Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

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Abiane
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Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Abiane » Mo 16. Jan 2012, 11:53

Hallo!

Ich hab mich grade durch "Magie" gequält und war nicht gerade begeistert, obwohl ich die "Gilde der Schwarzen Magier" förmlich verschlungen habe. Canavan beschreibt in diesem Buch den Sachakanischen Krieg, der zur Verwüstung des Ödlands geführt hat. Irgendwie wurde ich beim Lesen das Gefühl nicht los, dass hier eine "geschichtliche Abhandlung" in einen Roman gezwungen wurde, also die Handlungsstränge nur zu dem Zweck konzipert wurden, die gesellschaftliche und politische Ausgangssituation in der Gilde-Trilogie zu erklären. das macht das lesen mitunter sehr mühsam, da jede Handlung der Hauptpersonen irgendwie begründet wird.
Natürlich ist es interessant zu erfahren, wie und warum die Gilde entstand, wer die "Verräterinnen" sind, von denen ich in den Rezensionen zu den Sonea-Bänden gelesen habe, oder auch wie das Ödland enstanden ist. Aber es wirkt leider alles so konsturiert und verworren, als ob ihr dieses Buch aufgezwungen worden wäre - der Stil lässt die Leichtigkeit vermissen, die ich in den anderen Büchern so gemocht habe

Wie seht ihr das? Und hat jemand auch die Sonea-Bände gelesen? Würd mich interessieren, ob die wieder besser sind

LG
Abiane

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von EmerelleFan » Mo 16. Jan 2012, 21:04

Gabs nicht schon ein Thema zu der Buchreihe?

Ich habe die Bücher gelesen. Magie ist wirklich nicht so toll, aber ich hab mich beim Lesen von den Sonea-Bänden jedesmal gefreut, wenn jemand mühsam etwas über die Vergangenheit zusammen sucht/versucht Schlüsse aus den gefundenen historischen Quellen zu ziehen, während man als Leser weiß, wie es war (natürlich vorausgesetzt man hat Magie gelesen).
Allgemein finde ich, dass die Sonea-Bände bei weitem nicht an die "Gilde der schwarzen Magier" heranreichen. Aber es ist trotzdem ganz nett zu lesen :) - ist jedenfalls meine Meinung. Der zweite Band hat mir sogar ganz gut gefallen. Soneas Szenen finde ich größtenteils nicht ganz so toll, die hätte sie sich wegen mir sparen können, aber ihr Sohn Lorkin ist toll :) .

Ich hoffe das hilft dir weiter.

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Abiane » Mo 16. Jan 2012, 22:23

Zu Canavan schon, aber bloß die Gilde und die Trilogie um Auraya ;) . Mir ging es nur um die drei neuen Bücher. Und wie gesagt - ich möchte "Magie" nicht besonders, aber was du geschrieben hast, lässt mich hoffen. Vielleicht besorge ich sie mir doch noch...
In Lorkin hatte ich auch große Hoffnung gesetzt - wenn er nur entfernt Ähnlichkeit mit seinem Vater hat, werde ich ihn vermutlich sehr mögen ;) . Akkarin war mein Lieblingscharakter in den Gilde-Büchern und ich hab fast geheult, als er dann zum Schluss sterben musste :( .

LG
Abiane

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von EmerelleFan » Sa 4. Feb 2012, 21:43

Okay, ich hatte nur so was in Erinnerung, aber kann gut sein, dass das nur über die anderen Bücher war.

Ich finde schon, dass Lorkin eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Vater hat :) .
Akkarin war auch mein Lieblingscharakter. Mir ist aufgefallen, dass diese Art von Charakter in Fantasybücher zu meinem Bedauern leider oft stirbt :( . Nur FAST geheult :shock: - also ich habe geheult wie bei kaum einem anderen Buch und hab die Autorin wochenlang verflucht :evil:
Naja, am Anfang von der Sonea Reihe hab ich oft gedacht, wie schön es wäre, wenn Akkarin noch leben würde. Aber inzwischen finde ich es eigentlich nicht mehr so schlimm.

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Sarah na Jolusia
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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Sarah na Jolusia » So 15. Apr 2012, 21:10

Hab gerade eben mit "Die Heilerin" angefangen. Eigentlich fand ich "Die Hüterin" nicht so schlecht, nur bis jetzt fehlt mir vorallem der Grund, warum genau Kallen der 2. Schwarzmagier ist. Kennt man den irgendwoher? :? Ich kann mich zumindest an nix erinnern...
Ich fand Magie cool, auch wenn die Handlung nicht so überragend war. Aber die ganzen geschichtlichen Fakten oder auch, warum nur die Kyralier über Heilmagie verfügen - das ist ja alles super interessant! Da versteht man dann auch die anderen Bücher um einiges besser.
Und Akkarin... wieso WIESO musste dieser Trottel von einem Schwarzmagier sich opfern??? :x Es hätte doch sicher irgendeine andere Möglichkeit gegeben, wenn sie nur besser nachgedacht hätten! Ich hasse es einfach, wenn Liebesgeschichten so ausgehen: Kurz zusammen und schmerzhaft getrennt...
Ach ja, ich weiß ja nicht wie es weitergeht, aber mich hat irrsinnig gestört, dass zumindest bis jetzt Regin ein total ehrenhafter Adliger geworden ist - wenn sich das noch ändern sollte ist eh wieder alles in Butter. Nur diese 180 Grad Änderung ist finde ich ein wenig seltsam und schon fast unglaubwürdig. :|
Die Zeit verrint unaufhaltbar, und alles was sie mit sich reißt ist unrettbar verloren.

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von EmerelleFan » Mo 16. Apr 2012, 18:53

Stimmt, als geschichtliches Hintergrund wissen ist "Magie" richtig gut. Beim Lesen von Dannyls Nachforschungen musste ich öfters daran denken. Weil man als Leser von "Magie" ja weiß, was damals wirklich passiert ist.^^

Zu Kallen: Soweit ich weiß, kam der vorher nicht vor. Und der Grund warum er der 2. Schwarzmagier wurde, ist wohl, dass die anderen Magier sich für ihn entschieden haben und denken, dass er vertrauenswürdig ist. Ich mag ihn nicht.

Zu Regin: Es wurde ja schon in "Gilde der schwarzen Magier" am Ende angedeutet, dass Regin beginnt sich zu ändern. Aber ich weiß nicht, irgendwie kann ich mich mit dem netten Regin auch nicht so wirklich anfreunden.

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Abiane » Mo 16. Apr 2012, 20:24

Sarah na Jolusia hat geschrieben:Und Akkarin... wieso WIESO musste dieser Trottel von einem Schwarzmagier sich opfern??? :x Es hätte doch sicher irgendeine andere Möglichkeit gegeben, wenn sie nur besser nachgedacht hätten!
Jaaaa, genau! Warum eigentllic`h? Was ist an dieser verdammten Arena denn soooo wichtig gewesen, dass die beiden die Magie dieses Schutzschildes nicht einfach verwendet haben? Wenn da wirklich so viel magische Kraft drin steckte, hätten sie vermutlich auch gewinnen können, ohne die Barriere komplett zu zerstören. Oder hatte und habe ich da einen Denkfehler? Ich verstehe es jedenfalls bis heute nicht, warum Akkarin sich geweigert hat. Es ist einfach unlogisch für mich, dass jemand in dieser verzweifelten Situation eine potentielle Kraftquelle außen vor lässt, zumal ja noch die Möglichkeit besteht, dass der Feind sie zuerst erreicht und dann praktisch unbesiegbar ist :? .

Manchmal komme ich auf den blöden Gedanken, dass Akkarin in der ursprünglichen Geschichte nicht hätte sterben sollen (weil es eben ein bisschen unlogisch ist). Und dann sagte jemand: hei, das ist doch viiieeel zu schnulzig! Murks ihn ab, dann wirds ein bisschen tragischer! :D

LG Abiane

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von EmerelleFan » Mo 16. Apr 2012, 23:01

Abiane hat geschrieben:
Sarah na Jolusia hat geschrieben:Und Akkarin... wieso WIESO musste dieser Trottel von einem Schwarzmagier sich opfern??? :x Es hätte doch sicher irgendeine andere Möglichkeit gegeben, wenn sie nur besser nachgedacht hätten!
Jaaaa, genau! Warum eigentllic`h? Was ist an dieser verdammten Arena denn soooo wichtig gewesen, dass die beiden die Magie dieses Schutzschildes nicht einfach verwendet haben? Wenn da wirklich so viel magische Kraft drin steckte, hätten sie vermutlich auch gewinnen können, ohne die Barriere komplett zu zerstören. Oder hatte und habe ich da einen Denkfehler? Ich verstehe es jedenfalls bis heute nicht, warum Akkarin sich geweigert hat. Es ist einfach unlogisch für mich, dass jemand in dieser verzweifelten Situation eine potentielle Kraftquelle außen vor lässt, zumal ja noch die Möglichkeit besteht, dass der Feind sie zuerst erreicht und dann praktisch unbesiegbar ist :? .

Manchmal komme ich auf den blöden Gedanken, dass Akkarin in der ursprünglichen Geschichte nicht hätte sterben sollen (weil es eben ein bisschen unlogisch ist). Und dann sagte jemand: hei, das ist doch viiieeel zu schnulzig! Murks ihn ab, dann wirds ein bisschen tragischer! :D
Naja, das mit der Arena dachte ich auch lange. Warum haben sie die Energie nicht angezapft? Ich habe die Autorin für das Ende verflucht. Aber als ich die Szene das letzte Mal gelesen habe, dachte ich das es wohl wirklich nicht ging. Es sei den sie hätten es vor dem Endkampf gemacht und da schien es ihnen nicht nötig. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wann die Energie der Arena erwähnt wurde. Aber ich meine mich zu erinnern, dass das mit der Energie zunächst kein Problem war - und dann wurde Akkarin verletzt und sie konnten nicht mehr zur Arena.
Ich hoffe das stimmt, ist schon eine Weile her, dass ich das zu letzt gelesen habe.

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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Tina » Fr 23. Nov 2012, 16:43

Ich fand die Reihe echt klasse!
Action, Spannung, Romantik, Dramatik -> Alles drin.
Sowohl Die Gilde der schwarzen Magier, als auch die Sonea Bücher (von denen ich das dritte noch nicht gelesen habe) haben mich gefesselt.
"Magie" war wirklich eine Qual, nur die Tatsache, dass es irgenwie zur Geschichte gehört hat mich das Buch zuende lesen lassen. Im nachhinein war es gut, weil es eben die Vergangenheit der "Magie" beschreibt.

Toll fand ich das in den Büchern die Magier nicht unendlich Magische Kräfte zur Verfügung hatten. Das fand ich in sich sehr schlüssig.

Ich kann diese Buchreihe(n) nur jedem sehr empfehlen.
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Re: Trudi Canavan - Magie und Sonea Die Hüterin/die Heilerin

Beitrag von Albenstein » Fr 23. Nov 2012, 22:43

Magie und Sonea, diese Reihen habe ich mir erspart. Und was ich hier so gelesen habe, ist wohl die Mehrheit der Ansicht, dass diese Bücher nicht an Die Gilde der Schwarzen Magier heranreichen.

Nun - ich fand schon die Gildebücher, gelinde gesagt, nicht besonders gut. Viel zu viele Wiederholungen; sowohl vom Sprachlichen her, als auch, was die ständigen Wiederholungen von Ereignissen angeht, über die man schon längst informiert wurde. Dafür verzichtet die Autorin darauf, so manch andere Ereignisse zu schildern, die für den Leser viel wichtiger gewesen wären. Damit der Leser trotzdem an diese Informationen kommt, erfährt er sie durch die Gedankengänge der verschiedenen Charaktäre. Das ist einfach schlechter Stil. Der Leser soll bei der Lektüre eines Buches das Gefühl haben, mittendrin in der Geschichte zu sein - er soll NICHT das Gefühl haben, dass er sie durch andere erfährt, in dem er sie erzählt bekommt. Das ist einer der Grundsätze für gutes Schreiben.

Ich hatte nie wirklich das Gefühl in dieser Geschichte mittendrin zu sein, aber das ist längst noch nicht alles, was mich an diesen Büchern stört.

Vieles finde ich einfach nicht nachvollziehbar. Zum Beispiel, dass sich Soneas Kräfte so schnell und fast von selbst entwickeln. Es dauert ja ewig, bis die Gilde ihrer habhaft wird und zu diesem Zeitpunkt sind ihre magischen Kräfte wesentlich stärker als zu Anfang. Und das alles, ohne dass sie bis dahin eine einzige Unterrichtsstunde hatte.

Ich könnte noch vieles aufzählen (z. B., dass nie einer Verdacht geschöpft hat, warum Akkarins Kräfte die der anderen Gildemitglieder bei weitem übersteigen), aber ich beschränke mich auf den Schluss, der, meiner Meinung nach, dem Ganzen die Krone aufgesetzt hat. Die Gilde ist total verbohrt und glaubt tatsächlich, dass sie ohne die Hilfe von Akkarin und Sonea mit den Ichani fertig werden. Gut. Soll vorkommen, so was. Aber als sie endlich erkennen, dass sie ohne die Schwarze Magie gegen ihre Gegner keine Chance haben, kommen sie (nicht die Gilde natürlich, sondern Trudi Canavan) auf die völlig abstruse Idee, dass sie einfach mal so eben einen aus ihren Reihen dazu bestimmen können, ebenfalls Schwarze Magie zu erlernen.

Genau. Einfach mal so eben. Im Schnelldurchlauf. Denn der Auserwählte (auch noch der Älteste) hat nur einen einzigen Tag zur Verfügung. Und das auch noch ohne Lehrer. Nur mittels dieser alten Bücher.

Ganz ehrlich: Das ist das Schlechteste, was ich im Fantasybereich bisher gelesen habe.

Tut mir leid wenn ich hier jetzt schlechte Stimmung verbreite, aber so ist nun mal meine Meinung zu diesen Büchern.

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