Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

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SilverSpell
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Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von SilverSpell » Di 5. Mai 2009, 17:24

Wie ihr sicher alle wisst, gibt es eine neue Buchreihe von Markus Heitz.
-> Die Legenden der Albae.

Das erste Buch dieser Buchreihe ist seit einiger Zeit schon im Handel.
Wie findet ihr das Buch?
Ich persönlich habe es noch nicht gelesen, aber die Rezensionen auf Amazon
machen Lust auf mehr ;)

Von NeuroTic "nomen est omen" :

Mit nahezu morbider Freude habe ich dann auch den hier vorliegenden Roman genossen. Besonders eloquenten wurde die Bösartigkeit der Albae mit einer Beiläufigkeit vermittelt, dass sich der Leser schnell in den Bann der Protagonisten ziehen lässt. Die Grausamkeit und menschenverachtende Weltsicht der Albae wird für den Leser (erschreckend) schnell zum Normalfall. Auch wenn die "künstlerische Ader" der Protagonisten hin und wieder etwas überzogen wirkt, so dient sie dazu, dem Leser ein Gefühl für die Hauptfiguren zu vermitteln.


Von Ina Egger "Winterstille" :
Wie nicht anders erwartet, hat mich das neueste Buch von Markus Heitz gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Ich möchte hier nicht viel schreiben, es ist absolut ausreichend wenn ich sage, wer Die Zwerge gelesen und geliebt hat, der darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Endlich eine Geschichte, aus der Sicht der "Bösen", die äusserst aufschlussreich ist, und die Welt auf eine andere Art zeigt.
Das einzig Schlimme ist nur, dass es viel zu lange dauern wird, bis der nächste Teil herausgegeben wird!


Ich hoffe das Markus Heitz nach seinem eher mittelprächtigen Roman Schicksal der Zwerge
uns nun ein besseres Buch schenkt ;)
Die Faulheit ist des Schülers größter Feind......

Thingol
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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Thingol » Mi 6. Mai 2009, 17:05

Also ich habe Die Legenden der Albae schon durchgelesen und ich muss sagen es ist ein sehr gutes Buch.
Markus Heitz schafft es wider eine fesselnde Geschichte niederzulegen, die den Leser in die Beweggründe der Albae einführt. Man lernt mehr über ihre Kultur und ihre ausgesprochen blutige Kunst, die ja bereits in den Zwergen Romanen vorkommt, noch besser kennen.
Im Laufe des Buches entwickelt man Sympathien für die beiden Kontrahenten und Helden des Buches Caphalor und Sinthoras. Und ob sie nun gut oder böse sind, lässt sich nicht beurteilen.
Allerdings hat das Buch ein offenes Ende, d.h. es wird mindestens ein Nachfolge-Roman geben. Dies kündigt auch Markus Heitz im Nachwort an.
Fazit: Für Fans der Zwerge -Reihe ein absolutes Muss!
"Der Mensch ist ein schönes, böses Tier!" - Marquis de Sade

Sempai02
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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Sempai02 » Mi 6. Mai 2009, 20:50

Ich als alter Elfen- und vor allem Dunkelelfenfan habe das Buch verschlungen. Zwar nicht so gut wie die Elfenbücher, aber durchaus gut genug und sicherlich der Auftakt zu mehr. Dass Herr Heitz mal etwas Darkfantasy wollte, stand ja schon am Ende von Zwerge 4 (ein eher maues Buch, das auf Drängen der Fans geschrieben wurde und das merkt man auch).
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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Gondoran » Fr 8. Mai 2009, 14:42

Ja, es ist sehr hübsch.
Abgesehen von ein paar recht groben Schnitzern (Raleehas blödheit Timaris umzubringen)
ist es sehr gut gelungen.
besonders die Szene mit Eloilas Tod hat mir großartig gefallen.
ALLERDINGS: hat da jemand aus elfenwinter abgeguckt? ;)

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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Mandred Aikhjarto » Sa 9. Mai 2009, 13:03

Ich fand das buch sehr gut nachdem ihm der zweiten und dritten Band der Zwergen Quaddrologie misslungen ist freue ich mich das sein Ideenreichtum doch nicht nachgelassen hat gut finde ich auch das man jetzt erfährt wer der Zwerg in der Schwarzen schlucht war nähmlich der Galrän Zhadar, zudem fand ich auch die vorgeschichte von Sinthoras und Caphalor gut, auch hat mich die stelle am ende im Prolog fasziniert wo die Acronta na Dson Faimön aufgebrochen sind zudem finde ich es auch interresant zuwissen warum die Albae aus dem Jenseitigen ins Geborgene Land geflohen sind
Ich schwöre bei dem Blute, mit dem der Stoff durchtränkt ist, dass meine Axt von heute an zwischen dir und all deinen Feinden stehen wird!

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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Robolo » Mi 13. Mai 2009, 21:57

Habe das Buch auch durch und bin begeistert... Hab auch schon eine gewagte Theorie und zwar denke ich das Raleeha uns wohl als Narmora wiederbegegnen wird! Da sie auf dem Schlachtfeld stirbt wo alle gefallenen als untote wiedergeboren werden halte ich das für sehr warscheinlich... vom Körperbau sieht sie schon aus wie eine Albae... Bin mal gespannt und freu mich auf die Fortsetzung. :D

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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Sempai02 » Mi 13. Mai 2009, 22:08

Narmora war doch lebendig (also richtig) und hatte eine Albae-Mutter,soweit ich mich erinnere. Hab mich allerdings auch immer gefragt, warum sich eine Albae mit einem Menschen einlässt? Wird vielleicht in einem weiteren Band geklärt.
Geh deinen Weg
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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Gaius » Sa 16. Mai 2009, 18:21

Wie sieht es denn vom Schreibstil her aus?

Ich war beim letzten Zwergenteil nämlich ziemlich von der Plumpheit und Lieblosigkeit von Heitz enttäuscht. Steigert er sich hier wieder?
Gruß

Gaius Donneraxt

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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Mithras » Sa 16. Mai 2009, 20:02

Ich habe den letzten Zwergenteil nicht gelesen, daher kann ich dir keinen Vergleich bieten.

Sprachliche Schnitzer halten sich mMn in Grenzen. Natürlich lässt sich Heitz' Schreibstil nicht mit Hennens sprachlicher Virtuosität vergleichen, denn auch hier verfällt der Autor bisweilen in umgangssprachliche Formulierungen, auch dann wenn er das Titelvolk sprechen lässt, dessen kulturell Bildung eigentlich auf ein höheres Sprachniveau schließen lassen sollte. Aber im Grunde lässt sich das Buch trotz einiger plumper Formulierungen recht gut lesen.

Ich gehe später noch genauer darauf ein, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht.
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Re: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Beitrag von Weisi » So 31. Mai 2009, 18:11

Meiner Meinung nach kann man die Werke von Markus Heitz(mitunter auch die Albae) nicht mit denen von Bernhard Hennen vergleichen.
Denn zum einen schreibt Markus Heitz mit schwarzem Humor und zum anderen eher härter ausgedrückt. Dies kann man sehr deutlich in den anderen Büchern, die ergeschrieben hat erkennen, sollte sie jemand gelesen haben (Sanctum, Ritus, Kinder des Judas...)

Bernhard Hennen schreibt, glaube ich eher poetischer...liebevoll? Naja egal.

ICh finde Die Albae recht gut gelungen. Das Volk an sich näher zu beschreiben, also wie es lebt und welche Art von Kultur es hat ist faszinierend zu lesen. Wenn auch, es manchmal blutrünstig ausgedrückt ist.

Wie auch schon ein anderer geschrieben hat, ist es auch gut zu wissen, weshalb die Albae ins Geborgene Land gekommen sind und was es mit dem Dämon auf sich hat.

Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil der Geschichte!!! :D
Es heißt, das der Devanthar schon mit einem Wort zweimal zu lügen vermag

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