Luc, der Unbesiegbare

Alles über die sagenhaften Elfenritter in 'Die Ordensburg', 'Die Albenmark' und 'Das Fjordland'
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Vahan_Calyd
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Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Vahan_Calyd » Do 19. Feb 2009, 17:10

Luc ist ja eine sehr wichtige Person in den Elfenritter Büchern. Von den ersten Seiten der Triologie bis zum Schluss liest man von ihm. Mir hat diese Figur schon von Anfang an sehr gut gefallen!
Leider habe ich ein wenig Problem mit seinem Lebenslauf.^^ Während der ganzen Elfenritter Geschichte kommt Luc unzählige Male in gefährliche Situationen. Oftmals ist alles so eingefädelt, dass der Leser das Gefühl hat, nun sei es um Luc geschehen. Nun ja das erste Mal als man so richtig das Gefühl hatte, jetzt muss er tot sein, fand ich das echt tragisch. Aber auch spannend natürlich! Doch Luc überlebt jegliche Situationen und geht danach wieder frisch und fröhlich durch die Welt. Er übelebt einen Sprung ins Meer voller Haien, er übelebt in einer Schlacht als er lange Zeit bewusstlos auf dem Eis mitten in einem Trupp Feinden lag, er überlebt eine Lawine, usw.
Klar hat B.H. für jeden dieser Situationen einen Grund wieso Luc überlebt hat. Doch mir war es nach einer Zeit wirklich Leid zu lesen, dass Luc schon wieder in Gefahr ist. Ich dachte mir dann immer "oh nein nicht schon wieder, das überlebt er ja sowieso.. der ist ja sowieso unsterblich -.-"

Nun ja.. aber eigentlich ist er ja ein "fast" ganz normaler Ritter! Hat er einfach so viel Glück ? Oder was ist so speziell an ihm? Vielleicht wegen seiner Gabe?
Wie empfindet ihr das so ?

Gruss

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Gaius
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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Gaius » Do 19. Feb 2009, 17:16

Ich empfinde das genauso.

Da ich ziemlich schnell für Erek war, hat mich das übermäßige Glück doch gefuchst.
Zudem habe ich bei Herrn Hennens Büchern immer den Realismus gemocht. Hauptpersonen sterben! Topp! Das macht das ganze doch richtig spannend! Man weiß nie, wie es weitergeht.
Bei Luc war das dan übertriebenes Glück.

Aber hey, er ist doch mit einer Glückshaut auf die Welt gekommen ;-)
Gruß

Gaius Donneraxt

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Vahan_Calyd
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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Vahan_Calyd » Do 19. Feb 2009, 21:24

Gaius hat geschrieben: Zudem habe ich bei Herrn Hennens Büchern immer den Realismus gemocht. Hauptpersonen sterben! Topp! Das macht das ganze doch richtig spannend! Man weiß nie, wie es weitergeht.
Bei Luc war das dan übertriebenes Glück.
Danke, damit hast du meine Meinung so ziemlich auf den Punkt gebracht!
-

Achja stimmt die Glückshaut.. die hat ich vergessen XD

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Rotar » Do 19. Feb 2009, 21:45

wenn man bedenkt was dem all passiert müsste der ne Panzerhaut haben....
-überlebt als einziger die Pest
-hängt am Galgen....
-wird im Meer versenkt
-bekommt einen Schuss in Kopf
-bleibt bewustlos inner Schlacht liegen.
-wird von ner Lawine erfasst und unterwasser gespült

all das überlebt der ohne probleme
Wenn ihr stecht oder haut, dann merkts euch insgeheim,
tuts nie bei vollem Mondesschein

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von DeLanzac » Fr 20. Feb 2009, 02:41

is ja nicht ganz wahr. Ohne probleme überlebt er das nicht, und für den viele Gründe die du gennant hast, gibt es klare erklärungen.

Er hatte die Gabe des Devanthars und ist deshalb nicht an der Pest erkrankt. Und er ist mir einer Glückshaut geboren *gg*
Und die Lawine hat ihn schwer mit genommen, er ist ein Krüpel gewesen am Ende des Buches...

Naja, hab jetzt kein bock nach weiteren Gründen zu suchen. Ist spät...

Gute nacht
Luc

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Rotar » Fr 20. Feb 2009, 14:38

will ja net behaupten das es keine gründe geben würde aber dennoch find ichs halt ein wenig übertrieben :)
is ja nur meine Meinung.
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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Leif » Mi 25. Feb 2009, 20:51

jaaaahhhaa, übertrieben finde ichs auch so ein klein wenig, ich finde das passt auch garnicht so zu hennens styl, dass es einen gibt der ALLES überlebt...aber naja vlt hat BH ja endlich einen gefunden den er so mag, dass er ihn nicht sterben lassen kann ohne gewissenbisse zu bekommen :D :D
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Olowain: "Ihr Meuchler ist andersweitig beschäftigt..."

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Amaranth » Do 5. Mär 2009, 11:17

verzeit mir wenn ich euch luc-fans etwas auf die füße trete :twisted:
mir geht luc ehrlich gesagt auf den keks. wenn ich die elfenbücher und die elfenritterbücher zusammen nehme, dann ist luc für mich der misratenste charakter.

zum einen die hier genannten überlebensfähigkeiten, die ich allerdings weiter unten ansiedle und noch harmlos sind im gegensatz zu dem was mir sonst noch nicht gefällt.
ich finde es zum beispiel völlig unangebracht das luc ausgerechnet ollowain "eine lehre" in sachen ritterlichkeit erteilt hat. ein 20ig jähriger mensch, dann noch ein ordensritter, belehrt den schwertmeister albenmarks, der weit über 1000 jahre lebenserfahrung hat? das passt nicht. leider weis ich die stelle im buch nicht mehr und den genauen wortlaut.
und warum fangen plötzlich alle figuren im buch an ihn scheinbar aus dem nichts zu mögen (dann auch noch emerelle, das hat mich doch sehr gewundert, es passt nicht zu ihr)? damit meine ich das es viel zu schnell und leicht passiert. alle versuche ihn im buch sympatisch rüberkommen zu lassen, z.b. bei der begegnung mit der kleinen elfe myrielle, seinen spässchen mit den kentauren oder der begegnung mit der apsara, haben bei mir nicht gefruchtet. jedem sein geschmack :) , aber mich hats schon gewundert wie groß die fangemeinde lucs ist.
bei mir ist die antisympathie zu den ordensrittern doch sehr stark ausgeprägt.
"Auf Kneipentour mit Mandred Torgridson". Aus dem Tagebuch eines völlig überforderten Kentauren...

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Alfadas » Fr 6. Mär 2009, 17:19

Amaranth hat geschrieben:verzeit mir wenn ich euch luc-fans etwas auf die füße trete :twisted:
mir geht luc ehrlich gesagt auf den keks. wenn ich die elfenbücher und die elfenritterbücher zusammen nehme, dann ist luc für mich der misratenste charakter.

zum einen die hier genannten überlebensfähigkeiten, die ich allerdings weiter unten ansiedle und noch harmlos sind im gegensatz zu dem was mir sonst noch nicht gefällt.
ich finde es zum beispiel völlig unangebracht das luc ausgerechnet ollowain "eine lehre" in sachen ritterlichkeit erteilt hat. ein 20ig jähriger mensch, dann noch ein ordensritter, belehrt den schwertmeister albenmarks, der weit über 1000 jahre lebenserfahrung hat? das passt nicht. leider weis ich die stelle im buch nicht mehr und den genauen wortlaut.
und warum fangen plötzlich alle figuren im buch an ihn scheinbar aus dem nichts zu mögen (dann auch noch emerelle, das hat mich doch sehr gewundert, es passt nicht zu ihr)? damit meine ich das es viel zu schnell und leicht passiert. alle versuche ihn im buch sympatisch rüberkommen zu lassen, z.b. bei der begegnung mit der kleinen elfe myrielle, seinen spässchen mit den kentauren oder der begegnung mit der apsara, haben bei mir nicht gefruchtet. jedem sein geschmack :) , aber mich hats schon gewundert wie groß die fangemeinde lucs ist.
bei mir ist die antisympathie zu den ordensrittern doch sehr stark ausgeprägt.
Hallo!
Endlich ein Gleichgesinnnter :D :D Ich kann dir nur zustimmen!!!!
Luc ist mein Hasscharakter!!! Immer sein dummes Gerede über Ritterlichkeit und das mit Ollowain, finde ich auch, ist die reinste Frechheit. Und dann das Gerede, dass die Elfen auch nicht besonders ritterlich sind und über die Ritterlichkeit seines Ordens denkt er nie nach. Luc, der Unbesiegbare!! Wirklich ein trefflicher Name, das stört mich so, dass er immer überlebt. Ich war schon so froh, dass Gishild "ihren Ritter" los war. Und dann überlebt er immer. Seine Gedanken sind mich am meisten angegangen. Er ist ja "ein wahrer Ritter" und diese Elfen nicht. Und der Mann von Gishild ist ein Bauerntöpel. Frechheit!! Gemeinheit!! Und wie er es sich vorstellt, dass es im Fjordland zugeht! Aber eine riesige Frechheit ist auch, die Geschichte mit Kentaurenfürst. Kentauren haben halt nunmal vier Beine, das ist kein Können von Luc.
Ahhhmm. Ich wollte jetzt nicht so schimpfen, aber Luc geht mir wirklich total auf den Geist. ;) ;)
Na,ja er hatte je auch mal seine guten Seiten gezeigt, die Szene mit der Elfe hat mir enorm gut gefallen. Aber wenig später hat er mir schon wieder überhaupt nicht gefallen.
Um über das eigentliche Thema zu reden: Ich finde es auch seltsam, dass Luc so oft überlebt, trotz der Glückhaut. Das kommt mir beinahe schon vor wie das Märchen: Die drei Haare des Teufels( oder so ähnlich)
Ich lasse das Gift der Melancholie zu Tinte werden und banne es auf ein Stück fein gegerbte Rindshaut, wenn ich dir schreibe, mein verlorener Freund.

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Re: Luc, der Unbesiegbare

Beitrag von Mithras » Sa 7. Mär 2009, 21:35

Ich habe nichts gegen Luc; er ist zwar nicht mein Lieblingscharakter, aber eine Abneigung empfinde ich auch nicht gegen ihn. Man muss einfach seinen Hintergrund betrachten, denn eine Sache wurde in der Diskussion gekonnt ausgeblendet: Luc ist nicht unbedingt der Hellste. Die aus dem Tjuredglauben resultierende Kultur ist der des Fjordlandes weit überlegen, und wenn man noch dazu vom fanatischsten aller Ritterorden aufgezogen wurde, fehlt gerade einem Naivling wie ihm der Blick für die Facetten. Er kann nicht hinterfragen. Dennoch ist er nicht dumm, denn die Neue Ritterschaft hat ihm eine gute Bildung zuteil werden lassen. Doch gepaart mit Fanatismus und Selbstüberschätzung ergibt sich daraus die Arroganz, die man Luc vorhalten kann.
Da er naiv ist und nicht hinterfragen kann, sieht er auch nur die positiven Aspekte seines Ordens. Ritterlichkeit und Vernunft lassen sich nur schwer in Einklang bringen, und wenn letzteres fehlt, kann man ganz Ritter sein und seiner Naivität vollen Lauf lassen. Diese Problematik schätze ich zum Beispiel an Ollowain; er weiß, dass er bisweilen unvernünftig handelt, doch seine Ehre gebietet es ihm. Luc kann dagegen nicht abwägen. Für ihn ist Ritterlichkeit der einzig wahre Weg, und er zweifelt nicht am Edelmut derer, die das Denken für ihn übernehmen. Zugleich ist er durch seinen mäßigen Intellekt nicht in der Lage, skrupellos und berechnend zu kalkulieren; er kann voll und ganz in seiner naiven Welt der Ritterlichkeit leben.
Vor diesem Hintergrund erscheint mir sein Verhalten in einem ganz anderen Licht. Es wirkt stimmig, ob er nun angenommen wird oder anstößt. Man kann ihn mögen und man kann es lassen, doch ich finde, dass er gut in den Kontext der Geschichte passt.

Dass er so oft brenzlige Situationen überlebt, stört ein wenig, das stimmt. Vieles lässt sich durch sein Erbe erklären, manches auch durch seine Verbindung mit der Apsara, so zum Beispiel seine "Landung" im Wolkenspiegelsee. Ich schätze auch, dass Emerelle gesehen hat, wie wichtig Luc ist, da er der Schlüssel zu Gishild und damit zum Fjordland ist. Doch ein paar weniger tödliche Situationen hätten nicht geschadet, das stimmt.
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