Andere Fantasyautoren

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Gondoran » Mi 8. Apr 2009, 16:10

Geschmackssache.

Aber bei Eragon geht es insgesamt um Macht.
Das ist halt ziemlich Grundsätzlich.
Und so ist es (insbesondere für Jungs) sehr interessant.
Die Elfen konzentriert sich eher auf Gefühle.

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Gondoran » Mi 22. Apr 2009, 18:23

naja, um spannung gehts bei Liebesszenen nicht gerade.
aber man kanns auch übertreiben.
ist wahrscheinlich Geschmackssache.

und was die Tiefe der Charaktere angeht:
Ich denke, dass auch Farodin nicht so großartig ausgearbeitet wurde.
eher war er der typische gefühlslose "Warhammer-Hochelf"
während Nuramon eher an die Orginal-Tolkien-Elben angelehnt war.
Nuramon ist auch mal ein WIRKLICH gut ausgearbeiteter Charakter.
und wenn man ehrlich ist, Mandred auch.

Die charaktere in Eragon...
naja, um die macht man sich nicht SO viele Gedanken.
aber mir kamen sie nicht so oberflächlich vor.
Die Tiefe kommt ja vor allem mit der Menge des Geschriebenen Textes.
(deshalb ist "Elfenlied" auch so großartig.)
und Paolini hat VIEL geschrieben.

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von SilverSpell » So 26. Apr 2009, 15:02

Ich persönlich finde Eragon nicht so überweltigend.
Es ist eine gute, solide Buchreihe....aber im Vergleich zu den Elfenbüchern fehlt es einfach
an allen Ecken und Kanten ;)

Generell kann man sagen, dass Bernhard Hennen der beste Fantasyautor im deutschsprachigen Raum ist.
Markus Heitz und Christoph Hardebusch sind auch sehr gut, aber der Schreibstil von Bernhard
Hennen ist einfach......wie soll ich sagen....besser :D
Natürlich kommt auch Spannung auf in den Trollen/Zwerge/Sturmwelten-Büchern, aber selten
hat mich ein Buch so gefässelt wie Elfenwinter.

Zu Joanne K. Rowling:

Ihre Bücher sind nicht schlecht, aber seien wir ehrlich...
Fantasy ist das nicht wirklich.
Es fehlt mir einfach die typische "Fantasyatmosphäre" in ihren Büchern.
Die Faulheit ist des Schülers größter Feind......

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Orimedes » So 26. Apr 2009, 20:13

Also ich finde C. P. zwar schon sehr gut; aber wenn man ihn mit Größen wie M. Heitz, C. Hadebusch, M.Peinkofer, usw vergleicht, dann schneidet er nicht gerade so toll ab.(mMn)
Aber so ansich ohne ihn mit den Genannten zu vergleichen, ist er mMn ein genialer Autor der es gut versteht Seiten zu füllen ohne das es langweilig od eintönend wirkt.


PS: :!: :idea: :arrow: Ja ich weiß es steht B. Hennen nicht bei der Aufzählung; Aber seien wir ehrlich und fair, wir sollten hier nicht Diamaten mit Kieselsteinen vergleichen. (auch wenn manche Kieselsteine ungewöhnlich groß und vllt sogar strahlend :o sprich besonders und einzigartig sind, sodass man sie beinahe mit Rubinen verwechselt, bleiben sie mMn immer noch Kieselsteine) :ugeek: :) ;)
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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Gondoran » Sa 2. Mai 2009, 18:57

xD
also wirklich,
wenn jemand ne relative Größe ist, dann Paolini.
der verkauft mehr Bücher als alle anderen zusammen xD
ein einziges wort reicht: INTERNATIONALITÄT

Das dumme ist ja, dass man die Qualität von solchen dingen wirklich nur
durch die Verkaufszahlen messen kann :mrgreen:

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Scharsad » So 3. Mai 2009, 00:29

Der Erfolg der Eragon-Reihe ist für mich das selbe unerklärliche Phänomen wie der "pfurzende Frosch". Ich begreife nicht, warum um ein derart mittelmäßiges Buch ein solcher Wind gemacht werden kann und warum es dann auch noch so erfolgreich ist... Ein Lob ans Marketing an dieser Stelle.

*hust*

Gut.
Zurück zum Thema. Allgemein finde ich es eher problematisch unterschiedliche Autoren miteinander zu vergleichen. Jeder hat eben seinen Stil und jeden zeichnet etwas anderes aus. Gerade bei Autoren aus verschiedenen Ländern kommt der sprachliche Unterschied im Wortschatz hinzu. Ein englischer Roman ist ganz anders geschrieben, als ein deutscher. Weil es einfach ganz andere Worte sind. Manche Dinge, die im Englischen gut klingen, gibt es vl. im Deutschen überhaupt nicht und anders herum. Wisst ihr was ich meine?

Deshalb finde ich es besser solche Vergleiche mit Vorsicht zu genießen. Selbst wenn so mancher Schreiberling sich gerne auf die Schulter klopft, wenn er hört "Ich bin besser als..."

:)

Und um beim Thema zu bleiben.
Ich finde z.B. George R. R. Martin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich mag seine Art auf Characktere einzugehen und die Vielfalt selbiger macht mir nichts aus. Was mich stört ist, dass sich bei mir mit fortschreitenden Bänden der "song of ice and fire"-Serie das unbestimmte Gefühl breit macht, dass der Gute sich überschätzt und in seiner Welt verloren hat und dass er selbt nicht mehr so genau weiß wie er seine Handlungsstränge ordnen, geschweigedenn zu einem befriedigenden Ende führen soll... Nun. Man wird sehen.
one day I found a big book
buried deep in the ground
I opened it
but all the pages were blank
And, to my surprise
it started writing itself

-- Björk, Bachelorette

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von eleborn » Di 5. Mai 2009, 15:13

Also wirklich, ich finde es eine Frechheit zu behaupten :o , dass man die Qualität eines buches in den Verkaufszahlen erkennen kann. Es liegt nicht daran wie oft es sich verkauft, sondern im Inhalt. Natürlich ist es Geschmackssache was man gerne liest. Aber dass man es auf die Verkaufszahlen schiebt finde ich lächerlich, es gibt immerhin viele Autoren, Künstler und Musiker die nicht soviel verkaufen, aber dennoch gut in dem sind, was sie tun.

Aber zum Thema: Ich mag auch Klassiker wie die Bücher von Marion Zimmer- Bradley, auch wenn sie nicht so typisch für das Fantasy Genre sind.

@ Gondoran: Ok, dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Sorry!
Zuletzt geändert von eleborn am Do 14. Mai 2009, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
Lang lebe der Alben Mark!!!

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Chrisantiss » Sa 9. Mai 2009, 20:04

Von Markus Heitz ist grade "die Legende der Albae" erschienen.

Ein sehr spannendes Buch, in dem die "fiesen" Albae gegen die Elben ziehen wollen.
Es soll eine Trilogie werden und das erste Buch ist praktisch die Vorgeschichte zu " die Zwerge". Allerdings geht es nicht um die Zwerge, sondern warum und wie sich die Albae aufmachen, gegen die anderen Völker zu ziehen.

Ein anderes, sehr schönes Buch ist dies:

http://www.amazon.de/Gottblut-fantastis ... 3837088812

Die Silbernen in diesem Buch sind vergleichbar mit den Elfen/Elben.

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Gondoran » So 10. Mai 2009, 13:00

eleborn hat geschrieben:Also wirklich, ich finde es eine Frechheit zu behaupten :o , dass man die Qualität eines buches in den Verkaufszahlen erkennen kann. Es liegt nicht daran wie oft es sich verkauft, sondern im Inhalt. Natürlich ist es Geschmackssache was man gerne liest. Aber dass man es auf die Verkaufszahlen schiebt finde ich lächerlich, es gibt immerhin viele Autoren, Künstler und Musiker die nicht soviel verkaufen, aber dennoch gut in dem sind, was sie tun.

Aber zum Thema: Ich mag auch Klassiker wie die Bücher von Marion Zimmer- Bradley, auch wenn sie nicht so typisch für das Fantasy Genre sind.

Es ist aber so.
und genauso hab ich das net gesagt:
Ich meinte, dass es leider keine andere Möglichkeit gibt,
DA JEDER MENSCH SEINEN EIGENEN GESCHMACK HAT.
Man kann garnicht sagen, derjenige ist schlecht, derjenige ist gut.

Was glaubst du denn, wie die ganzen Bestsellerlisten zustande kommen?
Und wenn halt jemand sagt, Eragon wär mittelmäßig,
gibts ne ganze Menge mehr Leute, die sagen, dass das Buch großartig ist.

Letztendlich ist es so, dass dasjenige gut ist, DAS DIE MEISTEN GUT FINDEN!
Das ist nunmal die Definition von "gut"

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Re: Andere Fantasyautoren

Beitrag von Mithras » So 10. Mai 2009, 14:29

Bernhard Hennen hat mal erwähnt, dass Velage meistens nicht die besten, sondern die erfolgversprechendsten Bücher veröffentlichen. Und machen wir uns nichts vor: Verdammt viele Fantasy-Fans sind Gewohnheitstäter - sie wollen eine klassische Welt nach tolkien'schem Vorbild, Neuem gegenüber sind sie skeptisch. Michael Schenk, der Autor der "Pferdelords", hat mal erwähnt, dass ein großer Verlag ein Konzept mit der Begründung abgelehnt habe, dass es nicht nahe genug an HdR sei. Das lässt tief blicken.

Für mich ist die Nähe zu HdR der Grund, warum die Zwergenromane so erfolgreich sind. Ich will nicht behaupten, dass sie schlecht sind, doch weder Sprache noch Szenario konnten mich bislang überzeugen. Das ist mir alles zu festgefahren, zu standardisiert. Die Elfenromane sind in dieser Hinsicht deutlich ausgefeilter. Bei der Auswertung der Rezensionen auf amazon.de ist mir aufgefallen, dass viele Negativbewertungen der Elfenromane von Fantasy-Fans stammen, denen die Romane nicht klassisch genug sind. Wie engstirnig kann man eigentlich sein?

Leider ticken so nur allzu viele Fantasyfans, so dass häufig die Autoren am erfolgreichsten sind, die den Geschmack der Massen treffen. Und diese Massen machen sich keine Gedanken darüber, ob ihnen die Welt bekannt vorkommt oder nicht - sie wollen einfach nur Fantasy, am liebsten in einem gewohntem Umfeld. Das sagt mir erneut: Fantasy-Fans sind nur allzu oft Gewohnheitstäter. Nur so ist zu erklären, dass Projekte wie der Gezeitenwelt-Zyklus, der nun wirklich voll von Innovationen war, gescheitert sind...
Zuletzt geändert von Mithras am Di 25. Aug 2009, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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