch die Möglichkeit, dass seine frühere Inkarnation der Vater Emerelles gewesen sein könnte (egal, wie es wirklich sein mag - Ollowain weiß es ja nicht) und er unbewusst Vatergefühle für sie empfindet. Aus dieser Treue automatisch auf einen Drachenvater zu schließen, ist rein spekulativ, zumal es so viele andere gute Erklärungen gibt.
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